Fünf Gurken / Rezension

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Wir testen das Kartenspiel „Fünf Gurken“ und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Das Spiel ist eine Empfehlung von Friedemann Friese (2F Spiele) und ist in Nordeuropa bekannt als Agurk, Gurka, Ogórek oder Kurkku.

Kurzbeschreibung

Fünf Gurken ist eine moderne Variante des vor allem in Skandinavien bekannten Stichspiels „Agurk“. Ziel ist es, den letzten Stich nicht zu gewinnen. Dabei muss man sich immer zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden: Entweder einen Stich mit einer hohen Karte übernehmen oder die niedrigste Karte abwerfen.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Auf einen Blick

14 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Tobias

    So, dann möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Vorneweg eine Entschuldigung, dass meine Antwort so spät kommt. Ich bin gerade was das Studium angeht ziemlich eingespannt.

    Zur Rezension/zum Spiel:
    Meine Meinung habe ich im Video schon gesagt, deshalb kann ich da nicht mehr viel dazu sagen. Das es Beispiele gibt, in denen es nicht die beste Entscheidung ist seine höchste Karte zu spielen ist klar, ich denke es wird immer auf die Frage hinauslaufen: Möchte ich auf Risiko keine bzw viele Gurken bekommen oder möchte ich mit mittlerer Wahrscheinlichkeit durchschnittlich viele Gurken bekommen.

    Spiele ich auf die Strategie am Ende noch zwei hohe und eine niedrige Karte auf der Hand zu haben (zb. 14 14 2) laufe ich in Gefahr, dass in den letzten beiden Runden jemand vor mir eine 15 legt und ich damit sicher den letzten Stch bekomme, weil ich die zwei legen muss.
    Oder ich spiele eben von oben herunter, dadurch kann es sein, dass ich am Ende mit einer 6 den Stich bekomme, das ist aber nicht so fatal wie mit einer 14.

    Dadurch, dass nicht alle Karten verteilt sind, kann man nur spekulieren welche Karten die anderen auf der Hand haben.

    Soviel als Erweiterung meiner Rezension, ich freue mich über alle eure Kommentare. Lasst mir gerne gute wie schlechte Worte zu Rezensionen da, das gibt mir die Möglichkeit besser auf das Einzugehen, was euch interessiert.

    Liebe Grüße

    Tobi

  2. Spieler

    Man sollte das Spiel mehrmals zu zweit spielen. Dann sieht man, dass es am besten ist, wenn man am Ende einer Runde eine niedrige und zwei hohe Karten auf der Hand hat.
    Die erste hohe Karte spielt man, um im nächsten Zug der Erste zu sein.
    Die zweite hohe Karte spielt man, damit der Gegner seine niedrigste Karte wegwirft.
    Dann spielt man seine niedrigste Karte vor dem Gegner und hofft, nicht den letzten Stich zu bekommen.

    Während des Spiels muss man also seine mittleren Karten wegwerfen.
    Die Entscheidung zu treffen, welche das sind, ist der Kniff des Spiels.

  3. Timo

    Die niedrigste Karte spielt man ganz am Ende, als letztes. ich kann durch das ständige Spielen hoher Karten andere dazu zwingen, ihre niedrigen abzuschmeißen. Und wenn mir das über einige Runden gelingt, ist meine 3 auf der Hand auf einmal ganz tief unten.

  4. Timo

    Das ist wie beim Doppelkopf, wenn man mit hohen Trümpfen andere hohe Karten auf dem Tisch sehen will. Mein Trumpf ist dann zwar weg, aber andere sind ihre hohen Karten ebenfalls los und das für vergleichsweise schlecht Stiche. Wenn mich keiner stechen möchte, ok, dann bekomme ich den Stich, sitze aber weiter vorne und kann das Spielgeschehen dirktieren. Das ist bei 5 Gurken noch ausgeprägter als beim Doppelkopf, da ich nur die Wahl zwischen größer/gleich oder ganz niedrig habe. Und die ganz niedrigen Karten werden zum Ende der Runde sehr wertvoll, also versuchen die anderen mich zu überstechen. Wenn keiner über die 13 kann, kommt man mit der nächsten Runde mit der 11 raus und es fliegen die anderen 11, 12, 13 in den Stich.

  5. Thygra

    @Timo: Ich verstehe nicht ganz, wie du durch Spielen einer hohen Karte andere hohe Karten aus dem Spiel ziehen willst!? Und noch weniger verstehe ich, weshalb man die niedrigste Karte nachspielen sollte. Denn damit möchte ich doch am Ende den letzten Stich vermeiden!?

  6. Thygra

    Simples Beispiel: Ich habe eine normale Kartenhand mit 3, 5, 7, 8, 10, 11, 13. Vor mir spielt jemand eine 7 aus. Jetzt die 13 zu spielen, ist falsch, weil ich am Ende mit der 10 oder 11 Letzter zu werden.

    Die schwierige Entscheidung besteht darin, ob ich die Gelegenheit nutze, meine 8 loszuwerden. Falls ich später durch hoch angespielte Karten zu schnell meine 3, 5, 7 verliere, riskiere ich damit, an Ende mit der 10 dazustehen.

