Runewars – Kampf um Terrinoth / Rezension

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Wir testen das Spiel "Runewars" von Corey Konieczka (Fantasy Flight Games/Heidelberger) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/neue-brettspiele/runewars-kampf-um-terrinoth, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unsere Rezension der Runewars- Neuauflage findet Ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=eCYkjIVbN00.

Kurzbeschreibung


Im Runewars-Brettspiel kontrollieren zwei bis vier Spieler jeweils ein mächtiges Imperium und streiten um die Vorherrschaft über das Land. Jedes Reich muss Armeen rekrutieren, sich der Unterstützung mutiger Helden bei der Suche nach mächtigen Artefakten versichern und mit den anderen Bewohnern des Landes verhandeln. So wird das diplomatische Geschick und das politische Können jeder Rasse auf die Probe gestellt.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

44 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Traktor-Jochen

    Wow. Ich hab seit langer Zeit mal wieder ein Spielama-Video von der ersten bis zur letzten Sekunde angekuckt. Basti – super Job!!! *LIKE*

  2. Cesaris

    @Raik
    Hallo Raik,

    danke für Deine Antwort.
    Jetzt wo Du es sagst ist’s klar.
    Fliehen ist kein Rückzug :–).

    Gruß
    Cesaris

  3. Raik

    @Cesaris:
    Flüchten ist nicht mit Rückzug zu gleichzusetzen. Die neutralen Einheiten bleiben in dem von dir kontrollierten Gebiet, werden aber hingelegt.

    Ein Rückzug erfolgt nicht in ein unkontrolliertes Gebiet (das schließt neutrale Gebiete ein), sondern in ein leeres.

  4. Cesaris

    Servus Basti,

    ich bereite mich gerade für eine Partie Runewars vor.
    Beim Durchlesen der Taktikkarten bin ich über die Karte „Brigantenbande“ gestolpert.
    Kannst Du mir kurz den nachfolgenden Passus erklären?
    …“Die (neutralen) Einheiten sind nun mit Dir verbündet. Anschließend flüchten die Einheiten.“
    Heißt das, dass am Ende meines Spielzuges diese neutralen Einheiten in ein unkontrolliertes Gebiet zurückgezogen werden müssen?

    Danke und Gruß
    Cesaris

  5. Julius Bach

    Soderle, wir haben Runewars 1. Ed. nun noch häufiger in verschiedenen Besetzungen und mit stark analytischem Ansatz gespielt. Fazit ist, daß ich mein mißmutiges Urteil etwas abmildern möchte, da das Spiel besser wird, wenn man sich vom Bereich der planbaren Strategie und Taktik ein Stück weit löst und auf die zwingenden Erfordernisse der Runewars-Spielmechaniken mehr einläßt.

    Details will ich nun nicht weiter ansprechen, da Runewars nach wie vor nicht mal in die Nähe meiner Favoriten kommt, doch spreche ich eine Testempfehlung für all jene aus, die ein vielfältigeres Fantasy-Strategiespiel mit gutem Wiederspielwert suchen. Demnächst probieren wir es mal mit der Erweiterung aus…
    🙂

    PS: Wieso habe ich eigentlich oben dieses komisch-blöde Avatarbild? Ich habe doch nie ein solches eingestellt!?!

  6. Ines

    Ohne diese Rezension hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft (am Ball zu beiben). Danke Basti!

  7. Basti

    Dito MartinP! Wenn du mir nicht zuvor gekommen wärst hätte ich nahezu dasselbe zu den Helden geschrieben.

  8. MartinP

    Hängt vielleicht etwas von der Runde ab aber wir brauchen für ein Spiel mit 4 Leuten ca. 3 Stunden und machen dann auch mal direkt 2 oder 3 Partien hintereinander. Die erste Partie hat auch sehr lange gedauert aber dann fluppt es irgendwann und man achtet auch viel mehr auf Helden, Taktikkarten etc. Ich finde die Regeln auch sehr eingängig und rund. So brauchen wir uns die Regeln nicht noch einmal durchlesen, selbst wenn da mal ein halbes Jahr und mehr zwischen 2 Partien liegt.

    Am anfang fand ich die Helden auch eher als zu wenig im Einsatz.

    Mittlerweile kann ich das aber nicht mehr behaupten. Die Helden sind die besten Quellen für Drachenrunen und dementsprechend nutzen wir die auch viel. Und wenn man die Helden gut nutzt verkürzt sich die Spielzeit auch stark. Beachtet man die Helden aber wenig und jeder konzentriert sich vor allem auf die Armeen, kann ich mir vorstellen, das Partien auch recht lange dauern, da man ja mühselig erobern muss.

