Magnum Sal / Rezension

Zum Video

Wir testen das Spiel „Magnum Sal“ von Marcin Krupiński und Filip Miłuński (Leonardo Games) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Englische Kurzbeschreibung

Magnum Sal is a game about exploration of a salt mine. Each player takes the role of a foreman – the manager of a mining team. During the game, players will try to extract salt most efficiently from the mine, sell their „white gold“ at the market, and above all complete the king’s salt orders. The player who earns the most money from extracting salt receives the title of Royal Steward and wins the game.

Auf einen Blick

69 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Jan

    Vielen Dank für eure Arbeit und diese Rezension und bleibt weiterhin kritisch bitte.

  2. Markus Bach

    Darüber hinaus, Frank, hast du deinen Standpunkt zum Spiel, zur Rezension und zu den SpieLamas nun wirklich hinreichend erläutert.
    Es gibt aus meiner Sicht außer dem netzüblichen Drang zum Rechthaben/-bekommen keinen Grund mehr für eine Fortführung dieser potentiellen Endlosdiskussion.

  3. Ben2

    Du gehst mittlerweile beleidigend gegen andere Nutzer hier vor und SpieLama ist eine Plattform auf der sachlich diskutiert werden kann und jeder seine Meinung äußern kann sodenn sie nicht andere Mitmenschen angeht. Aus unserem Impressum geht vor:
    „Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, falls wir sie für unangebracht erachten“

  4. Frank

    Beleidigung… wow, das ist mal extrem weit hergeholt.

    Na dann bleibt ihr mal weiterhin in eurer eigenen zensierten Welt, ich gehe mal zurück in die echte.

  5. Ben2

    Ich werde auch weiterhin Kommentare von dir löschen die andere Nutzer beleidigen!

  6. Frank

    Oha, jetzt wird hier auch noch von Spielama zensiert. (einfach mal meinen Kommentar löschen)

    Bringt euch bestimmt einen super ruf ein, nur weiter so!

  7. Markus Bach

    BGG ist das internationale Netzzentrum aller Brettspieler mit tausenden von täglichen Besuchern und Nutzern, hunderttausenden von Beiträgen und der besten Spieledatenbank, die man sich nur vorstellen kann. Darüber hinaus kann man sich die Seite individuell anpassen.
    Kurz gesagt: BGG ist objektiv gesehen DER Maßstab für Brettspieler, die sich umfassend informieren wollen. Punkt.

    Ich kaufe mir kein Spiel, ohne mich vorher bei BGG darüber genau zu informieren, und dadurch habe ich nach meinem Geschmack so gut wie keinen Schrott in meiner sehr umfangreichen Sammlung.

  8. Jakob

    Ich hoffe Ihr verliert nicht die Lust auf SpielLama Ben und Basti, wenn sich hier zwei oder drei Leute in den Kommentaren auskotzen. Ich und bestimmt der Großteil Eurer Zuhörer hat nicht die Zeit und Lust, hier in den Kommentaren rumzuphilosophieren. Heute mach ich es ausnahmsweise trotzdem, damit ihr merkt, dass es auch Leute gibt, denen gefällt was ihr hier macht!
    Ich gebe 1000mal mehr auf die Eindrücke Euer Spielerunden mit Leuten wie Du und ich als auf die von irgendwelchen Freaks. Sorry, aber BoardGameGeek ist für mich absolut kein Maßstab. Ich kenne persönlich niemanden außer mir der sich diese unübersichtliche Seite antut und da registriert ist. Das ist schon eher der harte Kern der internationalen Brettspiele-Enthusiasten.
    Ich fand die Rezi völlig ok und hab sie auch nicht als völligen Verriss empfunden. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt mir das Spiel trotzdem zu kaufen, da mir das Prinzip gut gefällt und das Spiel hübsch aussieht. Mit der Strategie hätte mich gar nicht so gestört, konnte aber verstehen, dass eine Kaufempfehlung ausblieb. Hätte ich auch nicht guten Gewissens geben können.

    Nach den Aussagen von diesem Frank hier in den Kommentaren kommt das Spiel für mich nicht mehr in Betracht. Wenn ich schon lese, dass mann da alles so toll mathematisch berechnen kann bzw. sogar muss, um eine Chance zu haben, dann klingt das nicht nach einem Spiel was uns Spaß machen würde. Wir nennen sowas bei uns politisch inkorrekt ein „Autisten-Spiel“ (z.B. Dominion)

    Mein erster und letzter Kommentar,
    viele Grüße
    Jakob

  9. MartinP

    Das ist doch auch das tolle an Euren Rezensionen, dass Ihr kritisiert, wenn es was zu kritisieren gibt UND die Bewertung gut begründet. Wenn ich mich ansonsten im Netz umschaue, habe ich häufig das Gefühl, dass Spiele nur kurz angespielt wurden und dann schon Rezensionen gemacht werden und das seltenst negative Kritik angebracht wird und die Rezension dann zum reinen Werbefilm verkommt. Zumindest bei Videorezensionen habe ich regelmäßig dieses Gefühl.

    Und ich finde es gut, dass auch Extremstrategien getestet werden. Ich kenne Leute, die sich die Strategien im Netz durchlesen und dann nach denen spielen. Ich finde sowas persönlich nicht so toll, da das erforschen von Siegmöglichkeiten einen grossen Reiz auf mich ausübt aber wenn solche Strategien zum Erfolg führen, würde ich das entsprechende Spiel in den Runden auch nicht spielen.

    Der Gelegenheitsspieler kann sich dann trotzdem sagen, dass er von einzelnen Extremstrategen nicht betroffen ist und sich das Spiel holen. Er kann sich ja anhand der Rezension ein gutes Bild machen.

  10. Ben2

    Wir bewerten das nicht über. Aber ich rede auch nichts schön. Das hilft niemanden, aber auch wirklich niemandem.

    Wir haben uns über die Art und Weise des Testens aber lange Gedanken gemacht. Wir möchten ein Spiel für möglichst viele Zielgruppen beleuchten.

    Ein Problem des „Delivery“ war vielleicht, dass wir im Testprozess zu transparent waren, aber den Hergang nicht gut genug beleuchtet. Ich möchte dass wir hier klar sagen, wie wir zu einem gewissen Ergebnis gelangt sind, Das wird aber dann oft fehl verstanden. Auch von dir gerade bezüglich der Extremstrategien, Diese sind für uns „Werkzeug“ nicht aber Ergebnis. So wie ich bei der Literaturkritik auf die Tiefe von Charakteren etc. Pp eingehe um letztlich zu einem Ergebnis zu kommen haben wir eben andere Werkzeuge um Ergebnisse zu erzählen.

    Was wir aber hier bei SpieLama UNBEDINGT anders machen wollen, als bei vielen anderen Seiten ist es eben KEINEN Erlebnisbericht abzuliefern,sondern ordentliche Kritik.

  11. Mixo Weber

    Ich fände es halt nur schade, wenn ihr euch in die Thematik „Extremspielen“ verrennt und die WICHTIGKEIT von Extremspielen überbewertet.

    Sieh dir einfach einmal die Threads zum Thema „Magnum Sal“ und „A few Acres of Snow“ (für letzteres auch auf BGG). Die Fraktion der Spieler, die die Spiele trotz möglicher Fehler sehr schätzen ist sehr hoch (A few Acres ist IMMERNOCH, trotz Halifax Hammer auf Platz 75). Es ist ja auch vollkommen OK zusagen, dass ein Spiel an dieser oder jener Stelle einen Fehler hat, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ihre diese „Exgtremstrategien“ in ihrer Bedeutung einfach überbewertet. Es ist einfach nur ein Punkt, den ihr einmal in eurem Herzen bewegen könnt.

  12. Ben2

    Ich – für meinen Fall – sehe den Glanz und Fall eines Spieles auch nicht in seinen Extremstrategien. Die letztliche Beurteilung hängt – auch wenn es so den Anschein hat – nicht von der Extremstrategie ab (Basti sagt das ja auch deutlich) Aber sie erlauben – und dazu stehe ich – Abläufe in Spielen aufzudecken, die auch dem Normalspieler oder Vielspieler auffallen werden. Gerade WEIL man ja nicht ständig neue Spiele kauft wollen wir somit auch den Langzeitspielspaß grob abbilden können. Und den bietet ein rundes Spiel schlichtweg über Jahre. Ein solches Spiel aber nicht.

    Das ist einfach eine Kategorie die im Kern sowohl Vielspieler als auch Normalspieler recht gut abdeckt.

    !!! WICHTIG: Wir spielen Spiele nicht mit Extremstrategien kauputt und beurteilen das dann! Das ist absoluter Quatsch! Wir spielen Spiele gänzlich „normal“ aber machen dann – wenn Auffälligkeiten bestehen einen Herz- und Nierentest – und DAS geht ganz genau auf die Zielgruppe Vielspieler. !!!

  13. Mixo Weber

    Hoi,

    erst einmal vorweg: Ich sehe mir die Lama Rezensionen gerne an und bin froh, dass es mittlerweile so viele tolle Video-rezis von allen möglichen engagierten Fans gibt. Insofern erst einmal vorweg ein dickes Dankeschön für die Videos! Gerade weil ihr Spiele gründlich testet, im Gegensatz zum bspw. dem Dicetower, der bei dem Output an Videos schon garnicht mehr grümdlich testen kann, finde ich eure Videos sehr gut.

