Descent – Die Reise ins Dunkel / Rezension

Zum Video

Wir testen das Spiel „Descent: Die Reise ins Dunkel“ (Fantasy Flight Games/Heidelberger Spieleverlag) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Unseren Test der zweiten Descent-Edition gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=r4vsvjmsOf4.

Kurzbeschreibung

„Descent: Die Reise ins Dunkel“ ist ein Fantasy-Brettspiel für zwei bis fünf Spieler. Mit seiner Fülle an tapferen Helden, schrecklichen Monstern, magischen Gegenständen und Abenteuern bietet es eine abwechslungsreiche Reise in die Welt Terrinoths.

Auf einen Blick

28 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ben2

    Ich leite es ihm mal weiter 🙂

  2. Haegar

    Ein Spiel, über das so viel diskutiert wird, kann nur außergewöhnlich (gut) sein. Habe es in Essen 2012 für 45,- (incl.Gruft aus Eis) erstanden und schon 2 mal mit 5 Leuten gespielt.
    Für mich ist es Spitzeklasse und hat nun mit meinen bisherigen Liebling Arkham Horror gleichgezogen. Die Mängel schrecken einen „echten“ Spielefreak nicht ab, im Gegenteil, ein bischen basteln macht Spass.
    Ben`s Rezi ist trotzdem gut, weil er will, glaube ich, alle Komponenten möglichst objektiv beurteilen. Das trotzdem einiges seines eigenen Geschmacks durchkommt, ist absolut korrekt.
    Weiter so Ben!

  3. Greeny

    Spät aber besser als nie 🙂
    geile Seite, ich habe btw Descent auch aber komme nie dazu das mal auszuprobieren. Ich hoffe ich schaff das irgendwann denn ich bin auf das spiel wirklich sehr gespannt.

  4. Loki

    Sorry, 2005 meinte ich natürlich und ich meinte die Brettspiele 😉

  5. Beckikaze

    Descent und Doom erschienen 1995? Meinst du die Computerspiele? Denn mit dem PC-Spiel Descent hat das gleichnamige Brettspiel ja nichts zu tun. 🙂

  6. Loki

    Zur Box:
    Getestet wird aber eben das was die Packung so mit sich bringt und da tun sich die großen Spiele dieser Art alle nichts:
    Es ist ohne selber Hand anzulegen eine echte Zumutung, ich bin wie viele andere auch inzwischen zu Systemboxen über gegangen die auch perfekt in die großen Boxen passen. Hier muss ich dann das Format, nämlich die Größe des Kartons wieder echt loben, hierdurch bleibt wirklich viel Freiraum zur individuellen Aufteilung.
    Für mich ist es auch kein großer Kritikpunkt.

  7. Grordan

    Ich habe Descent jetzt auch das erste Mal testen können und bin begeistert. Sicher, die Helden haben haushoch gewonnen. ich glaube einige Fähigkeiten sind einfach zu mächtig. Meine kleinen Monster wurden einfach mit Telekinese in die Gruben geworfen, wieder rausgeholt und nochmal reingeworfen, aber alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht.
    Ich werde jetzt einfach mal ausprobieren wie man das ausgleichen kann. Entweder man gibt den Helden keine (oder nur einen) Questmarker für das Aktivieren von Glyphen, oder aber (das werde ich wahrscheinlich eher machen) man nimmt die Silber- und Goldwürfel aus der Erweiterung Wege zum Ruhm (kann man auch einzeln kaufen). Dann nehmen die Helden weiter die schwarzen Würfel und für den Overlord gibts dann die silbernen.

    Noch ein Wort zur Box:
    Wenn man alles auspackt, die Tütchen wegwirft und alles in die Packung reinschmeißt, darf man sich nicht beschweren. Ich habe mir für 1? so nen Packen Druckverschlussbeutel geholt und jetzt ist alles ordentlich aufbewahrt. Aber alles reinschmeißen und sich dann beschweren? Bei aller Hochachtung vor dieser Seite, aber das finde ich lächerlich!

  8. Loki

    Sieh mal einer an, der Beckikaze hat hier auch schon seinen Stempel aufgedrückt 😀
    Grüß dich!
    Um direkt mal in den Fluss der endlosen Kritiker einzutauchen muss ich dir sagen, dass Descent und Doom beide 1995 etwa zeitgleich erschienen ist, demnach ist Descent weniger Nachfolger als eher Äquivalent zu Doom als Brettspiel zu verstehen denke ich.

