Kashgar / Rezension / Zuschauervideos

Zum Video

Hendrik rezensiert das Spiel Kashgar und erklärt die Regeln sowie die Spielanleitung. Das Spiel ist von Gerhard Hecht und bei Kosmos erschienen.

Kurzbeschreibung

Kashgar ist ein Kartenspiel. Anders als bei den meisten Kartenspielen bekommt man seine Karten aber nicht zufällig auf die Hand, sondern man stellt sich die Karten, mit denen man spielen möchte, selbst zusammen. Jeder Spieler steuert drei Familien, die gemeinsam mit Gewürzen handeln. Jede Familie besteht aus einer offen ausliegenden Kartenreihe, von der pro Zug immer nur die vorderste Karte genutzt werden kann, bevor sie ganz nach hinten wandert. Der Spieler, der seine Familien am cleversten mit unterschiedlichen Charakteren erweitert, hat die besseren Handelsoptionen, kann die meisten Aufträge erfüllen – und das Spiel für sich entscheiden.

Auf einen Blick

13 Kommentare Kommentar schreiben

  1. sascha

    es gibt besseres

  2. Timo

    Das mag ich wohl so unterschreiben 🙂

    Dominion ist ja quasi die Referenz, die man heranziehen muss, wenn es um Deckbau geht. Wir spielen es auch relativ gerne, aber genau wie Kashgar nicht allzu oft. Denn trotz der unterschiedlichen Startkarten ändert sich am wesentlichen Spielgefühl bei Dominion recht wenig (nur aufs Grundspiel bezogen, Erweiterungen außen vor gelassen) und de Partien werden relativ schnell gleichförmig. Ich finde Dominion und Kashgar ähnlich gut, mit leichten Vorteilen bei Dominion(mit den Erweiterungen gewinnt Dominion deutlich).

    Aber prinzipiell sind wir uns einig 🙂

  3. Hendrik

    Diese Innovation, die du ansprichst, kann ich auch bestätigen. Vermutlich kommt das Spiel deshalb bei vielen Spielern beim Ausprobieren gut an. Es ist keine Kopie. Trotz dieses „anderen“ Spielgefühls kann man das Spiel mMn recht gut mit Dominion vergleichen. Man muss ja Spiele miteinander vergleichen, ansonsten kann man ja keine Empfehlung aussprechen. Und in dem Vergleich zieht Kashgar eindeutig den Kürzeren. Was hält deine Spielgruppe von Dominion, wenn ich fragen darf? Ich glaube, im Prinzip sind wir uns nämlich einig. Nur, dass mich die negativen Aspekte mehr stören als dich. 😉

  4. Timo

    Was mir an Kashgar sehr gut gefällt, ist das aufbauen und optimieren der drei Karawanen. Man muss nicht nur ein Deck optimieren, sondern gleich drei, auch das die Karten immer der Reihe nach durchgespielt werden, ohne das Deck zu mischen. Ich halte Kashgar in der Beziehung für einigermaßen innovativ, obwohl das Thema und der Rest – sammeln, tauschen, Aufträge erfüllen – sehr konventionell ist. Für eine langfristige Strategie ist Kashgar zu glückslastig, der Spielreiz kann auch schnell verebben, wenn man das Spiel zu oft auf den Tisch bringt. Aber am Ende ist es für mich ein grundsympathisches Familienspiel.

    Interaktion kann ein Spiel sehr aufwerten, im Falle von Kashgar würden sich sogar eine Erweiterung des Kartenpools sehr anbieten, der die friedliche Interaktion erhöht.

  5. Hendrik

    Ich sag mal so: Dominion ist eines meiner Lieblingsspiele. Nicht wegen, sondern trotz der mangelnden Interaktion. Insofern stimme ich dir zu, dass Interaktion nicht unbedingt Bestandteil eines guten Spieles sein muss. Aber Interaktion wertet für mich ein Spiel im Allgemeinen deutlich auf. Wenn diese fehlt, muss das Spiel durch etwas anderes Bestechen. Bei Dominion ist dies z.B. der variable Spielaufbau zu Beginn, der für langfristigen Spielspaß sorgt. Wodurch Kashgar sich von der Konkurrenz abheben will, ist mir bei meinen Tests nicht wirklich klar geworden.

  6. Timo

    Interaktion muss nicht unbedingt Bestandteil eines guten Spiels sein. Kashgar als lockeres, etwas glückslastiges Spiel als Einstieg Absacker ist in unseren Runden immer recht gut angekommen, ohne die aggressive Variante sogar noch einen kleinen Tacken besser.

  7. Hendrik

    Ist für mich kein Widerspruch. Gibt viele Spieler, die unter einem interaktiven Spiel etwas anderes verstehen als rein destruktive Elemente. Was bei Kashgar weitestgehend fehlt: Das Einschätzen, welchen Plan der Gegner hat, ob mein Gegner blufft, wo man ihm zuvorkommen kann, wie sich sein Verhalten auf mein Spiel auswirkt (und umgekehrt), und natürlich das verbale Kommunizieren, das Austauschen von Gefühlen. Hier kann man dem Gegner – neben dem meist zufälligen Wegschnappen von Aufträgen – lediglich Angriffskarten verpassen, von denen die meisten auch nur in der Erweiterung enthalten sind. Das wird übrigens auch seinen Grund haben. Ob man auf diese rein „negative“ Art der Interaktion steht oder ob man lieber ungestört seine Karawanen optimieren will, ist halt Geschmackssache. Ich persönlich finde das Spiel mit Angriffskarten spannender. Dann sind die Karawanen der Gegner wenigstens einen Blick mehr wert. 😉

  8. Frank

    Vielen fehlt die Interaktion bei Dominion…viele stört die Hexe bei Dominion. Nee, is klar, was denn nun? Man kann es eben keinem Recht machen…

  9. Jochen

    Die Rezension finde ich gut, das Spiel schwach.
    Gut gefielen mir die zahlreichen witzigigen und hilfreichen Einblendungen und das Fazit durch 2 Personen, was sehr sympatischnrüberkam.

  10. Agonie

    @ Hendrik: Beim Pfeffer musste ich recherchieren 🙂 ,den Rest habe ich so erkannt, das mit dem Sternanis ist natürlich richtig.

  11. Hendrik

    @Agonie: Sehr gut! Es handelt sich laut Anleitung aber um Sternanis. Selbst gewusst oder recherchiert? 😉 Ich habe nicht alles erkannt.

  12. Zakano

    Jupp genauso ist es. Die ersten Partien waren fühlten sich super an, dann hat meine Freundin einen Kartenkombi entdeckt, die das Spiel fast zu einem Instantsieg macht und da das einfach nur davon abhängig ist ob man die entsprechenden Karten zieht oder nicht war das relativ schnell vorbei mit der Lust auf das Spiel

  13. Agonie

    Also die Gewürze sind von links nach rechts:

    Ingwer, Nelke, Pfeffer, Anis und Zimt.

    Deine (bzw. Eure) Reviews gefallen mir immer sehr gut, weiter so!

    Das Spiel selbst besitze ich nicht, würde es mir auch nicht unbedingt holen wollen. Aber spielen würde ich es dennoch, würde bestimmt ein,- zweimal Spaß machen, aber dann schnell an Reiz verlieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu

» Nach oben

Ähnliche Beiträge