    ABER

    Ich glaube der Ansatz, Spiele mit Extremstrategien „kaputtzuspielen“ ist wenig hilfreich, weil er letztlich an der Zielgruppe (Vielspieler) vorbeigeht. Mal ganz ehrlich, wenn ein Spiel wie Magnum Sal wirklich durch eine Extremstrategie gekippt werden kann, dann wird das

    *** den meisten Vielspielern potentiell gar nicht auffallen, da das Spiel EIN Spiel in einer großen Spielesammlung sein wird und ohnehin selten auf den Tisch kommen wird.
    *** WENN es oft auf den Tisch kommt, wird das Problem vielleicht nach dem 10. Spiel auffallen – ganz ehrlich, ich habe bis dahin mit einem Spiel im Wert von 25 Euro 10 nette Abende bestritten (2,50 pro Abend!) und genug Spaß gehabt….

    Der Vergleich mit Stiftung Warentest hinkt da auch, weil man im Haushalt i.d.R. nur EINEN Staubsauger hat und eben möchte, dass das Gerät lange hält und sich daher freut, wenn Warentest so genau (extrem) prüft. Wie viele Spiele habt ihr in eurem Haushalt????

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich halte den Ansatz, Spiele auf Extremstrategien zu testen weder für spaßig (aus eurer Sicht) noch für sehr sinnvoll aus Sicht des Video-Konsumenten. In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Review und nehmt die Extremstrategien nicht zu Ernst (weder für euch noch für eure Kunden). Packt sie mit in eure Videos, wenn sie euch (auch als Qualitätsmerkmal eurer Videos) wichtig sind, aber überbetont sie nicht.

    NB: Trotz irgendwelcher möglicher Extremstrategien spielt meine Gruppe das Spiel immer noch gerne 😉

    Eine Frage: Ich erwäge gegenwärtig selbst eine Rezession zu erstellen, habe allerdings KEINE Ahnung von VIdeos und schon gar nicht vom Schnitt. Hat zufällig jemand einen Software Tipp für den MAC für mich?

  14. Gunnar

    Danke für eure tolle Rezension und den Mut zur Kritik!

    Ich habe mir das Spiel dieses Jahr in Essen zugelegt und MIR gefällt es nach einigen Partien bisher gut. Sicher kein „Übersteiger“, aber ein solides, gutes Spiel, das imo „funktioniert“.

    Obwohl ich das Spiel mittlerweile auch zu kennen glaube, konnte ich die besprochene Strategie noch nicht wirklich umsetzen, da sie schon damit steht und fällt, ob das Spiel beschleunigt wird oder nicht. Ich habe bisher vielmehr erlebt, dass versucht wird das Spiel schnell zu machen, da klappt Bunkern eher nicht. Zudem ist es wirklich sehr ressourcenaufwändig, bereits in der ersten Phase an weißes Salz zu kommen.

    Ich werde nun auch die Erweiterung mal ausprobieren, um zu schauen, wie die das Spiel verändert.

    Also: ICH kann das Spiel ruhigen Gewissens empfehlen, vor allem, wenn man es nicht mit „Profis“ spielen möchte, die immer darauf aus sind DIE eine Strategie für ein Spiel zu finden.
    Anspielen lohnt auf jeden Fall!

  15. Zottelmonster

    So, jetzt habe ich die so umstrittene Rezension auch mal angeschaut. Scheint mir erstmal rundum gelungen und ich habe zumindest den Eindruck, dass ich einen guten Überblick über ein von der Idee (Worker-Placement mit Positionskämpfen) sehr interessantes Spiel habe.

    Aber ich kann die Diskussion wirklich nicht verstehen. Her wird an einer Strategie gezweifelt, die von Bastian und Ben entdeckt wurde, da scheinbar niemand sonst die gesehen hat. Dafür wird auf BGG verwiesen.
    Da findet man natürlich keine Kommentare, die diese Strategie anprangern, wenn man bei den hohen Wertungen guckt. wenn man aber umsortiert, findet man Kommentare von MarkusA, newrev, atwar, bbkoene, Inge, chris1nd, cyric die eine ähnliche Strategie gefunden und für schlecht befunden haben oder in die Richtung weisen.

    Ich finde es gut, dass Ben und Basti sich trauen, Spiele auch zu kritisieren. Dass das nicht immer ganz glücklich läuft, ist eine andere Sache…
    Liebe Lamas: Macht weiter so!

  16. Bla blubb

    Also ich werd’s nich anspielen obwohl es interessant aussieht aber wenn Basti es nicht empfiehlt macht das ja kein Sinn.

  17. chocolateplumfairy

    so, erstmal:
    ich kenne das spiel nicht, hab auch noch nichts davon gehört oder darüber gelesen, bin eher gelegenheitsspielerin (da sich in letzter zeit eher wenig gelegenheit zum spielen bietet) bin nicht die große statistikerin oder berechnerin, spiele aber dennoch sehr gern strategiespiele.

    ich verfolge die rezensionen auf spielama nun etwa seit einem jahr und bin immer erfreut, wenn ein neues video online gestellt wird und seh mir auch fast jede neue rezi an und hole mir so ANREGUNGEN für den nächsten spieleeinkauf! ich sehe die rezensionen hier als EINE meinung! ob ich der gleichen bin oder nicht? mal sehen!

    kritik ist an und für sich keine schlechte sache.
    jeder soll seine (andere) meinung kund tun dürfen und über aussagen, die ihm nicht richtig erscheinen diskutieren können. aber die aggressive art, wie sie hier gerade ausgeübt wird, find ich sehr unpassend.

    zu den kritikpunkten hier speziell:
    was bitte heißt „falsch spielen“???
    für mich bedeutet das „nicht nach den regeln zu spielen“. und gegen die regel wird mit dieser strategie scheinbar ja nicht verstoßen.
    ich kann mir nicht vorstellen, dass ben und basti die spiele immer nur mit nicht- oder wenigspielern, die „nicht wissen, wie man spielt“ oder mit bräsigen gelegenheitsspielern… die alle gleich „schlecht“ gespielt haben.

    ich finde es beachtlich, welche arbeit basti und ben in die seite und ihre rezensionen stecken (spiele intensiv testen, rezensionen schreiben, drehen, nebenbei noch recherchieren… UND auch noch dazu ein arbeits- und familienleben haben)
    -das verdient respekt und ein dankeschön und absolut keine anfeindungen!
    @basti & ben: macht weiter so, auch ich find’s toll!

    @frank: ich denk mir nur: kannst es doch selbst besser machen!

    ps: achja, ich find‘ „magnum sal“ nach dieser rezi übrigens auch sehr interessant und würd es sehr gern mal test-spielen!

  18. Frank

    @ caine
    Mein Fehler machte bis dahin keinen großen Unterschied und zudem hatte ich es ja später richtiggestellt.

    Ich sehe meine Aussagen nicht als Überzeugungsversuch, sondern als Hinweis darauf, dass dieses Review nicht fair ist, weil der genannte Spielverlauf auf Spielfehlern der Spieler beruht.

    Nicht zu verwechseln damit, dass diese „Strategie“ nicht völlig OK sei, nur sollte man damit eigentlich keinen Blumentopf gewinnen können.

    Ich finde die Gründe und Beispiele die ich oben genannt habe übrigens ziemlich objektiv und wie gehabt, ich kann zig weitere Spiele auch falsch angehen und bekomme dann solche Geschichten raus.

  19. Ben2

    @Frank. Das hatte nichts mit Recherche zu tun sondern einem Gegenseitigen Missverständnis.

    Ich bedanke mich hiermit für die ausgiebige Diskussion und ebenso allen die sich immer wieder Zeit nehmen hier in der Kommentarfunktion so ausführlich ihre Meinung darzulegen. Mit euch lebt SpieLama!

  20. caine71

    @Frank

    Danke für deine Antwort.

    Für mich war das nicht einfach zusammengeschnitten, sondern genau der Knackpunkt, warum hier diskutiert wird.

    Dann hätt ich auch verstanden, das die Strategie bei Dir nicht funktioniert.

    Das das für dich nur ein kleiner Fehler ist, kann ich in dem Zusammenhang nicht nachvollziehen.

    Was ich allerdings schade finde ist, dass du nicht Objektiv diskutieren, sondern alle von Deiner Meinung überzeugen willst…

    Deswegen hör ich auch wieder auf damit, da das hier nichts bringt, das wird sonst zur Ping-Pong-Diskussion….

    Spielt schön und bleibt locker!
    Caine

  21. schnabla

    Ich kann da Emirio nur zustimmen. Natürlich stimmen die Meinungen von Ben und Basti nicht immer 100% mit denen von mir überein, müssen sie ja auch nicht.
    Macht weiter so.

    schnabla

  22. Frank

    @ caine
    Wenn du einfach aus x diversen Dikussionspunkten alles zusammenschusterst, ist es nicht verwunderlich, dass es dann widersprüchlich klingt.

    Die einzige Aussage die ich falsch formuliert habe, ist mit dem Salz und der 2. Runde. Oh je, hab ich doch tatsächlich einen Fehler bei gefühlten 10.000 Zeichen gemacht. *Kopüfschüttel*

    Nirgends war die Rede von Profispielern, aber schön das wieder alles verdreht wird. Ich hab schon alles klar dargelegt und reichlich Gründe genannt, wieso es so nicht klappen kann, wenn nicht alle schlafen und nichts davon wurde bisher wiederlegt.