    Inzwischen hat sich bei Descent ja einiges getan und ja, Descent schwächelt immer noch an vielen Unbalanciertheiten die eigentlich nicht sein müssten, ich finde aber dass sich das Spielerlebnis doch zunehmend mit den Erweiterungen gesteigert hat. Besonders im Kampagnenmodus find ich das Spiel genial und mit der Eis Expansion sind die Monster und Karten des Overlords doch nochmal um einiges stärker geworden, sodass die Helden nämlich genau das tun müssen was du ansprachst: Vorsichtig sein. Leider stehen die Helden in Descent ja permanent unter Zeitdruck womit sie sich oft in Situationen begeben müssen für die sie nicht gerüstet sind was doch etwas schade ist. Descent macht aber nach wie vor Spaß und ist meiner Meinung nach der derzeit spielenswerteste Crawler. Nur fehlen mir irgendwie die Rollenspielanteile aus Leseabenteuer wie „Quest“ oder den damaligen DSA Büchern, die man in solch ein System perfekt integrieren könnte. Auch das Suchen bzw. Durchsuchen von Möbeln, Räumen, öffnen von Geheimtüren etc. das sind alles Dinge die Spannung und Abwechslung bringen könnten.

    Also hinsetzen und anfangen zu modifizieren 😀
    Momentan ist nur ledier erstmal Runewars dran.

  9. Beckikaze

    Wenn wir hier schon eigene Reviews posten, dann nehme ich daran auch mal teil. 🙂

    Wenn man einmal den Draht zu den meist überwältigenden Fantasyspielen von dem amerikanischem Brettspielriesen Fantasy Flight Games entwickelt hat, kann die Kaufsucht gewaltige Ausmaße annehmen, die auch mein eigenes Spielportfolio gehörig ansteigen ließ. Jeder Kauf ist dabei mit besonders hohen Erwartungen verknüpft. Gerade, nachdem das DOOM-Brettspiel an die großen Dungeoncrawler der 90er (HeroQuest, StarQuest) anknüpfen und diese sogar meiner Ansicht nach in allen Belangen übertrumpfen konnte, waren die Erwartungen an Descent besonders hoch. Ein Spiel mit den DOOM-Mechanismen in ein ansprechendes Fantasy-Setting gekleidet, bei dem es unzählige andauernde Effekte (Verbrennen, Gift etc.), massenweise zu plündernde Schätze gibt und dazu ohnehin schon grundverschiedene Helden gibt – was soll da bitte schiefgehen?

    Die Erwartungen an Descent waren riesig. Es müsste sich um den perfekten Dungeoncrawler handeln. Soviel vorweg: Das Hauptproblem bei Descent liegt in der Balance – im Grundspiel gibt es keine Partie, die von Anfang bis Ende spannend ist. Entweder sterben die Helden zu Beginn einer Mission aufgrund der dort noch zähen Gegnerhorden oder sie gewinnen mit Leichtigkeit, weil gefundene Schätze die Helden derart stark werden lassen, dass es normale Monster kaum noch Wert sind, sie auf das Spielbrett zu stellen. Trotzdem soll im folgenden auf die einzelnen Spielkomponenten eingegangen werden. Weil sich der Vergleich zum Vorgänger DOOM – Das Brettspiel anbietet, werden entsprechende Bezüge immer mal wieder hergestellt.

    Zum Spiel selbst:
    Descent ist ein Dungeoncrawler. Folglich gibt es eine Gruppe von (zufällig gezogenen) Helden, derer es 20 Verschiedene gibt, die gegen den bösen Overlord antreten, der seinerseits über Fallen-, Ereignis- und Monsterkarten verfügt, um der gutgelaunten Heldentruppe ordentlich die Stimmung zu vermiesen. Aus dem Szenarienhandbuch wird ein entsprechender Level ausgewählt, welches entsprechende Ziel- und Atmosphärebeschreibungen enthält. Im Gegensatz zu DOOM wird bei Descent der komplette Grundriss des Levels aufgebaut. Alles Weitere wird später aufgebaut. Einerseits erspart das ein wenig Aufbauzeit während der Mission, bei DOOM entstand jedoch gerade die Spannung dadurch, dass man nicht genau wusste, wie sich der Spielplan weiter entwickelt. Entsprechende Hausregeln, die auch im Regelwerk selbst aufgeführt sind, empfehlen beim Spielplanaufbau, eben wie bei DOOM zu verfahren und nur bis zur nächsten Tür aufzubauen. Allerdings: Während es bei DOOM zwar nur 5 Szenarien gab, bietet Descent derer ganze 9. Während jedoch bei DOOM wesentlich kreativere Grundrisse und Missionsideen (Wissenschaftler sterben nach 3 Runden etc.) bot, dominieren bei Descent symmetrische (also gespiegelte) Karten. Das nimmt einiges an Überraschungsmomenten aus dem Spiel heraus, gleichgültig, ob man nun den kompletten Plan gleich aufbaut, oder eben nur gebietsweise. Hier wäre weniger mehr gewesen. Eine Erkenntnis, die für Descent ingesamt gilt. Die Idee jedoch, dass der Overlord nun für seine Karten bezahlen muss, ist prinzipiell sehr gut.