    Für mich eines der Top 10-Spile ever.

  9. Wuschiwalker

    …so gehen die Meinungen auseinander…
    Vieleicht liegts ja auch an der Anleitung… Also wir hatten für die erste Partie wie angekündigt um die 8 Stunden, vorallem weil wir dutzende male in der Spielanleitung nachschlagen mussten und erst so na der 3. oder 4. Partie waren uns allen die wichtigsten Regeln wirklich geläufig.
    Eindeutig kein Spiel für mal so am Abend 2 Stunden!
    Mir persöndlich gefällt das Spiel zwar, aber alles in allem hätt ich auch mehr erwartet besonders die Helden kommen meiner Meinung nach zuwenig zum Einsatz. Ich hatte aber jetzt auch schon mehr als ein Mitspieler (alles Vielspieler) der nach einer Partie RW das Fazit gezogen haben: „zuüberlastet mit Spielmechanismen, ich spiele das ganz bestimmt nie mehr!!!“ Was einem als Spielegastgeber nach 8 Stunden spielen auch etwas frustrieren kann.

    Gruss Wuschiwalker

  10. dy

    GEILE ERKLERUNGEN MUSSTE MIR DIE ANLEITUNG NUR FLÜCHTIG DURCHLESEN UND HABS TROTZDEM KAPIERT. THX 🙂

  11. Jordan Kane

    @Melanie

    Gib Runewars wirklich noch ne Chance… erst nach ein paar Runden kommt demnke ich auch die strategische Raffinesse zum tragen.

    Die Probleme die du ansprichst sind auch für „Anfänger“ gängig. Taktikkarten haben wir auch anfangs kaum genutzt weil einfach der Überblick wachsen muss, um sich groß Taktiken zurecht legen zu können. Auch das Problem mit dem Aufbau gibt es am Anfang immer. Man muss wirklich genau schauen und auch mal ein paar Minuten überlegen wie die Karten „fair“ aufgebaut werden kann. Sonst kommt es wirklich zu der beschriebenen Situation. Das nächste mal auf die Faktoren achten und du wirst sehen, dass die Untoten auch ihre Vorteile haben (Totenbeschwörer).

    Viel Spaß weiterhin.

  12. Melanie

    Ich finde die Videorezension echt gelungen, habe mir das Spiel daraufhin auch gekauft. Jetzt haben wir (4 Leutchen) es inzwischen einmal gespielt, aber irgendwie bin ich eher enttäuscht gewesen. Woran genau das gelegen hat, kann ich gar nicht sagen, vielleicht lag es an mehreren Faktoren, vielleicht haben wir es auch einfach „falsch“ gespielt? Ö.ö‘
    Was mir aufgefallen ist:
    – Ich hatte die Untoten, die am Anfang ja mehr Taktikkarten als Einflussmarker bekommen. Während des gesamten Spieles habe ich die Karten nie benutzt (irgendwie keiner von uns, wenn ich mich richtig erinnere), die Einflussmarkler aber sehr wohl. Persönliches Fazit für mich: Nächstes Mal eine Fraktion nehmen, die von Anfang an viele Einflussmarker bekommt, die anderen Fraktionen sind dadurch im Nachteil (so war mein Eindruck).
    – Mein Heimatland musste ich leider in eine Ecke des Reiches legen, die sehr Rohstoffarm war (vor allem Erz war so gut wie nicht vorhanden), weil ich mein Reich als Letzte legen musste. Hinzukam, dass ich relativ zackig angegriffen wurde und so nicht wirklich Chancen bekam, mein Reich und somit auch meine Ressourcen zu vergrößern. Fazit: Ich konnte nicht wirklich neue Leutchen rekrutieren und in den Kampf schicken, weil mir bedingt durch Ressourcenknappheit die Masse an Kämpfern fehlte und auch die starken Leute (an die kam ich gar nicht). Spätestens ab dem 4. Jahr habe ich mich somit eigentlich nur noch gelangweilt, weil ich nicht wirklich effektiv agieren sondern nur noch reagieren konnte. Und das über einen Zeitraum von über 2 Stunden. Das ist dann einfach zu lang.
    – Bedingt durch die Ziel- und eine andere Karte, die mir gerade entfallen ist, hätte ich die Möglichkeit gehabt an zwei Runen zu kommen. Diese Situation hätte wenigstens noch einen Anreiz gehabt, wenn ich die Runen dann sicher gehabt hätte. Das Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt schon in der bereits eben erwähnten „Passiv“ Situation und mein Einflussgebiet dementsprechend überschaubar. Ich hätte die Runen nicht effektiv für mich legen können. Also habe ich die Karten links linken lassen und war nur noch mehr gefrustet.
    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Spiel von seinen Einzelkomponenten her sehr anspricht und die Stunden mit Sicherheit wie im Flug vergehen wenn denn auch wirklich alle am Tisch eine reelle Chance haben, sich am Geschehen zu beteiligen (und damit meine ich NICHT, eine gute Siegeschance sondern einfach eine realistische Chance, bis zum Schluss am Geschehen mitzumischen). Wir haben incl. Erklärung eines unserer Mitspieler, der das Spiel schon kannte, 7-8 Stunden damit verbracht, wobei ich mich leider ca. 3 Stunden gelangweilt habe, weil es ab da für mich gelaufen war. Das kann jetzt natürlich eine Ausnahmesituation gewesen sein, ich denke ich werde das Spiel auf jeden Fall noch 1-2 mal spielen (eventuell nochmal in einer 2er und 3er Zusammensetzung) um mich dann endgültig zu entscheiden, ob ich es behalte oder wieder verkaufe. Was schade wäre, weil es doch recht teuer ist und mir vom Setting her eigentlich gefällt.