    Der Rezensent sagt später doch selbst, dass einer zuviel ausgegeben hat und vielleicht einfach nur nach hause wollte, also bestätigt er doch ganz klar, das hier nicht aufgepasst wurde und das hat nichts mit „Profispielern“ zu tun.

    Wenn 3 Leute langsam spielen, dann sollte der vierte logischerweise die Initiative ergreifen und das Spiel beschleunigen, um alle anderen in Bedrängnis zu bringen. Um das zu erkennen, muss man das Spiel nicht 10 mal gespielt haben.

    „Ich denke jeder hat das Recht auf ein Privatleben, und da die Seite meines Wissens nach nicht kommerziell ist, denk ich ist eine Antwort innerhalb von 24 Stunden eh schon beachtenswert.“
    Habe ich mich beschwert? Ich war froh die Antwort vom Rezensenten zu bekommen, statt mich die ganze Zeit mit jemanden rumschlagen zu müssen, der nichts genaues mehr von dem Spiel wusste.

    „Allein das man Verlage kritisiert und sich danach wieder enschuldigt baestätigt mich in meiner Meinung.“
    Tja, das sehe ich genau andersrum. Die eigentliche Frage ist doch, wieso muss eine Entschuldigung her. Wäre richtig recherchiert worden, wäre das nicht passiert.

  23. Emirio

    Über das Spiel selbst kann ich nichts sagen, weder besitze ich es, noch hab ich es gespielt.

    Über die Meinung der Rezessenten kann ich aber durchaus was sagen: In anderen Rezessionen der Lamas, über Spiele die ich kenne/besitze, sind meine Meinungen mit denen von Ben und Basti nahezu gleich.

    Ich habe die Lamas erst sehr spät für mich entdeckt, sind aber zu meiner Rezessionsseite Nr. 1 geworden, da ich in vielen Punkten einfach mit den beiden übereinstimme (von den Rezessionen, von den Spielen beurteilt, die ich selbst kenne (eigenartiges deutsch, egal!)). Somit traue ich der Meinung auch bei Spielen die ich eben noch nicht kenne.

    Ausserdem sind sie mir beide sehr sympatisch, auch wenn ich sie nicht persönlich kenne 🙂

    Wems nicht gefällt soll wegschauen, ich guck hin. Ich finds toll! Macht weiter so.
    Spielt schön und wer gewinnt, der freut sich 😉 😉 😉

    Sven

  24. caine71

    @PaulV

    Tatsache, danke für den Hinweis!

    erscheint ca. 11/2012
    Erscheinungsdatum: 22.10.2012

    Ist ja brandaktuell, sozusagen

  25. PaulV

    @caine 71: für McMulti gibt es doch bereits eine Neuauflage.

  26. Markus Bach

    Das Argument, ein Spiel, das nach Regeln richtig gespielt wurde, sei nach Verhalten ja ganz falsch gespielt worden, ist häufig ein zweischneidiges Schwert. Es wird gerne von Verhaltensdogmatikern und/oder Extremfans benutzt und tut weder jenen noch der Spielbeurteilung sonderlich gut, auch wenn es zeitweise den Punkt treffen mag. Mehr ist zur Diskussion nicht zu sagen.

    Ich habe übrigens die Erfahrungen gemacht, daß die Lamas recht offen und freundlich mit Kritik umgehen.

  27. caine71

    Nur noch ne kleine Ergänzung:

    Also ich würde es super finden, wennn ihr auch mehr ältere Spiele Rezensisieren würdet.

    Im Gegensatz zu der Aussage „das Spiel ist ja schon 2 Jahre alt“

    Nur mal als Beispiel -Mc Multi-, ein Spitzenspiel, meiner Meinung nach, das keiner kennt.. Vielleicht gäbs durch die Rezis Neuauflagen… 😉

    Ciao

    Caine

  28. caine71

    Servus zusammen,

    vorab, ich hab das Spiel nicht, aber ich finde es sehr ansprechend, auch aufgrund der Rezension.

    Nachdem ich mich durch die vielen Kommentare durchgelesen habe finde ich aber 3 Aussagen von Frank sehr widersprüchlich, vielleicht kann er sie ja klarstellen:

    1. Die Aufträge sind aber auch so aufgebaut, dass man später besseres Salz braucht und somit lohnt es nicht vorher das billige zu bunkern (siehe Rechnung oben).

    2. Wie willst du denn das gute Salz bunkern, dass es in der ersten Runde gar nicht gibt?!
    Es kommt ja erst in der zweiten Runde ins Spiel und dort mit gerade mal 5 Würfeln, auf die sich jeder stürzen wird. Ich sehe da noch immer keine Möglichkeit etwas zu bunkern.

    3. Basti:
    “Es gibt keine Regel die verbietet, dass man in Runde I Salz in Sohle II oder III abzubauen. Ich kann mir theoretisch also schon in Runde I weißes Salz bekommen.”
    Frank:
    Das stimmt, allerdings geht das eben nur, wenn du
    a) genügend Arbeiter und/oder Werkzeuge einsetzt.
    b) wenn die anderen Spieler dir die Zeit lassen UND dir das Salz auch noch überlassen.

    Das lässt mich zu der Frage kommen, ob du mit deinen „Profispielern“ überhaupt nach den Regeln gespielt hast?

    Aber evtl. klärst du mich ja auf, Danke.

    Zudem finde ich es ungut für das Spiel, wenn ich, wie ja immer wieder betont wurde, „Spieler die das Spiel verstehen (Profispieler)“, also genau dieses Spiel aus dem FF können, dazu brauchen würde, damit nicht „schlecht“ gespielt wird.

    Dann wär es zumindest nichts für mich, da ich und meine Gruppen selten Spiele „totspielen“, sondern immer wieder gerne was Neues auf den Tisch bringe. Wenn dann also ein „Basti“ dabei wär, und ich dann nach ein paar Spielen die Spieldauer um ein paar Stunden verlängere, weil ich auch seine Strategie übernehme, wär das Spiel für mich recht schnell gestorben. …mal angenommen die Rezi stimmt so ;-)…. Und das hat sie meistens…

    …im übrigen hab ich diese Strategie schon vor dem Rezensionsfazit erkannt, das man am Anfang eigentlich nichts in Aufträge anlegen sollte, da das später lukrativer ist, mit dem Hinweis von Basti, das ja theoretisch schon aber der ersten Runde bis in Grubenstufe 3 hintuntergegraben werden kann, unabhägig der restlichen Spielregel, den die kenne ich nicht im Detail.

    Unabhängig davon finde ich, dass gerade solch eine Seite die eigene Meinung der Rezensenten wiederspiegeln muss!

    Ich finde es auch sehr gut, das sich die Meinungen zu manchen Spielen bei Basti und Ben widersprechen. Immer wieder schön auch die Argumente, die dahinter stehen zu hören.

    Viel zu viele Dinge werden heutzutage nicht mehr Subjektiv sondern „Objaktiv“ aus der Meinung der Redaktion von Konzernen herausgebildet.

    Und zuletzt noch die Anmerkung. sorry Frank, wenn ich auch diesmal nur dich im „Visier“ hab:

    „Na endlich die Antwort auf die ich gewartet habe!“

    Ich denke jeder hat das Recht auf ein Privatleben, und da die Seite meines Wissens nach nicht kommerziell ist, denk ich ist eine Antwort innerhalb von 24 Stunden eh schon beachtenswert.

    Sch… schnelllebige Zeit…

    Insofern kann ich nur sagen, wenn hier der Einheitsbrei aufkommen sollte, den ich auf vielen anderen Seiten leider sehe, werd ich mich auch abkehren, vorher nicht!

    Allein das man Verlage kritisiert und sich danach wieder enschuldigt baestätigt mich in meiner Meinung. Auch wenn zugegebnerweise nicht genau herauskam warum das erfolgte (leichte Kritik).

    Auf Gelegenheitsbesucher will ich gar nicht eingehen, die sollen gerne beim Mainstream bleiben, die schaden der Seite nur.

    In diesem Sinne, nix für ungut.

    Btw. ich überleg trotzdem mir das Spiel zuzulegen.

    Ciao

    Caine

  29. Knilchi

    Entschuldigt bitte, aber ich glaube nicht, dass hier etwas schöngeredet wird. Ich erwarte, dass Testläufe auch mit unerfahrenen Spielern gemacht werden, sowohl Gelegenheitsspielern als auch Vielspielern, die das Spiel zum ersten Mal spielen. Und das unabhängig vom Spiel selbst.
    Gesetzt in solch einer Runde tritt der Fall auf, dass sich ein Spiel derart zieht, so wird es wohl keiner der Beteiligten wieder spielen wollen.

    Und ja, ich kenne das „Magnum Sal“ nicht, deswegen ist mein voriger Kommentar auch so spielneutral wie möglich verfasst. Wie ich bereits sagte ist eine Rezension immer subjektiv, ja sollte es auch sein, denn ein Spiel „aufzuschlüsseln“ degradiert es immer zu einem bloßen System. Atmosphäre und Spielspaß sind für mich und viele andere doch die entscheidenden Punkte.

