Machi Koro / Rezension

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Wir rezensieren das Spiel Machi Koro und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Es war nominiert für die Wahl zum Spiel des Jahres 2015 und von Masao Suganuma (Kosmos). Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/alle-brettspiele/machi-koro, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=VYcZmU9nap8 wartet unser Video mit allen „Spiel des Jahres 2015“-Nominierungen auf euch.

Kurzbeschreibung

Würfeln, kassieren, investieren. Neue Gebäude bringen die nötigen Einnahmen. Doch soll man seine Investitionen lieber verteilen oder alles auf wenige Bauprojekte setzen? Der Bahnhof muss gebaut werden – und der Fernsehturm. Je mehr man bei Machi Koro baut, umso höher ist das mögliche Einkommen. So entsteht nach und nach vor jedem Spieler die eigene Stadt. Entscheidend ist, wer als Erster seine vier Großprojekte baut. Denn dieser Spieler gewinnt.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Auf einen Blick

14 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Holger

    zu 1: nein ist nicht falsch !! Es werden alle 3 verschiedenen Effekte auf den lila Karten ausgeführt.

  2. Sindy

    @Pippo:

    zu 1.) Falsch, in der Anleitung steht, dass die lilafarbenen Karten nur jeweils einmal gekauft werden dürfen. Eben damit solche Effekte nicht auftreten.

    zu 2.) Falsch, laut Anleitung hat ein zweiter Pasch keine weiteren Auswirkungen.

    Grüße,
    Sindy

  3. Winston

    @Pippo:
    1: ja. Steht sogar in der Anleitung, wenn ich mich recht erinnere.
    Dass das bei 2 Spielern problematisch ist, ist mir noch nicht aufgefallen. 21 Geld kosten die 3 Gebäude. Das ist schon ne Menge Holz.
    2: ich denke ja. Nirgendwo steht, dass das nicht der Fall ist 🙂

    Das Spiel gefällt mir sehr sehr gut. Ich finde aber, dass das Basisspiel nicht perfekt ausbalanciert ist. Eine Strategie hat hier öfter zum Sieg geführt als andere (in der Variante würde das hingegen nicht funktionieren).

  4. Pippo8081

    Besitze das Spiel und habe es schön ein paar Mal gespielt. Es macht wirklich Spaß, ist unkompliziert, dennoch stellen sich mir 2 kleine Fragen, die ich vielleicht in der Anleitung übersehen habe:

    1. Wenn man von den 6er Karten (lila) alle drei besitzt und eine 6 würfelt, werden dann auch alle drei Karten aktiv? Also bekommt man 7 Münzen vom Mitspieler und darf noch zusätzlich eine Karte tauschen? (Bei zwei Spielern ist das ziemlich heftig)

    2. Laut dem Freizeitpark darf man bei einem Pasch nochmal würfeln, und wenn ich dann wieder einen Pasch habe, ein weiteres Mal, usw usw?

    Das Spiel ist sehr simpel und macht Spaß, der Glücksfaktor ist trotz des Aussuchens der Karten sehr hoch, wenn man zu Beginn viermal eine 6 würfelt ist man schon etwas im Hintertreffen… aber ich mag Spiele mit Glücksfaktor.

    Gruß Pippo

  5. schnabbo

    Sehr geil, die Rezision passt für mich wie die Faust aufs Auge. Das Spiel ist mir schon aufgefallen, habe mich aber bis zu den Vorbereitungen gestern nicht damit beschäftigt.

    Jetzt kann ich es beim Spieltag in Speyer am Samstag vielleicht doch erklären. Habe nur nichtmehr die Zeit mich einzuarbeiten weil ich das Spiel selbst nicht habe.

    Ansonsten bin ich mal gespannt es zu testen. Klingt interessant und könnte eine nette Abwechslung sein.

  6. Sebastian

    @Florian: Danke für den Hinweis. Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Ich habe zur Klarstellung einen Kommentar an der entsprechenden Stelle im Video eingefügt.

    @Lavington: Je mehr Mitspieler, desto chaotischer ist Machi Koro für mich. Das ist nicht negativ gemeint. Bei zwei Spielern ist es dagegen einfacher, sich auf die Taktik des Gegners einzustellen.

  7. Steve

    Hallo,

    Ich möchte mich hiermit auch mal wieder für eure Reviews bedanken. Apropos ! Apropos ????.
    Ich denke dies wird die zweit Anschaffung nach Black Fleet für die Familie.
    Liebe Grüße

  8. Lavington

    Danke Basti für deine ausführlichen Ergänzungen.
    Klingt ganz so, wie ich es mir bis dato eigentlich auch vorstellte, dass man durchaus diverse Wege gehen kann und es sich schon sehr utnerschiedlich entwickeln kann und nicht, wie anderswo kritisch gelesen, am Ende doch eh alle Dasselbe vor sich liegen haben (naja, bzgl. der 4 zu bauenden Hauptgebäude sicher, aber der Rest kann doch sicher stark variieren).
    Ich werd’s zu zweit mal ausprobieren und, falls es zu schnell eingleisig bzgl. der VOrgehensweise wird (z.B. sind wir beiden nicht so die Konfrotnativen), kommt die Hau Drauf-Variante zum Zug (wie ich sie hiermit mal nennen möchte :-D)

  9. Basti

    Vorab: Ich habe nur die normale Version gespielt und nicht die Variante.