  13. Bornheim

    Danke Lamateam!
    Jetzt weiss ich, dass ich mir RW nicht zu Weihnachten kaufen werde. Schöne Komponenten und tolles Szenario. Aber am Ende würde es mehr kannibalisiert werden um die Figuren und Tiles für andere Titel einzusetzen, statt auch gespielt zu werden.
    Das ist mir zuviel. Noch eine Regel und noch eine und noch eine. Wenn es auf BGG eine Fastplay Variante gibt, überleg ich es mir.

    Spielt das Jemand in Hamburg oder andere FFG Titel? Dungeoncrawler? Bescheid sagen:
    senfbrocken@gmx.de

  14. fetzo

    Hey,

    verrätst Du mir wo Du die schicken Kartenhüllen her hast ;).

    Gruß
    Thorsten

  15. H8Man

    Man man, hier wird das Forum aber neidisch… *hint hint*

  16. Loki

    Schließe mich als leidenschaftlicher Starcraft Spieler Julius` Meinung an. Derweil haben wir aber Starcraft wie auch Runewars so weit modifiziert, dass die Effizienz von gewissen Truppentypen tatsächlich steuerbarer und vorhersehbarer geworden sind, wobei das bei Runewars klar schlechter ging.
    Insgesamt muss ich sagen ist diese Rezension hier zwar mehr als nur unterhaltsam, dennoch fehlt hier eine gesunde Prise Objektivität, es werden so ziemlich null ernsthafte Kritikpunkte genannt die gegen das Spiel als Referenz im Strategiebereich argumentieren könnten, wobei es hier sicherlich reichlich Futter gäbe. Besonders am Eingang fiel mir auf, dass die Rede von „unterschiedlichen“ Rassen mit Spezialfähigkeiten die Rede ist. Mal im Ernst, so furchtbar unterschiedlich sind die Rassen garnicht, da hätte man wesentlich mehr draus machen können. Ich denke das was dem Spiel tatsächlich fehlt für ein Strategiehit ist so eine Art Technologiebaum, mit dem die Spieler sich gezielt auf eine Spielweise erstarken können, außerdem ist der Erhalt von Runenmarkern die ausschlaggebend für den Sieg verantwortlich sind im Spiel viel zu willkürlich geregelt. Wir sind dazu übergegangen, die Marker offen zu legen und die Spieler müssen nach einem Jahr die gebiete in Starcraft Manier kontrollieren um entsprechende Punkte dafür zu kassieren.
    Desweiteren sind die Helden nahezu überflüssig, die steuern zum Sieg nur dann bei, wenn sie die Scherben finden und eben hier greift auch wieder das Glück ein. Haben wir geändert: Ein ausgefeiltes Dungeon System in dem man mit richtigen Partien plündern kann bringt nun pauschal Siegpunkte in unserer Fassung, wo dann auch mal 2-3 Helden im Duell gegen einen Drachen plus 2-3 Lakeien antreten müssen. Um solch einen Kampf zu bestehen müssen die Helden in jedem Fall trainiert sein und benötigen Ausrüstung.
    Fazit: Runewars wirkt unfertig so wie es vorliegt oder zumindest hätte man die epischen Spielregeln um ein vielfaches genauer auslegen sollen. Die deutsche Erklärung hier lässt viele Fragen über den restlichen Spielverlauf offen, das stört gewaltig.
    Aber einen Kauf ist es trotzdem wert, denn wie schon im Video erwähnt, das Spiel ist anpassbar.