    Regelwerk:
    Die Anleitung ist hervorragend beschrieben (vielleicht mit Ausnahme des Feueratems). Anschaulichkeit wird groß geschrieben. Dennoch sind die 24 Seiten eine Herausforderung. Zwar gibt es auch Übersichten über Zugreihenfolgen etc., dennoch sollte man sich bei FFG angewöhnen, Stichpunkte während des Anleitungsstudiums zu machen. Das lässt die ersten Testrunden deutlich flüssiger laufen. Die Anleitung von Descent ist knapp doppelt so lang wie seines SciFi-Vorgängers. Insgesamt kann man sagen: Besser kann man die Anleitung nicht aufbauen. Auch Übersetzungsfehler sind mir nicht aufgefallen.

    Verpackung/Material:
    Der stolze Preis von Descent wird durch sein offeriertes Materialgetöse locker wett gemacht. Tolle Miniaturen, viele schön designte Karten, robustes Material für die unzähligen Marker rechtfertigen jeden Cent. Einziger Kritikpunkt, der auch für DOOM schon galt. Die einzelnen puzzleähnlichen Spielplanteile, die einen vielseitigen Spielplanaufbau ermöglichen sollen, passen auch hier nicht immer zu Hundert Prozent ineinander. Hier sollte man Vorsicht walten lassen. Jeder Materialfetischist wird mit dem von Descent gebotenem Wust an Teilen überglücklich werden und für mehrere Minuten den Spielekarton liebevoll herzen. Während bei DOOM die quadratische Box beim nächsten Einräumen eine kleinschrittige Verstauung erforderte, um die Schachtel überhaupt schließen zu können, ist die Packung von Descent glücklicherweise groß genug, um darin alles ohne größere Anordnungsschwierigkeiten zu verstauen. Trotzdem stört es, dass FFG bei den meisten seiner Spiele auf Sortierfächer verzichtet.

    Schwierigkeitsgrad/Balance:
    Hier tritt Descents größtes Problem zu Tage, wie es zu Anfang schon angesprochen wurde. Durch die Vielzahl an verschiedenen Kartenkombinationen durch Schätze wackelt die Balance des Spiels gewaltig. So kann es eben sein, dass Helden kaum das erste Gebiet überleben, weil sie gegen die Vielzahl an Monstern nicht ankommen. Plündern sie jedoch den ersten Schatz, sind einige gefundene Waffen derart mächtig, dass einfache Gegner wie Skelette komplett unnütz sind. DOOM und Descent unterscheiden sich bzgl. ihrer Balanceregeln in Anbetracht der Spielerzahl. Bei DOOM kommen durch mehrere Mitspielern mehr Monster aufs Feld, während bei Descent die Anzahl der Monster stets unverändert bleibt, diese jedoch in ihren Werten stärker oder eben schwächer werden. So intelligent wie dieses System auf den ersten Blick wirkt, so wenig funktioniert es. Es darf nicht sein, dass es Monster gibt, die keinen Schaden mehr anrichten können, aufgrund der exorbitant starken Rüstung des Helden. Bei DOOM war auch der gewöhnliche Zombie stets eine große Gefahr für die Heldentruppe. Bei Descent kann man gewöhnliche Monster nach dem Auffinden des ersten Silberschatzes gleich in der Spielepackung lassen. Die Schatzkarten sind insgesamt zu heterogen und stellenweise stark geraten.
    Zwar liest man im Internet auch die Meinung, dass Descent mit den Grundregeln für die Helden auch zu schwer ist, allerdings scheint der Großteil die Meinung zu teilen, dass es ingesamt zu einfach wirkt. Ich würde es wie folgt festhalten: Zu Beginn ist das Spiel spannend, aber schwer. Spätestens ab dem ersten Silberschatz ist die Spannung nahezu raus, da die Helden viel zu stark sind. Das hat meiner Ansicht nach auch nichts mit der Spielweise des Overlords zu tun (Meinung: Gute Overlords rammen die Helden trotzdem in Grund und Boden!), sondern mit einem Missverhätlnis zwischen Monsterstärken (gewöhnlicher Monster) und der anwachsenden Heldenstärke.
    Wir haben in unserer Spielegruppe etwaige Hausregeln ausprobiert (nicht jeder Held bekommt den Inhalt der Truhe etc.) ausprobiert – es hat nicht zu einem homogeneren Gesamtbild des Spielverlaufs beigetragen. Oft war es dann für die Helden zu schwer.
    Ich habe auch vor dem Kauf von Descent in einigen Reviews gelesen, dass die Balance nicht gerade gut war, dass man aber mittels von Hausregeln diesem Problem Herr werden könnte. Nach dem weniger als durchwachsend spannend durchgespielten Szenarienhandbuch des Grundspiels lautet die Erkenntnis: Die Balance ist miserabel und wackliger als ein 10 Meter hoher JENGA-Turm auf einem Reiskorn. Das ist besonders frustrierend, weil man immer wieder das gewaltige Potential des Spiels erkennt und es förmlich aufsaugen möchte. Das Spiel belohnt diese Vorfreude jedoch nicht.
    Ein letztes Wort zum Schwierigkeitsgrad: In der Tat war die Balance vom DOOM-Brettspiel auch nicht gerade berauschend und möglicherweise war es zu schwer für die Marines, erfolgreich zu sein. Einerseits kompensiert das Kampagnenspiel diese potentielle Schwäche, andererseits halfen die offiziellen Schwierigkeitsgrade, die per Addon nachgeliefert wurden, rasch für das Grundspiel und sorgen je nach dem Erfahrungsstand der Marines für ein spannend (fordernd-schweres) Spielgefühl. In Descent habe ich bisher keine Balanceregel finden können, die im Grundspiel ein durchweg spannendes Spiel garantiert.