    Ich bin froh das Rezensionen wie diese mir einen groben Überblick über das Spiel geben, damit ich für mich entscheiden kann ob es einen zweiten Blick, ein Antesten oder einen Kauf verdient. Rezensionen zu spielen, die ich bereits besitze oder gespielt habe, sehe ich mir selten an, denn dazu habe ich ja bereits meine eigene Meinung. Wenn mich ein Spiel wirklich interessiert, so sehe ich mir auch mehr an als nur eine Rezension.

    Diejenigen, die das Spiel anspricht und sich mit dieser Spielama-Rezension nicht anfreunden können, sind an dieser Stelle herzlich eingeladen sich die Mühe zu machen und ihre eigene subjektive Meinung zu dem Spiel irgendwo detailiert zu veröffentlichen.

    Lieben Gruß
    Knilchi

  30. Frank

    Es ist wie immer… fast alle Fürsprecher gehen überhaupt nicht auf die Diskussion ein und reden einfach über alle Fakten hinweg und kennen bestenfalls nicht einmal das Spiel.

    Nein, es geht nicht um ihre Meinung, sondern um den Testlauf, bei dem offenbar Leute das Spiel nicht ganz verstanden haben, denn sonst wäre dieses Problem das sie ansprechen niemals aufgetreten! Was ist daran so schwer zu verstehen?!

    Es könnte genauso Antike sein, bei dem behauptet wird, dass das Spiel total zäh läuft und Hausregeln benötigt, weil bei unseren Runden keiner angreift, da die Ressourcen zu teuer sind und die übrigen Spieler nur darauf warten, dass sich zwei Spieler schwächen.
    Wird das dann auch einfach so hingenommen, weil „das Spiel es ja zulässt“? Was ist das überhaupt für eine total alberne Begründung?

    Auch ziemlich albern sind die ständigen Aussagen wie „seid doch froh dass es das Lama gibt“ oder „welche Seite „diskutiert“ schon mit den Lesern“ etc. etc..
    Also ist es vollkommen egal was gesagt und wie begründet wird, hauptsache es steht da oder wie?

    „Aber gerade hier zeigt sich die Professionalität, dass eben noch einmal explizit nachgeschaut und nachgespielt wird und ein Mangel offengelegt wurde.“
    Wäre es professionell, hätte man die Autoren darauf angesprochen, sich bei anderen informiert und es anders versucht oder wenn nötig, tatsächlich mal alles aufgeschlüsselt, anstatt einfach zu sagen, dass das Spiel so nicht richtig funktioniert.

    Wer mit Leuten spielt die das Spiel wirklich beherrschen, wird mit dieser „Strategie“ unter gehen, garantiert.

    Immer nur alles gut zu reden, macht es nicht besser.

  31. Knilchi

    Wow, ganz schön was los hier.

    Ich finde richtig, dass die Lamas bestimmte Strategien, die ihnen während des Spiels merkwürdig vorkommen noch einmal auf Herz und Nieren getestet werden.
    Und ich muss ihnen auch recht geben, dass der durchschnittliche Spieler recht schnell bemerken wird, dass das Salz in den letzten Runden mehr abwirft und deshalb versuchen wird sein Salz zu horten.

    Das ist dann auch kein „falsches Spielen“ oder ein „Spielen am Spiel vorbei“, denn die Regel gibt dies ja her.

    Wo ist also das Problem?
    Natürlich ist eine Rezension immer ein Stück subjektiv, und in ihren Spielrunden sind die beiden auf ein Problem gestoßen, dass vielleicht nicht jedem Spieler auffällt.
    Aber gerade hier zeigt sich die Professionalität, dass eben noch einmal explizit nachgeschaut und nachgespielt wird und ein Mangel offengelegt wurde.

    Bastis Kritik ist demnach völlig gerechtfertigt. Auch da er ausdrücklich den Gebrauch von zusätzlichen Hausregeln empfiehlt.
    Denn der einzige Punkt den er kritisiert ist ja, dass durch diese mögliche Strategie der Spielfluss enorm verliert, nicht dass das Spiel dadurch immer gewinnbar ist. Ansonsten findet er das Spiel doch super.

    Also wenn euch Magnum Sal gefällt, dann kauft und spielt es. Und wenn ihr einmal auf dasselbe Problem stoßen solltet, könnt ihr immer noch Bastis Rat befolgen und ein paar zusätzliche Regeln hinzufügen, oder ein unfassbar langweiliges und zähes Spiel herunterspielen.

  32. Peter Rico

    Die einfachste Lösung wäre doch, dass Frank, Kurt, Ben und Basti mal 10 Partien hintereinander spielen, und wir gucken was passiert…

    Weiter finde ich die Kritik am Stil und an der Kritikfähigkeit gänzlich unangebracht. Wo hat man den schon mal eine Rezensionsseite, wo man sich so intensiv mit einem Spiel auseinandersetzt und die Gastgeber Farbe bekennen und ihre persönliche Meinung vertreten und gegenüber einzelnen Beitragsschreibern auch noch konkret und ausführlich darstellen.

    Weiter begrüße ich die inhaltliche Kritik der von den Kommentatoren. Jedoch finde ich stimmungsmachende Meinungen a la:

    „Merken die bens eigentlich nicht das die Rezensionen immer mehr auf Unverständnis stoßen?“

    völlig fehl am Platz. Vielleicht „merken die bens es ja nicht“, weil es gar nicht stimmt.

  33. Daniel

    Erstmal:

    Danke für eure Arbeit und Mühe.

    Mir fehlt in letzter zeit allerdings ein wenig die Leichtigkeit in euren Rezensionen.
    Spaß, Unterhaltung, darauf kommt es doch beim spielen an .
    Es hört sich bei euch manchmal so an als ob der Spaß zu kurz kommt.
    Ein wenig Lockerheit würde euren Videos meiner Meinung nach gut tun.

    🙂

  34. Ben2

    Ganz genau Edvard – wäre ja auch absurd, wenn die Testatmosphäre über dem Spielspaß steht. Manch eine Spielsession muss eben dann mal für Testsituation herhalten (siehe Bastis 2 1/2 Stunden Spiel) aber die meiste Zeit spielen wir natürlich normal und optimal – wir wollen ja schließlich wissen ob das Spiel auch Spaß macht und nicht zuletzt wollen wir damit ja auch Spaß haben!

  35. Edvard

    @ Peter:
    „@Ben2:
    “Die wenigsten Spieler spielen auf Extremstrategien, das ist einfach so. Der Grund warum wir das sehr häufig tun ist weil man damit unverhältnismäßig schnell Löcher im Spieldesign aufdecken kann. Selbst wenn die so verfolgte Strategie NICHT zum Sieg geführt hat, liefert das oftmals gute Erkenntnisse.”

    Das ist aber dann eine EXTREMschlechte Strategie wenn sie nicht zum Sieg führt!
    Du spielst dann absolut am Spiel vorbei und raubst dir selbst den spielspass nur um dann am Ende festzustellen das du damit noch nicht mal gewinnen konntest. Ist doch klar dass man dann ein Spiel nicht gut bewerten kann weil man ja garnicht richtig mitgespielt hat.

    Also nach diesen unqualifizierten Aussagen ist das Lama endgültig für mich gestorben.“

    Du hast aber schon realisiert, dass Ben2 mit seiner Aussage auch gesagt hat, dass er nicht immer nach Extremstrategien spielt. Demnach spielt er die Spiele auch mal „richtig“, lässt sich den Spielspaß also doch nicht entgehen und kann demnach ein Spiel auch richtig bewerten.
    So viel zum Thema „unqualifizierte Aussage“…

    @ Extremstrategie:
    Ich denke, mann kann die mit relativ kleinen Aufwand unschädlich machen. Locker flockig aus dem Stand würden mir zwei Sachen einfallen, die funktionieren könnten (!) und die mir auch schon während der Rezi eingefallen sind (zusätzlich zu denen von Basti):
    – Am Ende des Spiels gibt der König Bonuszahlungen an seine treuesten Salzlieferanten aus. Der, der mehr Aufträge erfüllt hat bekommt einen (viel) größeren Betrag, als einer, der weniger Aufträge erfüllt.
    – Man darf nur eine bestimmte Menge an Salz lagern. Auf diese Weise kann man sein Salz nicht bis zur 3. Runde horten und muss demnach schon früher Aufträge erfüllen.

    Eine andere Sache noch:
    Ich finde das absolut genial, dass das Geld gleichzeitig die Siegpunkte sind! Ich mag allgemein Spiele, bei denen so etwas der Fall ist oder man Siegpunkte automatisch generiert, nur indem man das Spiel spielt (z.B. wie bei Mage Knight oder auch Siedler, um mal 2 komplett unterschiedliche Spiele zu nennen). Umgekehrt finde ich Spiele bei denen man extra auf Siegpunkte hinarbeiten und dann schlimmstenfalls „blödsinnige“ Aktionen ausführen muss, oft etwas seltsam.

    Das müsste es öfter geben!

  36. Frank

    Na endlich die Antwort auf die ich gewartet habe!

