Small World / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel „Small World“ von Philippe Keyaerts (Days of Wonder/Asmodee) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/small-world, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Kurzbeschreibung

Bei „Small World“ geht es um nichts weniger als um den Aufbau und Fall von Imperien. Mit einer selbst gewählten Kombination aus Fantasy-Rassen und Spezialfähigkeit versuchen die Spieler ein Imperium aufzubauen, manchmal auch auf Kosten der schwächeren Nachbarn. In „Small World“ bevölkern Zwerge, Zauberer, Amazonen, Riesen, Orks und Menschen das Spielbrett. Es wird um den Platz auf der zu kleinen Welt gekämpft, denn das zur Verfügung stehende Land reicht einfach nicht für alle. Den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann man sein eigenes Reich untergehen lassen und ein anderes zu neuer Stärke führen sollte — darin liegt der Schlüssel zum Erfolg in „Small World“.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Auf einen Blick

11 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Chris

    ui was hier los?
    na egal

    Ich wollte nur anmerken das es jetzt neu eine 6 Spieler Karte gibt. (Vorderseite Smallworld/ Rückseite Smallword underground)

    Natürlich nur interessant für alle die es mögen 😉

    http://www.daysofwonder.com/smallworld/de/6-player-board

  2. Gumbo2000

    Der Herr Doktor Pullermann scheint sich auf einem Egotrip zu befinden und nimmt sich ziemlich wichtig. Er glaubt er sei weitaus intelligenter als der Durchschnittsmensch (womit er wahrscheinlich auch recht hat) allerdings möchte er dies auch allen zeigen und darüber hinaus dass er nicht nur Haupsätze sondern auch Nebensätze bilden kann. Unter Berücksichtigung all dieser Persönlichkeitszeichen lässt sich zusammenfassend konkludieren: Steck Dir Deinen Doktortitel in den Hintern!

  3. Zottelmonster

    Naja, aber realistisch muss man deiner ausführlichen Beurteilung des Spiels auch entgegenhalten, dass sie sich vor allem der hohen Downtime widmet und diese in den zwei ausführlichsten Punkten anprangert. Und ja, die Wartezeiten sind nicht sehr kurz.

    Ansonsten:

    1: Habe ich andere Erfahrung, man kann schon taktisch geschickt siene Verteidigungen bauen, wenn man die fremden Rassenfähigkeiten bedenkt.

    2: Ja, es ist ein simpler Mechanismus. Und Nein, man hat ungemein viele Einflussmöglichkeiten, weil man genau bestimmen kann, was man macht.

    3: Wichtig ist ja im richtien Moment die richitge Kombination zu finden…

    4: Naja, bei uns war immer irgendwie Interaktion auch mit Koalitionen dabei.

    5: Aussterbenlassen ist taktisch die Grundfrage des Spiels. Wann ziehe ich zur nächsten Rasse? Wann spiele ich noch eine Runde?
    Und ob sich das Rassentableau ändert, weiß man ja, wenn man den Untergang anstrebt.

    Und sicher ist Lazarus Einwand ein bisschen unangebracht, aber die Antwort…

    Außerdem passt nicht jeder Topf auf jeden Deckel.

  4. Dr. Roderich Billermann

    Nein, Lazarus und Basti, das Spiel hat sich in seinen zentralen ‚Mechaniken‘ meinem notorisch begrenzten Auffassungsvermögen natürlich entzogen. Und gespielt habe ich es ebenso wenig. Deswegen habe ich mich der Mühe unterzogen zu begründen, warum ich es für überschätzt halte.
    Dieser Argumentation mag man beipflichten, man kann sie auch ablehnen. Und man kann schließlich auch demonstrieren, dass man Diskussionen ohnehin für dummes Zeug hält.
    Dass Miro wie ich Euch überfordern, zeigt einmal mehr, an welch aufgewecktes Publikum sich das Game wendet.

  5. Basti

    Kann ich dir nur zustimmen.

    Ich finde es super. Werde es mir demnächst noch anschaffen. Problem ist, dass es nicht den gerade einen Innovationspreis bekommen wird (Vinci). Aber aufgrund der Aufmachung würde ich auf jeden Fall Small World wählen. Hab nichts gegen quietsche-bunt einzuwenden 😉

  6. Lazarus

    Haben Billermann und Miro das Spiel eigentlich begriffen oder je gespielt? Ich glaube nicht. Mehr muss ich dazu nicht sagen!

  7. Dr. Roderich Billermann

    Zunächst einmal ist Miro – und zwar voll umfänglich – Recht zu geben: Das Spiel ist bunt. Punkt. Das Spiel ist langweilig und dumm.

    1. Es gewinnt (und zwar immer) derjenige, der einfach nur am Tisch sitzt, häkelt, zum Fenster herausschaut oder jedenfalls möglichst unauffällig bleibt, so daß er von den anderen während zweier oder dreier Runden nicht behelligt wird. Eine andere, nennenswert taktische oder sonstwie intelligente Möglichkeit, Angriffe auf das eigene Gebiet zu verhindern, gibt es nicht. Ist das gelungen und hatte man zu Beginn ggf. sogar ein paar Boni eingeheimst, dann ist der Sieg sicher. Kurz: Gewinner ist, wer sich gegen den oftmals bedrohlichen Sekundenschlaf ankämpft – und möglichst NICHTS tut.