    Also spiele ich vielleicht besser jetzt die 10. Doch auch das kann sich später als falsche Entscheidung erweisen. Denn es kann dazu führen, dass ich früher gezwungen werden, die kleinen Karten zu spielen, dadurch die 8 in der vorletzten Runde verliere und mit der 11 ende.

    Natürlich haben wir hier kein Strategiespiel. Die Entscheidung besteht im Prinzip im Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten. Ähnlich wie zum Beispiel bei Camel Up. Man kann grobe Einschätzungen vornehmen, kann aber nicht genau vorhersagen, wie es am Ende laufen wird. Und das in sehr kurzer Spielzeit.

    In meinen Runden hat noch nie jemand damit gewinnen können, immer die höchste Karte zu spielen. Das funktioniert eigentlich nur, wenn das alle so machen. Sobald jemand etwas klüger spielt, klappt das nicht mehr.

    Ich habe schon viele Runden gespielt, mit unterschiedlichen Leuten. Und alle hatten bisher Spaß mit 5 Gurken. Ich will damit nicht behaupten, dass hier ein Highlight vorliegt. Aber es ist bei weitem nicht so schlecht, wie es hier dargestellt wird. Der Reiz erschließt sich aber selten schon in der ersten Partie.

  7. Timo

    @Dietrich: Ein verschluckter Vokal und das FF das Spiel nur neu „arrangiert“ hat, versauen für mich nicht die Rezi. Der Spielablauf ist gut beschrieben, das Fazit auf den Punkt und mit sechseinhalb Minuten dem Spiel angemessen. Der Rest ist Schmuck am Nachthemd. Also doch ne schöne Rezi. 🙂

    Mit der „immer die höchste Karte“ – Strategie (nennen wir es einfach mal Strategie)kann man wirklich oft gewinnen. Hohe Karte rein, viele Gurken loswerden, andere gleichwertig hohe Karten damit aus dem Spiel ziehen und zum Schluss die niedrigste Karte hinterher spielen ist die Spielweise der Wahl. Ich denke, dass Spiel verliefe deutlich anders (und vielleicht auch interessanter), wenn die Gurkenverteilung umgekehrt wäre (niedrige Karten mit hoher Gurkenzahl)und die Spieler wirklich interesse dran hätten, die niedrigen Karten loszuwerden.

  8. maeddes

    ?Einen Daumen hoch gibts für die neue Frisur 😉 ? Von mir dafür einen weiteren Daumen hoch!

  9. Beeble

    Einen Daumen hoch gibts für die neue Frisur 😉 zur Rezension, leider Gottes scheint mir das Spiel arg belanglos zu sein. Ich sehe Spielama als Inspirationsquelle für die Perlen die es am Markt gibt, solche Spiele wie hier sind meiner Meinung nach den Aufwand, den eine Videorezension macht, nicht wert. Dafür reichen ein paar Zeilen einer schriftlichen Rezension aus. Das machen ja genug andere Seiten.

  10. Basti

    Finde fünf Gurken auch nicht gut. Sehr simpel und glückslastig
    @ André:
    Also mir haben sich die Entscheidungsmöglichkeiten auch nicht wirklich erschlosssen. Hab schon einiges gelesen dazu, aber bin weiterhin der Meinung, dass ich zwar die ein oder andere Entscheidungen habe, jedoch alle Folgen dieser Entscheidung ziemlich anhängig sind von Glück. Und letztlich oft egal ist wie man sich entscheidet, sodass die höchste Karte zu spielen immer die Sicherste Möglichkeit ist.

    Kannst du mir mal ne Entscheidungsmöglichkeit nennen, die letztendlich nicht vom Glück abhängig ist. Und jetzt bitte keinen Sonder-Super-Spezialfall.

  11. Dietrich

    Genauso hat der Rezensent aber auch den Namen des Autors nicht richtig erlesen: Friedeeeeemann Friese heißt er. Bei der Vielzahl der vom ‚Grünling‘ erfundenen Spiele sollte das ein Rezensent aber wissen …
    Doch was soll’s? Friedemann Friese als Autor zu bezeichnen, ist aber auch falsch, da das Spiel bekanntlich aus dem Skandinavischen stammt und ‚Agurk‘ heißt, wie es in der Regel explizit aufgeführt ist. Siehe auch, was unter Autor notiert ist. Bitte mehr Sorgfalt!
    @Timo: Also keine so ’schöne‘ Rezension!

    Gruß, Dietrich

  12. Thygra

    Wenn man mit dem Algorithmus spielt, immer die höchste Karte zu spielen, kann man das Spiel kaum gewinnen. Ich habe den Eindruck, dass der Rezensent die durchaus vorhandenen Entscheidungsmöglichkeiten nicht ganz verstanden hat.

  13. Timo

    Schöne Rezension zu dieser spielerischen Gurke.
    Klar kann 5 Gurken zwischendurch Spaß machen, was mich aber wesentlich mehr stört als der hohe Glücksfaktor ist die Spieler-Elemination. Wer früh fliegt, kann lange warten.

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