  17. Braz

    Hi Basti,

    klasse Videos. Beim Runewars ist es vielleicht gesamthaft etwas lange, aber man merkt, dass dir das Spiel sehr gefällt und die möglichst viele Aspekte des Spiels erklären möchtest.

    Klasses Video -> Thumbs up 😉

  18. Julius Bach

    Moin.
    Nein, eine Endlosdiskussion ist unnötig, weil es ja durchaus verschiedene Meinungen zu einem Spiel geben darf. 🙂

    Die Kalkulation der Kartenchancen halte ich alles in allem nur in der Theorie für durchführbar, es sei denn, jeder Spieler sieht sich vor einem Kampf erst einmal den Ablagestapel durch, rechnet dann hin und her und hofft dann auf den richtigen Glücksgriff beim Ziehen. Das dürfte in der Spielpraxis nur höchst selten der Fall sein, vor allem bei 3-4 Spielern. Uns mißfällt neben der Unberechenbarkeit eines Kampfes am meisten, daß auch Truppenqualität nur eine relativ geringe Rolle spielt. 5 müde Skelette mit jeweils 60% Erfolgschance bei den Karten haben sehr gute Chancen, einen Drachen oder Riesen in die Flucht zu schlagen, weil sie erstens 5 Karten ziehen und zweitens eher an der Reihe sind. Und das erfolgt dann, noch bevor der Drache überhaupt aktiv werden und nur mit einigem Glück seine für Skelette fatale Spezialeigenschaft nutzen kann. Ein Drache und ein Riese z.B. sind also gegen eine Horde kleiner Skelette keine relativ sichere Grenzverteidigung. Auch die Kämpfe zwischen den Spielern wurden bisher zumeist durch Masse und Glück entschieden, selten durch Klasse und Taktik. Ein solches Kampfsystem gefällt keinem von uns, und wir haben uns bei keinem anderen FFG-System bisher so beim Kämpfen geärgert und gleichzeitig gelangweilt. (Wobei wir Twilight Imperium nicht kennen.)

    Und es ist richtig, daß man bei Runewars auch ohne viele Kämpfe und Gebietseroberungen erfolgreich sein kann, doch das ist dann wieder der Beliebigkeits- und Glücksfaktor. Ziehe ich eine gute Zielkarte und im Spiel gute Karten, dann können die anderen noch so gut spielen… ich gewinne. Außerdem muß man schon wegen der Ressourcen und Drachenrunen mindestens 6 Gebiete kontrollieren, und das erfordert eine angemessene Armee, wenn andere Spieler auf Gebietseroberung setzen. Natürlich kann man ohne zu kämpfen gewinnen, doch da spielt dann wieder soviel Glück mit rein, daß es mir persönlich ein Strategiespiel madig macht.

    Aber wie auch immer… Runewars hat viele Fans und einen hohen BGG-Rang, was wohl unbestreitbar für bestimmte Spielqualitäten spricht. Uns jedoch konnte es bisher in toto nicht überzeugen, es ist für uns weder Fleisch noch Fisch. Am Sonntag werden wir es ein weiteres Mal spielen, aber große Hoffnungen mache ich mir noch nicht.
    Mal schauen…
    🙂

  19. Basti

    Hallo Julius!

    Wie du ja gesehen hast sehe ich das anders. Ich finde den Glücksfaktor keineswegs höher als bspw. in Descent, Twighlight Imperium etc. Man kann den Kampf soagar besser kalkulieren, da man ja die abgelegten Karten anschauen kann und dann weiß, ob ein Kampf aussichtsreich ist oder nicht. Sprich ich habe mich in anderen Spielen schon deutlich mehr geärgert.

    Gegenüber (ich nehm jetzt mal das Extrembeispiel) Twilight Imperium verlaufen die Kämpfe bei Runewars zügig und flott und ziehen sich nicht ewig in die Länge.