    Kampane/Story:
    Ein großer Wehrmutstropen: Descent verfügt nicht über eine durchgehende Kampagnenspielregel. Jeder Level wird seperat mit neuen Helden und neuer Ausstattung gespielt. Bei DOOM gab es eine solche Kampagnenregel noch. Für das Abschießen einzelner Monster bekam man Punkte und durfte sich dafür neue Ausrüstung kaufen. Sehr motivierend! Erst das Addon „Wege zum Ruhm“ führt eine Kampagnenregel ein, das hier aber nicht Grundlage sein soll.

    FAZIT:
    Das aussagekräftigste Fazit lässt sich wohl wie folgt fällen: Meine Spielrunde lehnt Descent mittlerweile (als Grundspiel) ab und auch die ersten Addons konnte ich bisher nicht testen. Die Quests im Grundspiel waren einerseits recht uninspiriert und langweilig (symmetrisch) gestaltet und die wackelige Balance tat ihr übrigens, um den Spielspaß nicht aufrechterhalten zu können. Das ist besonders deswegen ärgerlich, weil Descent vor tollen Ideen nur so strotz und in Sachen Vielfalt bzgl. der Ausrüstungsgegenstände, der Fallenkarten (der Affenfluch ist grandios!) und längerwährenden Effekte (Gift, Betäubung) jeglichen Dungeoncrawler aussticht. DOOM kann diesbezüglich tatsächlich von Haus aus nicht mithalten. Aber was nützt es, wenn die Spannung nicht über die 4 – 5 Stunden anhalten kann, wenn Helden mit goldgeschliffenen Äxten Skelette, Tiermenschen und Naga beim Vorbeigehen in ihre Einzelteile klopfen und der Overlord wieder weniger aktiver Mitspieler, sondern Moderator wie damals (HeroQuest) wird. Ein Dungeoncrawler muss zu jeder Zeit die Überraschung bieten können, dass das Betreten des nächsten Raumes wohlüberlegt sein sollte und jeder Schritt der letzte der wackeren Truppe bedeuten kann. Dieses Gefühl transportiert Descent schlichtweg nicht über seinen vollen Umfang.
    Descent ist zusammengefasst für mich ein Spiel enttäuschter Erwartungen. Jegliche Euphorie wurde auf meiner Seite erschlagen. Man wird das Gefühl nicht los, dass Kevin Wilson alle seine Ideen in Descent unterbringen wollte. DOOM bietet zwar samt Addon nur weniger an Mechanismen, dafür greifen diese wunderbar ineinander und sorgen für eine spannendes Survival-Unternehmen bis zum Schluss. Descent ertrinkt förmlich in seiner Vielzahl an Zusatzregeln und Mechanismen. Alles klingt umwerfend – auf dem Brett ist das Grundspiel nur halbwegs aufregend.

    Sollte man Descent trotz der Mängel kaufen?
    So paradox es klingen mag: Ja. Denn Descent hat schieres Potential und dürfte mit viel Sorgfalt und Hausregelbastelei vielleicht schon im Grundspiel ein toller Dungeoncrawler werden. Liebäugelt man nur mit dem Kauf des Grundspiels möchte ich trotzdem davor warnen: Man sollte nicht zu viel erwarten und mit den angesprochenen Mängeln leben können. Besitzt man die Frustrationstoleranz, mehrere Partien über 5 Stunden auszufechten, um danach festzustellen, dass auch diese vielversprechende Hausregel ad acta legen kann, macht man mit dem Kauf nichts verkehrt. Ein vollendetes HeroQuest, wie es manche Rezensenten hier beschrieben, ist Descent in seiner Grundspielfassung ganz sicher nicht. Dafür fehlt es an der Kampagne, der Balance und an wirklich spannenden und überraschendes Quests. Descent ist in erster Linie ein Kampfspiel. Während das bei DOOM durch das SciFi-Setting auch hervorragend ins Spielgefühl passt, sollte doch ein Fantasycrawler mehr zum Entdecken und Erforschen einladen, als es Descent tut.
    Wer Descent kauft, der sollte jedoch meiner Ansicht nach demzufolge gleich „Wege zum Ruhm“ mitkaufen. Erst dann bekommt man wohl das Descent, was man sich vom Anfang erhofft.