    Die Beschreibung ist schon deutlich hilfreicher, auch wenn ich noch immer keine extrem Strategie dahinter sehe, sondern einfach nur die falsche Reaktion der Mitspieler.
    Warum? Ganz einfach:

    „Es gibt keine Regel die verbietet, dass man in Runde I Salz in Sohle II oder III abzubauen. Ich kann mir theoretisch also schon in Runde I weißes Salz bekommen.“

    Das stimmt, allerdings geht das eben nur, wenn du
    a) genügend Arbeiter und/oder Werkzeuge einsetzt.
    b) wenn die anderen Spieler dir die Zeit lassen UND dir das Salz auch noch überlassen.

    Passend dazu schreibst du nämlich folgendes:
    „Ich baue Salz möglichst günstig ab und bunkere es. Versuche immer Salz aus Kammern abzustauben, die schon entdeckt und/oder leer gepumpt sind (spart auch wieder Geld).“

    EXAKT diese Aussage zeigt perfekt, dass eure Mitspieler völlig falsch spielen. Gerade weil man viel berechnen kann, kommt es eigentlich nicht vor, das jemand günstig das Salz klaut, außer eben, man spielt schlecht.
    Und wenn dem so wäre, frage ich mich, wieso schnappen sich die anderen Spieler denn das freigelegte Salz nicht vor dir? Ganz klarer fall von schlechtem play, sorry.

    Das ist wie bei Puerto Rico. Wenn der Vordermann nicht aufpasst und dem nächsten Spieler die ihm wichtige Aktion liegen lässt, gewinnt dieser auf Dauer und auch hier kann man das Spiel ja so spielen, wenn man denn will!

    Folgende Aussage verstehe ich auch nicht:
    „Was ich also tu ist, dass ich das Spiel extrem langsam mache“

    Wie machst du denn das Spiel langsam? Du hast überhaupt keinen Einfluss darauf, außer das du für dich entscheiden kannst, die Runde nicht weiter voran zu bringen, aber dadurch können und sollten die anderen kein Stück langsamer werden, im Gegenteil, sie sollten mehr Druck machen, da dir dann absolut die Zeit fehlt, die du so dringend benötigst, wie du auch selbst schreibst. Ergo passen die Mitspieler nicht auf!

    Und auch hier sagst du es wieder selbst:
    „obwohl der Spieler mit 45 Punkten 5 oder 6 Aufträge erfüllt hatte während ich bis dato nur einen Auftrag hatte. (er hat halt immer zu viel investiert ? vielleicht wollte er nach 2,5 Stunden Stunde dann auch mal heim 😉 )“

    Also schlechtes play, genau das was ich von Anfang an sage und ein Spiel wegen schlechtem play der Mitspieler zu beurteilen ist halt nicht besonders fair.

    Auch was die Dauer angeht (wenn jeder so spielt), so kannst du bei Antike auch ewig sitzen wenn keiner angreift und alle nur aufrüsten. Dieses „Problem“ kannst du bei so ziemlich jedem Eroberungs- und auch zig anderen Spielen haben, aber eben nur, wenn man es absichtlich so will, bzw. von jedem am Tisch hingenommen wird.

    Zu guter letzt noch:
    „Es hat keinen Mechanismus der einen zwingt schnell zu spielen. Jedes Spiel von Mac Gerdts zum Beispioel hat einen Wettlaufaspekt und das meist in allen Bereichen ?> das macht die Spiele so hervorrragend.“

    1) Bei Navegador wird es auch deutlich länger dauern, wenn keiner mit dem Schiff nach vorn fährt und dafür gibt es auch keine besonderen Gründe. Antike hatte ich ja schon genannt.

    2) Würden die Mitspieler aufpassen und reagieren, würden sie schneller spielen, weil du nämlich dann das nachsehen haben wirst. Wenn das kein Grund ist Druck zu machen, dann kann ich euch beileibe auch nicht mehr helfen. So wie du es beschreibst spielen dir die anderen Spieler in die Tasche und dann ist es kein wunder dass du mit Abstand gewinnst.

  37. Basti

    Zunächst einmal sollte sich der Videorezensent zu Wort melden der das Spiel bis zum Ende getestet hat und das bin ich. Und ich habe das Spiel nachdem es einen sehr langen Weg über einen Gastrezensenten gemacht hat, der es letztlich leider nicht getestet hat, erst kürzlich zurück bekommen. Vorher hatte ich schon einige Partien hinter mir und jetzt habe ich es natürlich auch noch weitere Male gespielt.

    Nur weil ich gestern keine Zeit hatte und nur vom SmartPhone unter Zeitdruck schrieben konnte, heißt das nicht, dass ich keine Argumente für meine Bewertung und Aussagen habe.

    Zunächst einmal muss man das Spiel richtig spielen. Es gibt keine Regel die verbietet, dass man in Runde I Salz in Sohle II oder III abzubauen. Ich kann mir theoretisch also schon in Runde I weißes Salz bekommen. Die Rundeangabe I,II,III hat nichts mit den Sohlen I, II, III zu tun. Genau das war ja auch einer meiner Kritikpunkte in Punkto Aufmachung (schlechte Inkonographie).

    Des weiteren habe ich den Eindruck, dass das Fazit gar nicht richtig angeschaut wird oder nicht richtig zugehört wurde. Oder es kommt falsch rüber, keine Ahnung.

    Ich habe zu keiner Zeit gesagt, dass man mit dieser Strategie immer blind gewinnt und ich sagte man muss dafür auch ?gut spielen“. (ich suche jetzt nicht die genaue Minutenzeit des Videos heraus).

    Weiter sagte ich, dass ich es nicht so schlimm finde, dass es die Strategie gibt, sondern dass sie das Spiel unheimlich in die Länge zieht. Dieses Spiel sollte für das was es tut maximal 90 min dauern, lieber sogar nur 60-75. Man tut nämlich im Grunde drei Spielphasen lang immer dasselbe. Es ist jetzt kein Strategieaufbauspiel wie Civilization, Im Wandel der Zeiten oder Runewars in dem eine solche Spielzeit gerechtfertigt wäre.

    Ich sagte, dass man mit der zugegeben nur kurz umrissenen Strategie das Spiel aushebeln kann. Damit meinte ich, dass man komplett an dem vorbei spielen kann – ja sogar muss – was der Autor sich mit dem Spiel dachte. Wenn alle natürlich so spielen funktioniert diese Strategie nicht, sondern führt nur dazu, dass das Spiel noch länger dauert.

    Meine Strategie:
    Das Spiel möchte dass man möglichst wenig investiert um möglichst viel zu gewinnen.
    Was ich also tu ist, dass ich das Spiel extrem langsam mache, das einzige beidem ich mich beeilen muss ist der Kauf von Arbeitern und Werkzeugen. Ansonsten versuche ich alles zum Nulltarif zu machen, ich hole mir keine Aufträge (frühestens gegen Ende von Runde II), sondern hole mir bevor ich etwas ausgebe lieber immer ein Geld. Ich baue Salz möglichst günstig ab und bunkere es. Versuche immer Salz aus Kammern abzustauben, die schon entdeckt und/oder leer gepumpt sind (spart auch wieder Geld). Nebenbei verdiene ich als Gehilfe oder Transporteur auch immer ein wenig Geld und verkaufe z.B. braunes Salz lieber am Markt für 3-4 Groschen und hole mir konsequent 1 Groschen am Rathaus, anstatt es für 2-4 Groschen und mehrere Aktionen ! (Erholung, Abpumpen, Schloss) zu fördern und dann nur für nur sehr wenig Geld im Schloss zu verkaufen.
    In richtigen Situationen nehm‘ ich dann natürlich mal etwas mehr Geld in die Hand um zum Beispiel 3-4 weiße Salzwürfel abzubauen, die ich dann in Runde III auch teuer verkaufe.
    Das Ganze muss man natürlich geschickt und gut Spielen. Es gibt kein Schema F dazu.

    Nennt mich einen Lügner oder meine Mitspieler unfähig. Ich habe diese Strategie in meinen letzten Runden angewendet. Die eine gewann ich mit 130 Punkten, die andere war knapper jedoch auch ein Sieg. Die im Video angesprochene abgebrochene Runde führte ich in der zweiten Runde mit 80 : ca.65: 45 Punkten an, obwohl der Spieler mit 45 Punkten 5 oder 6 Aufträge erfüllt hatte während ich bis dato nur einen Auftrag hatte. (er hat halt immer zu viel investiert – vielleicht wollte er nach 2,5 Stunden Stunde dann auch mal heim 😉 )

    Das sind meine Erfahrungen(!!!) zu dem Spiel. Diese sind natürlich keine mathematische Auswertung, die hier sowieso nicht möglich wäre, da das Spiel viel zu komplex ist und viel zu viele Faktoren mit hineinspielen (Mitspieler, Reihenfolge der Werkzeuge und Plättchen etc.)

    Meine Hauptkritikpunkte am Spiel sind also:

    – Es ist zäh und dauert viel zu lange für ein simples Worker Placement Spiel gerade wenn man auf Kosten-Nutzen achtet.
    – Es hat keinen Mechanismus der einen zwingt schnell zu spielen. Jedes Spiel von Mac Gerdts zum Beispioel hat einen Wettlaufaspekt und das meist in allen Bereichen –> das macht die Spiele so hervorrragend. Bei Mac Gerdts Spielen lohnt es sich auch mal mehr Ressourcen in die Hand zu nehmen nur um schneller zu sein, das sehe ich bei Magnum Sal nicht.
    ? Das ist der Punkt an dem ich versuche das Spiel auszuhebeln (Warum sollte ich in Runde I Aufträge kaufen? In Runde II u. III krieg ich viel mehr für mein Salz)
    – Rein subjektiv wirkt das Spiel unausgegoren und einfach nicht rund und ist Runde für Runde viel zu repetitiv.
    Das ist meine Meinung und meine Erfahrung und Strategie hin oder her, wäre das ein tolles Spiel, wenn es einfach kürzer ginge und insgesamt etwas runder wäre.