    Weiterhin kann man Runewars durchaus auch gewinnen ohne überhaupt zu kämpfen. Man wird auch nicht überrannt, sondern verliert halt mal ein Feld, das man, wenn man gut aufgestellt ist leicht auch wieder zurückereobern kann.

    Soll jetzt keine Endlosdiskussionwerden. Ich wollte nur nochmal Stellung nehemen 😉

  20. Julius Bach

    Das Fazit wäre auch mit der Hälfte der Zeit ausgekommen. 😉

    Uns als sehr erfahrene FFG-Spieler und Wargamer hat Runewars nicht überzeugen können, der Glücksfaktor nervt besonders im Kampf, und das Kampfsystem empfinden wir generell als mau, flau und unkalkulierbar – es ist eines der schlechtesten der „großen“ FFG-Spiele und keineswegs ausgewogen.

    Außerdem gibt es durch die Vielfalt an Möglichkeiten auch die Gefahr der Beliebigkeit; in unseren Runden gewannen nicht selten die planlos dahinspielenden Leute gegen ausgefuchste Strategen und gute Planer. Glück bei den Karten ist schon mehr als die halbe Miete, und das ist für ein angebliches Strategiespiel fatal.

    Darüber hinaus: Die Aussage über die „Masse an Zeug“ in der Box ist ja wohl stark übertrieben, wenn man Runewars mit Starcraft, Descent oder Tide of Iron vergleicht. In der Runewars-Box kauft man vor allem viel Luft.

  21. Andreas

    Moin Moin

    Auch wenn ich das Spiel bereits besitze, finde ich die ausführliche Erläuterung sehr ansprechend.

    Allen Neueinsteigern, mit denen ich das Spiel in Angriff nehme, zeige ich das Video und gehe danach nur noch auf Details ein.

    Eine Verlinkung der Videos auf BoardGameGeek.com wäre wünschenswert.

    Besten Dank für den großen Aufwand. Hat sich gelohnt 😉

  22. Basti

    Zur Spielerzahl kann ich dir nicht viel sagen. Kommt auf die Mitspieler an. Meine erste Runde war zu viert. Ansonsten solltet ihr mit der Normalversion beginnen sprich 6 Jahre und 3 Runen (ein davon ein Fake). Sonst geht euch höchstwahrscheinlich die Puste aus und du verschreckst am Ende deine wertvollen Mitspieler.

  23. prodigy

    Danke Basti für deine Antwort!
    Ich hol mir das Spiel morgen 🙂
    Jetzt habe ich noch ne weitere Frage: Was würdest du empfehlen: Wie soll ich mit meinen Freunde die „erste Spielrunde“ gestalten? Also, wie viele Spieler und wie viele Runen resp. Jahre wären empfehlenswert um das Spiel kennen zu lernen?

  24. Basti

    Bisher ging es mir bei Regelvideos immer so, dass ich die Anleitung zumindest nochmals überfliegen musste. Aber du hast mit dem Video einen Referenzrahmen, der dir den Einstieg auf jeden Fall deutlich erleichtert. Alles Wichtige ist denke ich angesprochen. Beim Kampf solltest du auf jeden Fall noch einen genaueren Blick darauf werfen. Das kann man aber auch beim Spielen selbst nochmal nachschlagen. Dieses Spiel lernt man am besten beim Spielen. Nebenher kann man immer mal in die Anleitung schauen und Details klären.

  25. prodigy

    Nachdem ich mir das Review angsehen habe, bekam ich richtig Lust auf das Spiel. Jetzt hab ich nur noch eine Frage: Reicht es, wenn ich einfach diese Erklärungsvideos gut anschaue, oder muss ich noch die Anleitung durchlesen?
    Sehr Gutes Review, Tolle Arbeit! Danke viel mal Basti!

  26. Basti

    Ja, wenn sie die höchste ausgespielte Karte ist kann man die Bonusfunktion nutzen. Sag ich das Gegenteil? Mal nachsehen…

  27. Christian

    Sehr schönes Review,
    da bekommt man direkt Lust loszulegen.

    Allerdings muss ich auch noch mal nen kleinen Fehler anmerken *hüstel*… Und zwar, sagst du ja, dass man die Bonusfunktion der Befehlskarten, dann nutzen kann, wenn diese die niedrigste Zahl der bisher gespielten Befehle aufweist. Auf Seite 12 des Regelbuchs steht aber genau das Gegenteil. Für die Bonusfunktion muss die Befehlskarte die höchste Nummer der bisher gespielten Karten haben. Nur so am Rande… 😉

    Trotzdem sehr schön und sehr gut erklärt. Weiter so.