    Das Grundspiel allein gleicht, um mal einen Bezug zur Computerspielbranche herzustellen, einer Alphaversion: Vorfreude erweckend und Hoffnung schürend, aber unfertig und unausgereift.

  10. Björn

    Ich persönlich kann die genannten Kritikpunkte, die zu einer Abwertung auf „nur“ 4 Punkte geführt haben, verstehen, aber für mich würden sie nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

    Die Packung, naja. Ich habe daheim genug Ziptüten, um die Marker sauber sortieren zu können und das FFG immer „leere“ Pappboxen ohne Sortierhilfen ausliefert, ist mir ziemlich egal.

    Die Anleitung ist gelinde gesagt sehr unübersichtlich, dafür gibt es aber sehr tolle Spielerhilfen, sei es von Headlesshollow oder Makis Hilfen aus dem Heidelberger-Forum.

    Man wird etliche Partien brauchen, um als OL oder Held überhaupt die verschiedenen Möglichkeiten oder Taktiken überblicken zu können, sehr hilfreich ist da insbesondere das Heidelberger-Forum!

    Jeder Descent-Spieler sollte da mal vorbeischauen oder in die englischen FFG-Foren!

    In meinem Spielerkreis hat Descent seit der ersten Partie alle anderen Spiele in der Beliebtheitsskala weit hinter sich gelassen, so dass wir fast nur noch ausschließlich alle Descent spielen und das auch wollen.
    Insofern würde Descent bei mir eine sehr, sehr gute 5 bekommen – WENN man sich über die Schwächen vorher klar ist und sich auch als Overlord informiert, wie man das Leben für die Helden entweder einfacher oder auch härter gestalten kann.

    Ich spiele ausschließlich bei uns die OL-Position und versuche es, das Spiel so gut es geht ausgeglichen zu gestalten.

    Mag nicht immer gehen, gerade die Grundbox ist für die Helden zu leicht, während es mit den Erweiterungen teilweise knüppelhart für die Helden kommen kann.
    Dann muss man sich Sachen überlegen, wie es einfacher wird (mehrere Helden zur Auswahl, die Leistungskarten aus der Erweiterung Gruft aus Eis etc.), das ist mit Sicherheit ein großer Kritikpunkt für den ein oder anderen, der das Spiel auspacken will und ohne groß nachzudenken losspielen will.

    Descent ist zu umfangreich und teilweise zu komplex mit den vielen Karten/Fertigkeiten, als dass es immer absolut „fair“ für beide Seiten zugehen kann.

    Sobald man das aber als Spielgruppe akzeptieren kann, wird man meiner Meinung nach mit einer der besten Spielerfahrungen, die es zur Zeit am Spielemarkt gibt, belohnt.

    Von mir bekommt es 5 Punkte, zu 6 fehlt eine gute Anleitung und auch die absolute Ausgeglichenheit zwischen Overlord und den Helden bei den Quests, aber wie will man das bei so einem System auch immer genau hinbekommen.

    PS: wir spielen es immer in Vollbesetzung mit 5 Spielern, Descent ist ganz klar für 5 Spieler konzipiert, mit weniger Helden wird es extrem schwer und teilweise unmöglich, die Questen zu gewinnen.
    Es ist in meinen Augen KEIN 2 oder 3 Spielerspiel, außer es werden alle Helden gespielt!
    Wer also nicht 5 Spieler zusammenbekommt, sollte es sich genau überlegen, ob er sich Descent antun will und vielleicht andere Spiele in Betracht ziehen.

  11. Tom

    @Sebastian:

    47? ist IMO ein guter Preis.

    Zu zweit funktioniert Descent IMO sehr gut. Habe das auch oft genug nur mit meiner Freundin gespielt. Das Problem ist nur, dass die späteren Quests eher für 4 Spieler (oder besser Helden) ausgerichtet sind. Da wird es für den Heldenspieler nahezu unmöglich zu gewinnen. Das Problem lässt sich dadurch beheben, dass man – anders als in den Regeln angegeben – nicht zwei sondern drei oder vier Helden steuert. Das wird dann für den Heldenspieler aber etwas unübersichtlich.

    Mir persönlich macht Descent am Meisten zu dritt Spass, wenn jeder Heldenspieler zwei Helden steuert. Spielt man zu fünft, kommt es häufig vor, dass sich die Spiele unnötig in die Länge ziehen, vor allem, da die Spieler dann häufig ihre Spielzüge länger ausdiskutieren. Da können schon mal 6 Stunden oder mehr zusammenkommen.

    Bei den Erweiterungen sind nahezu sämtliche Quests auf vier Helden ausgelegt. Aber mit ein wenig Erfahrung ist das durchaus auch für zwei Spieler gut machbar. Der Heldenspieler muss dann eben erfahren genug sein, vier Helden gleichzeitig zu managen, ohne dabei durcheinanderkommen.