    Ihr dürft gerne noch darüber diskutieren, ich werde mich zu Magnum Sal wahrscheinlich jedoch nicht mehr äußern, weil ich mich nur noch wiederholen würde.

    Vielen Dank für Lesen!

    Liebe Grüße

    Basti

  38. Ben2

    Vielen Dank Berndt!

  39. Berndt

    Einfach nur um ein Gegengewicht zu den kritischen Kommentaren hier zu posten, die auch eure journalistischen Fähigkeiten in Frage stellen:

    Aus meiner Sicht macht ihr alles richtig. Ich sehe eure Videos sehr gerne. Bitte genau so weiter machen!

  40. Ben2

    @Kurt

    Also ich diese Kritik absolut nicht nachvollziehen. Auch nicht die Kritik an der Kritikfähigkeit. Ich liefere in meinen Fazits AUSFÜHRLICHE Erklärungen wenn mir was nicht passt und im Falle von Andor hab ich sogar noch einmal nachgesetzt. Wenn ich Rechenbeispiele und Formeln in meiner Rezension bringen muss um etwas zu begründen dann frage ich mich wer hier etwas lockerer werden muss. Es muss auch klar sein, dass wir unsere Meinungen nicht leichtfertig in den Videos präsentieren. Was dann als wenig Kritikfähig rüber kommt, wenn ich nicht gleich bei ersten anderen Kommentar sage – du hast recht. Natürlich verteidige ich unsere Meinung. Wenn unsere Fazit so wahllos wären könnte ich gleich dichtmachen hier.

    @Peter, Kurt. ja dann war die Strategie schlecht, aber das war ja nicht die einzige Partie und ich werde meine Meinung bezüglich Spielspaß auch gewiss nicht auf solche eine Partie stützen.
    Ich verstehe nicht, warum wir hier so torpediert werden – jetzt auch noch beleidigt, und als überheblich und unqualifiziert beschimpft, weil wir unsere Meinung abgeben, wie wir sie über eine Reihe Partien festgestellt haben.
    Wenn jetzt hier geschrieben wird, dass uns der ein odere jetzt deswegen nicht mehr schauen will – dann finde ich das sehr schade (auch das die Banner euch stören, finde ich schade; hier bezahlt sich aber eben nichts von alleine) aber eine Rezension hat nur dann Nutzen, wenn man dem Rezensenten und seiner Meinung vertraut. Sonst ist man woanders besser aufgehoben.

  41. Markus

    Hi,

    meine Güte.
    Ich schau mir verschiedene Rezis an weil sie eben verschiedene Meinungen zeigen.

    Ich schau mir auch gerne Tom Vasel an.
    Tom wird aber bei heavy Eurogames selten mit
    meinen Aussagen matchen.

    Die Lamas haben die Info aus ihren Spielrunden gewonnen und geben Sie hier Preis.

    Ich bin froh dass es die Lamas gibt.

    Markus

  42. Peter

    „Ich finde es ja schön wenn es dir Spaß macht, aber das ist unsere Einschätzung und wir haben ja nicht vor hier einen Feldzug gegen dieses SPiel zu starten, sondern unsere “objektive” Rezension dazu abzugeben.“

    Gut dass du das „objektive“ schon selbst in Anführungszeichen gesetzt hast sonst könnte ja noch jemand auf die irwitzige Idee kommen ihr würdet wirklich objektiv sein.

    Ich bin schon lange nicht mehr hier gewesen da mich die Banner nerven und ne Zeit lang nur schlechte oder uninteressante Videos gepostet wurden.

    Heute dachte ich mir ich guck mal ob es nach der Messe vielleicht mal wieder was interessantes gibt und ich musste feststellen das ihr es endlich mal geschafft habt ein zwei Jahre altes Spiel zu rezensieren welches ich auch sehr gerne mag. Habe mich dann erstmal gefreut weil ich davon ausgegangen bin das ihr auch „Magnum Sal: Muria“ vorstellt aber Pustekuchen, die Erweiterung wurde nicht mal erwähnt in eurem Video.

    @Basti
    „Natürlich muss ich mir auch Arbeiter und Werkzeuge kaufen. Nur beim Salzfördern versuche ich möglichst nur sehr wenig zu onvestieren und gute Gelegenheiten abzupassen. Zudem nehm ich mir konsequent ein Geld jedoch nur wenn ich die Aktion nicht unbedingt brauche.“

    Wenn das die ganze „Strategie“ ist dann versteh ich erst recht nicht wie das klappen soll. Ich mach genau das gleiche nur das ich meine Aktionen dann weniger für ein Geld nehmen verschwende sondern auch mal den einen oder anderen Auftrag erledige und mehr Geld damit raushole. Natürlich laufe ich auch nicht sofort zur Burg wenn ich zwei Salz ausgegraben habe sondern halte auch mal was zurück wenn es aufs Ende der Runde zu geht.

    „Zudem versuche ich als Transporteur und Gehilfe zusätzlich Geld zu machen und das Salz zu bunkern.“

    Ich benutze doch nicht deinen Transporteur wenn ich genauso gut meine eigenen Arbeiter einsätzen oder meinen Karren benutzen kann!

    Deine „Geldstrategie“ würde vielleicht aufgehen wenn du alle Aufträge erfüllen könntest aber nach dem 5. wird ja das Ende der Runde eingeläutet und der Startspieler kommt nicht mal mehr dran. Somit kommt es auch gerne mal vor das die dritte Runde auch nur aus je ein bis zwei Zügen besteht und wer dann keinen Geleitbrief hat der hat gelitten 🙂

    Es bleibt immernoch die Frage mit wievielen Punkten du da am Schluss das Spiel beendet hast.

    @Ben2:
    „Die wenigsten Spieler spielen auf Extremstrategien, das ist einfach so. Der Grund warum wir das sehr häufig tun ist weil man damit unverhältnismäßig schnell Löcher im Spieldesign aufdecken kann. Selbst wenn die so verfolgte Strategie NICHT zum Sieg geführt hat, liefert das oftmals gute Erkenntnisse.“

    Das ist aber dann eine EXTREMschlechte Strategie wenn sie nicht zum Sieg führt!
    Du spielst dann absolut am Spiel vorbei und raubst dir selbst den spielspass nur um dann am Ende festzustellen das du damit noch nicht mal gewinnen konntest. Ist doch klar dass man dann ein Spiel nicht gut bewerten kann weil man ja garnicht richtig mitgespielt hat.

    Also nach diesen unqualifizierten Aussagen ist das Lama endgültig für mich gestorben.

  43. Kurt

    Immer das gleiche.
    Merken die bens eigentlich nicht das die Rezensionen immer mehr auf Unverständnis stoßen?
    Aber die bens haben natürlich recht. Ohne Fakten zu liefern.

    Ich finde es toll das ihr euch Mühe mit den Rezensionen gibt. Ich sehe mir sie auch gerne an, aber:

    Manchmal kommt ihr ziemlich, na sagen wir mal „überheblich“ rüber.

    Schade.

    Ich bin gespannt wie sich die Seite hier entwickelt.

    Aber ein Tipp:
    Nicht nur bezogen auf diese Spiel:
    Werdet mal lockere.
    Verliert den Spaß am Spiel nicht.
    Geht mal auf Kritik ein ohne sofort dagegen zu „Knüppeln“

    Viel Erfolg weiterhin.

    Kurt

  44. Ben2

    Die wenigsten Spieler spielen auf Extremstrategien, das ist einfach so. Der Grund warum wir das sehr häufig tun ist weil man damit unverhältnismäßig schnell Löcher im Spieldesign aufdecken kann. Selbst wenn die so verfolgte Strategie NICHT zum Sieg geführt hat, liefert das oftmals gute Erkenntnisse. Und die meisten Bewertungen auf BGG sind nach einem oder zwei Spielen – das ist LEIDER so.

    Du kannst das (ich behaupte jetzt nicht, dass wir die selben Standards haben) in etwa mit den Testmethoden der Stiftung Warentest vergleichen – die schmeißen ja auch Staubsauger von einem Meter Höhe auf den Boden und wenn er dann aueinanderfällt sagen sie er ist schlecht gebaut. Aber die wenigsten werden ihren Staubsauger solchem Stress aussetzen. Das ändert aber nichts daran dass er schlecht gebaut ist.

  45. Frank

    Es geht nach wie vor nicht um eine persönliche Meinung, sondern darum, ob hier alles richtig lief und es ziemlich merkwürdig ist, dass es sonst niemandem aufgefallen ist.

    Vielleicht kann der Rezensent ja mehr Auskunft geben, oder ist das letzte Spiel bei ihm auch so lange her?