    Dass Macho Koro polarisiert ist absolut verständlich und hätte ich auch nie anders erwartet. Es hat viel Hin- und Her, Chaos, Zufallselemente und das ist nicht jedermans Sache. Auch dascWürfeln um Ressourcen können viele nach „Die Siedler“ einfach nicht mehr sehen.

    Dennoch muss ich sagen, dass es mir persönlich wirklich viel Spaß macht.

    Zu zweit fand ich es schon ok, aber mit 3 und vier Spieler würde ich es auch favorisieren.

    Anders als bei Sebastian, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Spiel in viele verschiedenen Richtungen laufen kann. Die Mitspieler haben verschiedene Kombos ausprobiert.
    Manche Spiel liefen recht friedlich ab und es kam auf gute Kombos an. Hier gab es dann einen Wettlauf um die nur in begrenzter Anzahl vorhandenen Karten.
    Andere Partien waren viel agressiver und die Spieler gingen stark auf rote und lila Karten.
    Wir hatten einmal eine sehr destruktive Partie (mit vielen lia und roten Karten) bei der man zu Beginn des Zuges meistens kein Geld mehr hatte. Man musste also in seinem Zug entsprechend viel Geld erwirtschaften um die teuren Zielgebäude zu kaufen, ansonsten war das Geld schneller wieder weg als man schauen konnte. War sehr witzig, hat das Spiel aber extrem in die Länge gezogen.

    Die lila 6er Karte, mit der man Gebäude klauen kann, wurde auch öfter gewählt und ist meines Erachtens auch recht gemein und heftig. Nämlich wenn man z.B. Bergwerke klaut oder ein Spieler 4 Molkereien hat, aber am Ende keine Bauernhöfe mehr 😉

    Ein Negativpunkt den ich zum Schluss aber auch noch anbringen muss, ist, dass ein Spieler meist ins Hintertreffen gerät und keinen Fuß mehr auf den Boden kriegt. Bis man sich von miesen Anfangsrunden erholt, sind oft schon keine ordentlichen Karten mehr da. (Ist aber ok, wenn man die kurze Spiezeit bedenkt.) In diesem Fall könnte die von Sebastian erklärte Variante aber durchaus Abhilfe schaffen.

    LG Basti

  10. Lavington

    Na da hat aber mal endlich wer auf den Tishc…äh…das Spiel gehauen und seine Meinung mit der Faust zu unterstreichen gewusst:-)
    Die +-fünfte Rezi hierzu und immer noch spannend anzuschauen/mitzulesen, wie weit da teils die Meinungen auseinander klaffen, was wohl extrem stark erwartungsabhängig ist und wie sehr man mit dem schon letztjährigen Hype mitgegangen ist, um nun schon wieder keinen Heiligen Spielegral ergriffen zu haben…
    Zwar gefällt es dir zu viert am besten, aber zu zweit, so klingts, ist es allemal und auch gut spielbar, ja der besseren Übersicht und notwendig rein direkten Konfrontation wegen sogar taktischer zu spielen? Klar, je mehr Mitspieler, umso häufiger passiert schlicht was, da alle Zahlen häufiger abgedeckt werden und die Geldausschützung häufiger ausgelöst wird. Aber wer’s nicht so kunterbunt mag/braucht, der/die/das kommt auch zu zweit damit vermutlich zurecht und kann Spaß haben?
    Ich fragbohre deshalb nach, weil es z.T. anderswo enttäuscht verneint wurde (gut, außer zu zweit), ich jedoch i.a.R. zu zweit spiele und das Spiel für eine flotte Partie mich schon sehr reizt und ich gerne Städte aufbaue:)
    Beste Grüße

  11. Claspa

    Danke für die Review! 🙂

  12. Florian

    Hallo Sebastian,
    danke für eine tolle Rezension zu einem recht spassig aussehendem Spiel.
    Ich habs selber noch nicht, aber ich glaube es ist die 4. Rezension die ich zu dem Spiel sehe. Und da es 3 zu 1 steht, denke ich du hast einen kleinen Fehler bei der Regelerklärung gemacht, bzw. dich missverständlich ausgedrückt.

    Die blauen Karten bedeuten, dass wenn ich eine blaue Karte besitze, sie auch Geld beim gegnerischen Würfelwurf generieren kann. Bei dir klang es so, als wenn das Weizenfeld aktiviert wird, jeder Mitspieler ein Geld kriegt. Dafür muss er aber selber Weizenfelder haben und wenn er 2 hat kriegt er auch 2 Geld.

    LG Florian

  13. santenza

    Super Spiel!
    Ab der 10. Minute gehen aber die Pferde mit Dir durch. Mir zuviel Rämidämi. 😉

  14. Knolzus

    Du hast an dem betreffenden Morgen wohl mit Peter Lustig gefrühstückt, häää ???

    Spiel ist schon so gut wie gekauft; muß nur noch die richtige Gelegenheit dazu finden.

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