  12. Ben

    Ein guter Preis – wie immer bei Amazon. ;P
    Und wenn du sie nur investiert hast, um die Heidelbären bei ihrer tollen Arbeit zu unterstützen…

    Ich persönlich würde das Spiel mit möglichst vielen spielen, da bei so einer Art Spiel für mich luftig-lockere Kommunikation, das nicht-Ernst-nehmen, und ein gutes Bier (Herforder!) dazugehört; die Mechaniken rücken da etwas in den Hintergrund. Das ist aber wohl höchst subjektiv! :]
    An sich funktionieren tut es wohl, jedenfalls nicht schlechter als mit mehr Spielern; man kann es ja sonst auch mit voller Helden-Figuren-Zahl für einen der zwei Spieler angehen.
    Ob es dir den gleichen Spaß bereitet, kann wohl keiner vorab sagen: Spiel es doch einfach Mal mit deiner Freundin – liebe Grüße – und berichte uns anschließend, wie es dir gefallen hat!

    Davon unabhängig und grundsätzlich hast du natürlich Recht, was das Augenmerk auf die Spielerzahl betrifft: Wir versuchen das immer wenn nötig zu berücksichtigen und so auch den Zweinzelgängern gerechtzuwerden! :]
    LG

  13. Sebastian

    Hallo,

    ich habe mir descent für 47 euro bei amazon gekauft (denke das ist nen guter preis für das gebotene)

    nun werde ich sehr häufig wohl nur gegen meine freundin spielen.

    nun die frage: wie gut ist das spiel für 2 personen?

    ich finde ihr solltet in euren reviews sehr genau auf den spielspass bei verschiedenen spielerzahlen eingehen. viele leute können leider nicht immer 4-5 freunde einladen zum spielen.

    ich denke das pärchen zu 2 was spielen wird sehr oft vorkommen.

    also, wie schauts da bei descent aus?
    47 euro umsonst ausgegeben?

  14. Ben

    Hey,
    natürlich zählt vor allem unsere Meinung – ist doch wohl klar; doof, wenn das anders rüberkam! Also ob das spannend ist/Spaß macht/Thema toll ist/motiviert/interessant bleibt etc…
    Trotzdem spielen auch rein objektive Gründe in die Wertung mit hinein: Materialqualität/funktionieren die Mechanismen/wie gut ist die Anleitung usw…
    Die Gesamtwertung schließlich (die in folgendem Punkt auch mit der Umsetzung zusammenhängt) spiegelt daher auch indirekt ein wenig wieder, für wie viele Leute das Spiel interessant ist (bspw. 6 = für absolut alle!), und genau das war oben gemeint: Eine 4 bedeutet, dass es ein gutes Spiel ist, mit dem ein oder anderen Einschnitt, so dass es nicht für absolut alle DAS Muss ist, aber manche es durchaus hoch schätzen werden; ab 4 würde ich auch deutlich eine Empfehlung aussprechen. Ein wenig Mutmaßen gehört natürlich immer dazu, wenn man eine Kaufeinschätzung abgeben möchte; detailliert gibt es ja nun aber das gefilmte „Fazit“ wo man Pro/Contra abwiegen kann.
    Ich hatte und habe weiterhin „Viel Spaß“ mit Descent, aber ich kann auch lange Anleitungen/schlechte Packungen/ewige Spieldauer/Ungereimtheiten/Regelfragen etc. verkraften und störe mich nicht an taktik Würfelkämpfen; weiter finde auch ich andere Spiele deutlich spaßbringender… Ich denke, ich habe das mit einer 4/6 recht gut beschrieben!

  15. Phil.

    Hallo Ben,
    hoffentlich hast Du Dich in Deinem letzten Kommentar bloß missverständlich ausgedrückt.
    Hoffentlich gebt Ihr auf Spielama Eure persönliche Meinung ab und hoffentlich mutmaßt Ihr nicht über den Allgemeingeschmack und richtet daran Eure Beurteilungen aus.

    Nur eine eigene streitbare Meinung kann einer Spieleseite auf Dauer Erfolg bescheren. Schaut Euch das von The Dice Tower ab.

    Wenn Du also „viel Spaß“ hattest, verstehe ich Deine Bewertung nicht so ganz?

  16. Ben

    Halt, nicht so voreilig! 😛
    Da missverstehst du unser Wertungssystem: „Descent“ ist ein sehr guter „Dungeoncrawler“ und für Manche sicher DIE Erfüllung schlechthin; ich persönliche habe damit auch viel Spaß! Allerdings bewerten wir hier ganz verschiedene Kriterien mit (siehe andere Kommentare und Einführungsvideo) und geben eine Gesamtwertung allgemein ab, nicht nur unter anderen „Dungeoncrawlern“.
    Ich fürchte, du wirst dich damit abfinden müssen, dass sehr sehr viele Menschen andere Brettspiele tatsächlich besser finden als „Descent“, diese also insgesamt eher zu empfehlen sind!

    Diese „Super-Duper-Über-Spiele“ mit 5/6 und 6/6 findest du übrigens über die Suche. 😉

  17. Robo

    Hi!