    Für mich nach wie vor nur eine Behauptung, denn wer großspurig von einer Analyse redet und dann keinerlei Fakten liefert ist halt unglaubwürdig, so ist das nun mal.

  46. Ben2

    Wie gesagt – bei mir ist es schon einiges her, dass ich Magnum Sal gespielt habe – zwischen Video und fertigem Test vergeht oft einige Zeit. Ich kann dir also jetzt nichts vorrechnen – so im Detail zu argumentieren wäre jetzt also müßig.
    Die hier ausgedrückte Meinung war aber unsere redaktionelle Übereinkunft, und ich unterstütze Basti hier in seinem Fazit voll und ganz.
    Ich kann dir hier nicht mehr mitteilen, als unsere Beobachtungen, Tests und das daraus enstehende Fazit. Ich finde es ja schön wenn es dir Spaß macht, aber das ist unsere Einschätzung und wir haben ja nicht vor hier einen Feldzug gegen dieses SPiel zu starten, sondern unsere „objektive“ Rezension dazu abzugeben.Schade wenn du das „fragwürdig“ findest – aber so ist es nun mal.
    Bei uns bekommst du UNSERE Meinung. Nicht die von 688 Leuten auf BGG. Dieser Meinung kannst du entweder vertrauen, oder du kannst es nicht – das sei jedem selbst überlassen.

  47. Frank

    Wie willst du denn das gute Salz bunkern, dass es in der ersten Runde gar nicht gibt?!
    Es kommt ja erst in der zweiten Runde ins Spiel und dort mit gerade mal 5 Würfeln, auf die sich jeder stürzen wird. Ich sehe da noch immer keine Möglichkeit etwas zu bunkern.

    Was MÜSSEN die anderen Spieler denn machen? Das einzige was sie machen werden, ist in die Burg gehen, alles andere ist kein muss und wenn eure Arbeiter dort stehen bleiben, habt ihr weniger für andere Dinge übrig, was für euch zwangsläufig bedeutet mehr Geld für die Förderung zu zahlen.
    Die Rechnung geht schlichtweg und einfach nicht auf, es sei denn die anderen Spieler spielen euch absichtlich in die Tasche.

    Ich habe bereits oben vorgerechnet, dass der aktive Spieler mehr Geld macht als der passive. Das sollte Grund genug sein Aufträge einzulösen.

    Verschiedene Gruppen sind auch kein echtes Argument in einem Strategiespiel. Es kommt darauf an wie oft diese Gruppen es gespielt haben und ob sie es verstanden haben, was hier nicht den Anschein macht.
    Nicht zu erwähnen dass man bei BGG nichts über diese „Strategie“ findet, während es 688 Leute bewertet haben und somit wohl von mehr als der doppelten Anzahl an Leuten gespielt wurde. Das finde ich weit aussagekräftiger als eure paar Gruppen, für die das Spiel neu ist, während ihr es schon kennt.

    Rechne mir das doch bitte mal vor, oder sag mir wie ihr eure 4-6 Arbeiter (sofern ihr denn 2 kaufen und euch leisten konntet) aufstellt, damit ihr so gewinnen könnt.
    Du redest von einer Analyse, hast aber bisher keinen einzigen meiner Punkte beantworten können, was ich ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig finde.

  48. Ben2

    „Verschiedene Meinungen zu haben ist ja auch kein Problem, aber diese dann in einem Review zu VÖ ist etwas anderes.“

    Wir stehen zu unseren Analysen.

  49. Ben2

    Ich bunkere ja auch das gute Salz – nicht das schlechte! Und ich verschlendere nicht das Geld sondern setze es nur dort ein wo es benötigt wird.

    Es ist außerdem sehr unwahrscheinlicn, dass die 4 separaten Gruppen alle gleich seltsam spielen….. bzw. dass wir mit dieser Strategie problemlos in den unterschiedlichsten Gruppen zum Erfolg kommen. Daher wird das gesagt.

    Ein Puerto Rico funktioniert im Übrigen auch bei Extremstrategien sehr gut. Gleiches gilt aber auch für Agricola oder Stone Age.

    Funkenschlag wiederum ist eine ganz andere Sorte Spiel.

    Die anderen Spieler können sich übrigens nicht erwehren und MÜSSEN dem wartenden Spieler das Geld in den Rachen werfen – anderenfalls kommt das Spiel zum völligen Stillstand. Das Spiel hat keine MEchanik die in einem solchen Fall eingreift und das SPiel vorantreibt – was dann etwa dem wartenden zwar ebenso hilft aber wenigstens das SPiel vorantreibt.

    Das sind ebend die Gründe für unsere schlechte Bewertung.

  50. Frank

    Verschiedene Meinungen zu haben ist ja auch kein Problem, aber diese dann in einem Review zu VÖ ist etwas anderes.

    Die Aufträge sind aber auch so aufgebaut, dass man später besseres Salz braucht und somit lohnt es nicht vorher das billige zu bunkern (siehe Rechnung oben).
    Desweiteren sind die ersten Aufträge dafür gedacht, Geld für weitere Aktionen zu bekommen und genau hier spielt ihr nicht sinnvoll. Auch sollte man bedenken, dass das weiße Salz nur 5 mal auf 4 Plättchen verteilt ist (in der 2. Runde) und sich dort jeder drauf stürzt. Schon allein deshalb verstehe ich nicht, wie es auch nur ansatzweise so funktionieren soll, wie ihr es sagt.

    Das „nicht sinnvoll“ erkläre ich auch gerne noch mal. Wenn alle Spieler unnötig Geld ausgeben und es oberndrein noch dem wartenden Spieler in den Rachen stecken, dann wird hier nicht effektiv gespielt. In Handelsspielen handelt man ja auch nicht mit dem stärksten, sondern klammert diesen aus, damit er sich nicht noch weiter absatzen kann.

    Dieses Problem kann man bei fast allen Spielen hervorbringen, wenn man denn will. Ein Puerto Rico funktioniert auch nur dann richtig, wenn alle bei der Sache sind und wer bei Funkenschlag unnötig Geld verschleudert wird auch nicht gewinnen. usw. usf..

    Ganz klar ein Problem der Spieler, aber nicht des Spiels.

  51. Ben2

    „Falsch“ spielen – halte ich für eine sehr gewöhnungsbedürftige Aussage wenn das Spiel das hergibt. Auch haben wir ja nicht nur mit einer Runde einmal gespielt – sondern häufig und mit unterschiedlichsten Spielertypen – das Ergebnis war einfach immer das selbe. Da muss ich mich dann einfach fragen, wie sehr das Spiel etwas taugt. Das lässt sich jetzt in Kommentaren schwer wiedergeben. Ich habe dafür jetzt auch keine Ablaufunterlagen (das mache ich wenn dann nur für mich aus dem Kopf heraus nach einem Spiel und notiere das dann) Aber wir waren uns in den Gruppen schon recht einig.

    Was uns hier wichtig ist: Wir wollen ein Spiel nicht mit „Mittelmaß“ herabstufen, wenn es gut funktioniert. Wir sind aber mittlerweile stark sensibilisert, wenn Spiele unausgewogen sind und testen dann auch bewusst unsere Ideen aus und schauen was passiert. Denn letzlich ist es genau das was dem Spieler passieren wird, der dieses Spiel dann kauft, öfter spielt und Strategien erkundet. Endeckt man dann solche Unausgewogenheiten ist man schnell frustiert – das wollen wir vermeiden.

    Es ist für mich jetzt schon zu lange her, dass ich Magnum Sal gespielt habe, daher kann ich deine Strategieausführungen jetzt nicht im Detail widerlegen – aber es ist doch einfach so, dass das gleiche Salz im Spielverlauf an Siegpunkten gewinnt. Warum also dann am Anfang ausgeben, wenn es wenige Punkte dafür gibt und stattdessen nicht warten und am Ende dicke kassieren? Das ist doch absurd.
    Du magst uns das nicht abkaufen, aber das sind unsere Erfahrungen mit diesem Spiel. Du hast es ja offensichtlich schon und wenn es dir gefällt ist es doch schön – ich finde einfach, dass man sein Geld an anderer Stelle besser investiert hat.

  52. Frank

    Mit dem nicht nutzen der Gebäude meinte ich alle bis auf die Burg natürlich, aber das sind für dich eben auch nur 5 Geld. Das du dafür auch noch einen Arbeiter „verlierst“ ist noch mal eine andere Sache.

  53. Frank

    @ Basti
    Jetzt sagst du, dass du doch auch Leute und Werkzeug kaufst, was denn nun? Ach die Aussage dass du konsequent Geld nimmst, wenn keine bessere Aktion verfügbar ist, bedeutet im Umkehrschluß: „notfalls, wenn es nichts besseres gibt, nehme ich 1 Geld“ und schon klingt das GANZ anders! Konsequenz ist etwas anderes.

    Dann sagst du, dass du beim Salz fördern auf eine gute Gelegenheit wartest. Also entweder spielen alle schlecht und achten nicht darauf, oder es macht eben jeder so und dann wirst du dich damit kaum absetzen.
    Obendrein hast du niemals genug Leute um überall zu sein, also wirst du sicherlich selbst für das Fördern zahlen müssen.