    2. Der eigentliche Eroberungsmechanismus (man nannte das früher „Kampf“) ist schlichtweg lächerlich. „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ bietet deutlich mehr Einflußmöglichkeiten. Oder Gummitwist.

    3. Die vielgerühmte Unterschiedlichkeit oder der oftmals beschworene Abwechslungsreichtum der Rassen ist bestenfalls Kinderkram. Auch hier hat Miro Recht: Sogar von einem Ein-Bit-Hirn ist für nahezu jede Rassen-Fähigkeit-Kombination die (eine) „Taktik“ unmittelbar einsichtig.

    4. Interaktion ist inexistent. Die einzig denkbare (im Sinne von: für mich nützliche) Interaktion ist keine Interaktion: Will ich gewinnen, bilde ich weder Koalitionen noch gehe ich aggressiv gegen einzelne Spieler vor.

    5. Geradezu erschreckend dümmlich ist das ach so ulkige Aussterben-Lassen der Rassen. Immer wenn ich eine Rasse zum Untergang verurteile, kann ich einen ganzen Zug lang nichts tun (außer zu häkeln oder unauffällig zu pfeifen). Bei vier Spielern bedeutet dies: Ich darf vor meinem nächsten Zug noch einmal „Krieg und Frieden“ lesen. Vorauszuplanen, welche Rasse ich demnächst übernehmen möchte, ist so sinnlos wie überflüssig, weil alle anderen Spieler vor mir an der Reihe sind und sich das Rassentableau rasch ändert. Während der eng zugbegrenzten Partie tritt diese Phase des von der Regel verordneten Nichtstuns etwa zwei bis dreimal ein. Da ist es sinnvoll, sich vor Spielbeginn umzusehen nach üppiger Lektüre (Tipps für „Small-World“-Vielspieler: „Schuld und Sühne“, „Das Kapital“) oder aber zu planen, sich widerspenstige Instrumente (Harfe, Orgel) oder Fremdsprachen (Koreanisch, Altisländisch) untertan zu machen.

    Man kann also durch regelmäßiges „Small World“-Spielen vor allem eins: Sich prima fortbilden. Oder auch meditieren. Aber man sollte das, was man dort treibt, nicht mit Spielen verwechseln.

  8. Leo

    Ich muss mal ne Lanze für das Spiel brechen. Bin Vielspieler und finde das Spiel super. Es stimmt natürlich, dass man voll von den Mitspielern abhängig ist. Aber die immer neuen Kombinationen und Möglichkeiten machen es sehr kurzweilig, es kommt bei uns immer mal wieder auf den Tisch wenn wir grad nichts ernstes spielen wollen und in unserer Runde gefällts allen. Also wie in der Rezension empfohlen einfach mal reinspielen. Für mich ganz persönlich wars der beste Spielekauf des letzten Jahres.

  9. Ben

    Stimmt, dass es sehr bunt und abgedreht ist – aber durch die Plättchen finde ich es nach wie vor sehr übersichtlich und einfach zu spielen. Man muss es natürlich mögen, sicherlich.
    Ob Vinci besser ist, kann man jetzt so nicht sagen – „Small World“ ist abwechslungsreicher und spricht eben auch andere Leute an.

  10. Manuel

    Für Aufmachung gebt ihr 6 Punkte?

    Für mich ist die Aufmachung einfach der reinste reinfall. Es geht sogar soweit das es dem Spielfluss stört weil es einfach viel zu überladen ist.

    Wen das Fantasy-Thema anspricht hat hier sicherlich ein gutes Spiel vor sich liegen für alle anderen würde ich das Kostengrünstigere und besser Spiel Vinci empfehlen was genau so funktioniert aber um einiges besser ist.

  11. Miro

    Ich hab den Hype um das Spiel nie verstanden. Nachdem ich es drei mal hintereinander angespielt hatte hab ich feststellen müssen dass es noch schlechter als Risiko ist.

    Es gibt keinerlei Taktik oder so etwas. Großartig eroberte Gebiete mittels übrigen Truppen zu verteidigen macht keinen Sinn da man da effektiv Punkte für verschenkt die man dann stattdessen die Runde darauf nimmt. Also gehts nur darum möglichst alles zu verpulvern was geht.

    Es gibt auch keine Taktik in Form von „Wie spiel ich jetzt diese Rassen/Fähigkeiten Kombination am besten“, denn es ist extrem offensichtlich was jetzt die effektivste und beste Entscheidung ist. Auch besteht keine wirkliche Strategie bei der Rassenauswahl da man das Glück haben muss gerade dann seine letzte Rasse in der Untergang geschickt zu haben wenn die neue überstarke Rassen-Kombination, die sowieso jedes Kind auf den ersten Blick erkennt, in der Auslage auftaucht. Denn die Münzen die man dafür ausgeben muss sind peanuts im Vergleich zu den 100 bis 150 Punkten die man im Laufe des Spiels macht.

    Letztendlich gewinnt derjenige das Spiel der einfach am wenigsten von den Mitspielern angegriffen wurde und der die größte Ruhe hatte um Punkte zu sammeln.

    Ich hätte nichtmal 4 Würfelaugen gegeben. Aber Ben dankt da wohl auch an die Kinder und Wenig-Spieler 😀

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