    Also, wenn Ihr Descent (meiner Meinung nach das beste Brettspiel, das ich je gezockt habe) nur vier Sterne gebt, dann möchte ich das Super-Duper-Über-Spiel sehen, welches Eurer Meinung nach 5 Sterne verdient.

    Meiner Meinung nach habt Ihr mit dieser Bewertung auch alle anderen auf dem Markt erhältlichen Dungeoncrawler auf 3 Sterne und weniger abgewertet! Oder kennt Ihr einen Dungeoncrawler, der noch besser ist als Descent?

  18. Leo

    Hi, bei mir persönlich liegt das Spiel zwischen 5 und 6. Herausragendste Fähigkeit des Spiels ist es, dass es uns trotz langer Spieldauer nicht langweilig wird. Es ergeben sich zahllose taktische Möglichkeiten für Overlord und Spieler. Im Grundspiel sollte man den Overlord aber dringend stärken (z.B. durch weniger Schätze), damit es nicht zu einfach und langweilig wird (sonst macht es vor allem dem Overlord wenig Spaß).

  19. Alex

    Also man wird es wohl kaum schaffen eine Rezension zu schaffen, die alle Meinungen über ein Spiel vereint. Das es immer Spieler gibt, die die Meinung des Rezensenten nicht teilen ist normal und auch gut. Schließlich ist die Beurteilung der Qualität eines Spieles immer eine subjektive Wertung.
    Zu Descent: Von mir hätte das Spiel eine schlechtere Bewertung bekommen und hat mit Rollenspiel nahezu 0 zu tun. Der Vergleich mit einem Tabletop bietet sich m.M. nach durchaus an.

  20. Basti.V

    Naja, ich würde sagen umsonst hat Descent wohl kaum die vielen Erweiterung. Es scheint sich also gut zu verkaufen. Weiterhin ist es ja wohl eines der populärsten Spiele, das auf Fantasy-Flight erschienen ist. Von daher kann es schon mal nicht schlecht sein. Ben hat es ja auch nicht als schlecht bewertet. Nur ist es eben nicht uneingeschränkt zu empfehlen.
    Manch andere die genau so ein Spiel suchen, finden es eben genial. So ist es nunmal.

    Ich selbst finde das Inlay der Verpackungen auch nicht so ausschlaggebend, weil ich sowieso alles in kleine Beutelchen, Filmdosen, Tupperboxen oder Stoffbeutel verpacke, gerade dann wenn auch noch Erweiterungen hinzu kommen.
    Aber Verpackung und Material sind nun mal Kriterien, die auch sonst in die Bewertung einfließen. Wenn man dieses Kriterium herausnehmen würde, nur weil man das Spiel supertoll findet, würde die Objektivität erst recht leiden.

    @: Damon Wilder: Um dich zu beruhigen, mich hat die Rezension keineswegs abgeschreckt.

  21. Ben

    @DamonWilder:
    Vorab danke für das anfängliche Kompliment und für deine Meinung brauchst du dich keinesfalls entschuldigen – das ist ja dein gutes Recht.

    Meiner Meinung nach dramatisierst du die Rezension allerdings ein wenig: Als reines Kampf- oder Würfelspiel habe ich „Descent“ nicht abgetan; es fiel der Begriff „taktischen Kampfspiel“. Ebenfalls sollte man eine Meinung nicht an Begriffen („Dungeoncrawler“ – das würde ich ohnehin doch nie sagen!) oder Nennungen von anderen Spielen messen; mir sind alle von dir genannten Titel und noch mehr relevante sehr wohl bekannt aber ich zähle sie ungern in Rezensionen auf – angemerkt habe ich aber sehr wohl, dass „Descent“ vieles nicht neu erfindet und es andere Vertreter gibt! Weiter ist ein Rollenspiel-Vergleich, so denke ich, „das“ beachtenswerte Merkmal überhaupt, welches „Descent“ einführt und daher durchaus zu behandeln. Der Papp-Einleger der Schachtel war bei meiner Ausgabe übrigens, wie ebenfalls thematisiert, auch dabei, allerdings ist dieser bei mir definitiv – nicht – sinnvoll unterteilt: Reinpassen tut da absolut nichts, vor allem nicht sortiert und ausreichend Tüten gibt es auch nicht dazu. Du sagst selbst, das Ding fliegt sowieso raus: Und was dann? Also mich stört so eine Material-Schlacht jedes Mal enorm!

    Wenn du andere Rezensionen liest, wirst du feststellen, dass viele Leute das Spiel sehr gut bewerten, manche aber auch wesentlich schlechter im Vergleich als ich. Jeder soll sich ja sein eigenes Urteil bilden und daher würde ich es vermeiden, ein solches als „schlichtweg falsch“ abzutun. Ich hoffe mit meiner „4/6“ eine treffende Empfehlung abgegeben zu haben – denn eine Empfehlung bedeutet eine „4“ allemal und kennzeichnet keinesfalls ein schlechtes Spiel!