    @ Ben
    Wieso haben die Spieler keine Wahl? Sie müssen die Gebäude die du besetzt nicht zwingend nutzen, speziell dann nicht, wenn du selbst nicht in der Mine bist, siehe oben.
    Geld durch die Kette zu verdienen klingt auch stark nach schlechtem play, denn dann setze ich einfach einen eigenen Arbeiter ein und zahle nichts oder wähle den Spieler, der nicht darauf setzt.

    Das die Aufträge das Spiel vorantreiben ist wohl eher schlecht für euch, da ihr weniger Zeit habt Geld zu machen, während die Aufträge festgelegt sind. Das Spiel ist mathematisch so ausgelegt, das die Aufträge mehr Geld bringen als die Auszahlung am Ende des Spiels.

    Bsp.: Du nimmst jede Runde 1 Geld und wir haben beide 2 braune Salzwürfel. Während ich einen Arbeiter zum König schicke, worauf ich 2 Runden warten muss, nimmst du dir 2 Geld.
    Ich gewinne damit aber im Vergleich eine Aktion, für die ich auch ein Geld nehme. Am Ende bringt mir der Auftrag 9 Geld, dir bringt das Salz 6 + 1 Geld, also weniger.
    Und das ist wohlgemerkt schon bei dem kleinsten Auftrag so, je größer der Auftrag, desto größer wird auch der Unterschied.

    Wenn jemand mit 7 zu 2 Aufträgen nicht gewinnt, hat die Gruppe massiv falsch gespielt und am Ende mehr als 3 Aufträge zu bekommen ist ebenfalls kaum möglich, da es nur 5 Aufträge (von allen zusammen!) braucht um das Rundenende einzuläuten.

    Das kauf ich euch so absolut nicht ab, weil es viel zu viele Widersprüche aufwirft.

    Der Risiko Vergleich war zumindest von mir auch nicht Ernst gemeint, sondern sollte nur klar machen, das ihr schlichtweg falsch spielt, wenn jemand so das Spiel gewinnen kann.

  54. Ben2

    Warum der Risikovergleich nicht passt: Die angesprochene Strategie ist eine Extremstrategie, die an den Grenzen des Mechanismus läuft. Soll heißen – man kann mit dieser Strategie gewinnen. Ein gutes Spiel hält das aus und bleibt balanciert – Extremspielen ist also nicht übermächtig und erfordert Können – und das Spiel bleibt stabil. Ein schlechtes Spiel bricht darunter zusammen.

    Nicht anzugreifen ist aber bei Risiko gewiss keine Strategie die zum Sieg führen kann weil ja nur neues Territorium zum Sieg führt. Daher ist der Vergleich also hinfällig.

  55. Ben2

    Ich kann euch mit eurem Riskovergleich leider nicht zustimmen. Basti und Ich haben diese Strategie forciert und sie funktioniert sehr gut. Ganz besonders da die Mitspieler nur wenige Kontermöglichkeiten haben. Praktisch keine. Entweder sie kaufen Aufträge und treiben damit das Spiel voran – was eben dieser Starkstrategie zuträglich ist, oder aber sie machen gar keine Siegpunkte und lassen dem anderen Spieler stets die freie Auswahl.
    Das Problem liegt schlicht in der Wertigkeit der Aufträge. Das Spiel MÖCHTE das gehortet wird.

    „Wenn alle ausser dir Aufträge erfüllen ist das Spiel viel zu früh beendet und du hast garnicht die Zeit in der letzten Runde mehr als zwei bis drei gute Aufträge zu erfüllen.“

    Ich versuche ja Wertungsfrei zu schreiben – aber das ist schlicht – und von uns erspielt – nicht richtig. Ein Mitspieler hatte gut 7 Aufträge und Basti hatte mit 2 Aufträgen (und seinem gebunkteren Salz) immens mehr Siegpunkte.
    Man müsste sowohl die Wertigkeit als auch den Abtragmechanismus der Aufträge ändern.

  56. Basti

    Natürlich muss ich mir auch Arbeiter und Werkzeuge kaufen. Nur beim Salzfördern versuche ich möglichst nur sehr wenig zu onvestieren und gute Gelegenheiten abzupassen. Zudem nehm ich mir konsequent ein Geld jedoch nur wenn ich die Aktion nicht unbedingt brauche. Zudem versuche ich als Transporteur und Gehilfe zusätzlich Geld zu machen und das Salz zu bunkern.

  57. Frank

    LOL! Da hatte wohl jemand den selben Gedanken mit Risiko. 😀

    Genau, es gibt zig Punkte, bei denen ich mir denke, dass es so nicht funktionieren kann.

  58. Frank

    Sorry, aber diese „Strategie“ kann nicht funktionieren, wenn man das Spiel richtig spielt, bzw. höchstens dann, wenn die anderen das Spiel überhaupt nicht verstanden haben. Wobei ich es selbst dann noch nicht glaube.

    Risiko funktioniert auch nicht richtig und dauert ewig, wenn man niemanden angreift…

  59. Peter

    Salz horten und zwei Runden keine Aufträge erfüllen ist wie Risiko spielen ohne anzugreifen.

    Also ich verstehe echt nicht wie deine „Strategie“ aufgehen soll wenn du ohne Geld so gut wie nichts machen kannst. Immerhin will man ja eigentlich möglichst früh Werkzeug und zusätzliche Arbeiter kaufen.
    Wenn man das als einziger im Spiel nicht macht und nur Salz bunkert hat man eigentlich keine Chance zu gewinnen weil die anderen dann das Spiel dominieren und dir deine wichtigen Salze wegschnappen können.
    Ohne zusätzliche Arbeiter musst du ja dann auch noch für jedes Salz welches du abbaust irgendeinen anderen Spieler bezahlen.

    Wenn alle ausser dir Aufträge erfüllen ist das Spiel viel zu früh beendet und du hast garnicht die Zeit in der letzten Runde mehr als zwei bis drei gute Aufträge zu erfüllen.
    Würde mal gerne wissen wieviele Punkte du am Ende damit gemacht hast.

    Wahrscheinlich funktioniert deine „Strategie“, wie du selbst im Video schon gesagt hast, nur mit Leuten die nichts davon wissen, sich dann zurückhalten und nichts tun, dann hast du vielleicht auch wirklich die Zeit um Salz zu horten und jeden Zug eine Aktion für ein Geld zu verschwenden.

  60. Basti

    Das ist ja genau die Strategie von der ich spreche. Konsequent jede Runde 1 Geld nehmen.

  61. Mahmut Dural

    Ich habe das Spiel nicht und kenne es nicht. Schade, sieht gut aus.

    Wie wäre es mit dieser Hausregel:
    Mit dem Salz aus der Ebene I (röm. Ziffer) darf man nur die Aufträge mit der röm. Ziffer I erfüllen und / oder am Markt verkaufen.

    Ebene II = Aufträge II und / oder am Markt verkaufen

    Ebene III = Aufträge III und / oder am Markt verkaufen.
    _______________________________________________

    Eine andere Extremstrategie könnte aber auch sein, ich gehe gar kein Salz abbauen sondern setze meine Männer auf dem Spielbrett ein und kassiere jedesmal 1 Geld, wenn die jeweilige Aktion ausgeführt wird und investiere später das Geld vllt. noch in Werkzeuge.

    LG
    Mahmut

  62. Stephan

    Zumindest gegen das einfache Horten sollte man sich etwas einfallen lassen.

  63. Ben2

    Das schon, aber es ist generell zuträglich einfach Ressourcen zu horten. Da brauche ich nicht besonders viel Skill dafür.

  64. Basti

    Naja, du musst trotzdem schon auch gut spielen und Chancen die sich ergeben geschickt nutzen. Ganz so leicht ist es nicht. Ich hab ja auch gesagt eigentlich ist es nicht so schlimm, dass es die Strategie gibt, denn das Spiel will ja, dass man Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellt. Schlimm ist aber, dass die Spielzeit dadurch extrem lang wird und das Spiel zäh, weil sich nur wenig tut.

  65. Stephan

    Ich hoffe, dass es mit der Erweiterung noch mehr an Tiefe gewinnen kann.

    Hab auch gesehen, dass das Spiel u.a. auf BGG ganz positiv ankam, aber gegen die von dir, Basti, angesprochene Strategie muss auf jeden Fall was her, sonst gewinn ich ja die ganze Zeit nur 🙂

  66. Oli

    Ein Freund von uns hatte es sich schon 2011 auf der Messe gekauft und kurz darauf auch mit zu uns auf einen Spieleabend gebracht.

    War jetzt nichts überragendes in meinen Augen, aber sooo schlecht nun auch nicht. Halt so ein Spiel nach dem Motto: Eimal gespielt und dann wieder aus dem Sinn. Definitiv nichts, was ich mir jetzt auch kaufen müsste.

    Unser Freund ist aber wohl ein Fan von, hat sich dieses Jahr auf jeden Fall auch die Erweiterung zugelegt. 😉 Jedem das seine…

  67. Basti

    Anscheinend empfinden es viele anders als wir. Bei BGG schneidet es im Ranking sehr gut ab, auch wenn es mich verwundert.

  68. Stephan

    Danke für die Rezi!

    Sehr schade, ich habs mir in Essen gekauft (inkl. Erweiterung) und schon sehr auf vergnügliche Runden gefreut!
    Aber das Problem mit der Strategie kann ich gut nachvollziehen, da werden auf jeden Fall Hausregeln vonnöten sein!

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