    Wir haben ja auch an dieser Stelle schon andere Meinungen dazu gehört. Was meint ihr? Fair oder unfair? Gutes Spiel oder eher weniger? Beteiligt euch doch an der Diskussion!

  22. DamonWilder

    Hallo,

    erstmal generelles Lob für die Seite und die Videos. Alles sehr schön und selten habe ich etwas an Eurer Meinung oder Präsentation auszusetzen.

    Aber bei Descent ist das nun etwas anders: zum einen finde ich es sehr problematisch, Descent als Tabletop zu bezeichnen. Dessen Ursprung liegt nämlich im Kriegsspiel, was Descent nun definitiv nicht ist.
    Auch fällt der Begriff „Dungeoncrawler“ nicht einmal, wo es wohl aber eher hingehört. Ebenfalls wurde oft von Vorgängern gesprochen, ohne einmal wenigstens „Heroquest“ oder „Doom“ zu erwähnen. Sehr schade und es lässt eher auf Nichtkompetenz des Rezensenten schließen, denn immerhin hinkt auch der Rollenspielvergleich. Selbst wenn man „Wege zum Ruhm“ spielt, hat man als Overlord sehr wenig gestalterische Freiheiten.
    Und dann das Ganze als „Würfelei“ abzutun ist auch schlichtweg falsch, denn durch die Kombination der verschiedenen Würfel hat das Spiel ein sehr hohes Ausmaß an Tatik und Strategie.
    Und zuletzt finde ich es unfair, das fehlende Schachtel-Inlay zu kritisieren und das eindrucksvoll damit unter Beweis zu stellen, dass man einfach alles in die Schachtel kloppt. Immerhin ist im Original ein Inlay drin, das die Schachtel sehr sinnvoll in drei Teile unterteilt. Würden FFG ein Plastikinlay einfügen, wäre das Spiel noch 10 Euro teurer und dann würde es sicher schwerer verkauft. Und spätestens beim Kauf der ersten Erweiterung fliegt das Ding sowieso raus.

    Ehrlich gesagt hatte ich den Eindruck, dass ihr das Spiel nie gespielt habt. Sorry.

  23. Ben

    Wer verschenkt denn ein Spiel, wofür man noch mindestens 45 Euro bekommt?
    Dietrich mal wieder – genial! 🙂
    Aber soo schlecht find ichs ehrlich gesagt dann doch nicht! Hoffe durch meine Erkältung ist das nicht falsch angekommen – fiel mir jedenfalls schwer, mich zu konzentrieren!

  24. Dietrich

    Ben, danke, Du hast recht!
    Spiel gekauft – Spiel gespielt (eigentlich eine ewige Würfelei) – Spiel verschenkt!
    ‚Mensch ärgere dich nicht‘ ist kürzer und unterhaltsamer.

  25. Ben

    Puh… du stellst Fragen. Alle genannten und noch wesentlich mehr sind sicher für manche eine Anschaffung wert. Generell sind „richtige“ Tabletops aber immer mit Investition verbunden – dafür geht ja aber neben dem eigentlichen Spielen auch noch das Sammel- und Bastelhobby einher. Ich würde aber nicht sagen, dass nur der mit dem meisten Geld gewinnt: Hat man erstmal eine vernünftige (und nicht zu günstige) Armee, sollte man wohl einsteigen können. Es gibt aber auch Spiele, die ähnliche Mechanismen und Miniaturen verwenden, ohne groß Erweiterbar zu sein, z.B. Heroscape; aber da muss man dann sehen ob einem das reicht. Tabletops sind eben doch irgendwie „mehr“. Am besten du fragst mal in einem größeren Forum die weite Welt und gibst an, was dir persönlich wichtig ist – kann man jetzt hier in einem Kommentar schwer beantworten!

  26. Basti.V

    Hab mal ne Frage zu Tabletops. Ich kenne einige vom Hören-Sagen(Battlelore, Memoir 44, Warhammer, Talisman etc.) habe sie aber noch nie gespielt. Welches ist nun wirklich eine Anschaffung wert?
    Dazu muss ich noch sagen, dass ich nicht noch endlos Figuren dazu kaufen möchte und dass somit derjeneige gewinnt, der das meiste Geld investiert.

  27. Ben

    Huhu,
    Dank dir – du hast natürlich recht! ;P
    Allerdings bist du an dieser Stelle falsch, da eine 4/6 ja gar keine schlechte Benotung ist – aber das sei dir bei einer so objektiven Aussage verziehen…
    Weitermachen!

  28. Andreas Günter

    Respekt! Endlich mal eine Seite, die sich traut, auch schlechte Benotungen zu vergeben. Ich dachte schon, die Spielewelt besteht nur noch aus „gut“ und „sehr gut“. Lob auch an Ben, der es als einer der wenigen Webmoderatoren schafft, flüssig und anschaulich zu erläutern und sich dabei nicht mal verquasselt. Sehr gut!

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