    Gruß Christian

  28. Robert

    Vielen Dank.
    Werde ich mir Runwars wohl zulegen „müssen“

  29. Ben Autor

    @Robert:

    „Warrior Knights“, kannste mir glauben, ist wesentlich anders. Klar ist es ähnlich vom Genre her und FFG nutzen ab und an mal ähnliche Mechanismen – aber man kann und braucht das Rad nicht immer neu erfinden. „Warrior Knights“ ist viel zu umfangreich, als dass ich es jetzt mal eben so in einen Satz verpacken könnte – jedenfalls finde ich da vor allem die verschiedenen „Ämter“ interessant, die man sich erspielen kann, um dann besser z.B. über Gesetze zu entscheiden. Auch die Kämpfe sind anders, nein, eigentlich sehe ich den Vergleich zu „Runewars“ gar nicht. Da gibt es andere Spiele, die bedeutend näher an „Runewars“ sind. Ob „Warrior Knights“ gut oder schlecht ist, kann man ja im Forum besprechen. Deine Frage muss ich in dem Fall abweisen und herausstellen: Es sind zwei sehr verschiedene Spiele (übertragen: brauchst du wohl beide!).

  30. Björn

    Tolles Review! Weiß nicht, warum über die Länge gemeckert wird, so ein Spiel lässt sich nicht in ein paar Minuten ausreichend darstellen.
    Vielleicht bei einem reinen Review, aber ich sehe die Videos hier auf Spielama eigentlich auch als Regelerklärung mit an.
    Der Einblick in die Spielmechaniken wird so wesentlich tiefer.
    Ich finde es toll, dass Basti sich diese Arbeit macht (und es nach etlichen Reviews mit doch sehr seichten Spielen es auch mal wieder ein FFG-Hammer ist 😉 )! Danke!

  31. Der Siedler

    Hallo Basti. Zuvor eine kurze Verbesserung hier zum Layout der Seite: Die neusten Kommentare doch bitte nach vorne. Fände ich iwie netter zu lesen. Nun ad RuneWars:

    Sehr schönes Review. Ich hatte zuvor noch absolut keine Ahnung von diesem Spiel und bin auch sonst in der Welt der BigBoxSpiele ein ziemlicher Analphabet! Dieses Video hat mich nun ziemlich gut eingeführt und mir Anlass für die lange Nacht der Rezis letzten Samstag gegegeben. 😉 Insgesamt will ich nun auch etwas tiefer in diese Welt eintauchen und hoffe, meinen regelmäßigen Dominion-Partner überreden zu können, mit mir auch dieses Spiel regelmäßig zu spielen. Naja, mal sehen was draus wird. Jedenfalls schönes Review, bei dem viel von deinem Enthusiasmus rüberkommt. Peinlich war nur der Duplomatie-Schnitzer 😛

    P.S.: Kommentar zum Paten demnächst, habe mir da extra viele Stichpunkte beim Schauen gemacht 😀

  32. Robert

    Also erstmal zum Review:
    Find ich sehr gut, auch wenn es erschlagend wirken mag sind so lange Reviewas bei solchen Spielen sehr angemessen.
    Meine Freage ist:
    Gibt es jemand der Warrior Knights und dieses Spiel kennt?
    Ich habe nämlich Warior Knights und habe einige Mechanismen in diesem Spiel wieder gefunden.
    Meine Frage ist braucht man beides?

  33. Alex

    Ersteinmal ein großes Lob an dich, das Review ist meiner Meinung nach echt sehr gelungen und man bekommt Lust auf das Spiel. Die Frage ist nur mal wieder, ob man Mitspieler mit so viel Ausdauer findet.

    Möchte an dieser Stelle aber auch noch mal ein generelles Lob und Dankeschön loswerden, dass du die Seite hier mit deinen gelungenen Video-Reviews am Leben erhälst. Man denkt manchmal gar nicht, wie viel Arbeit dahinter steckt, dennoch sollst du wissen, dass es Leute gibt, die dir das hoch anrechnen :). Auf das noch zahlreiche weitere Reviews kommen mögen. Bis dahin machts gut und viel -spaß beim spielen euch allen.

  34. Basti

    öh… ok. Danke für die Info. Punkt-Abzug! 😀

  35. Stoephen

    Nur als Info: Eine Festung kostet 1 Erz UND 1 Holz, ist ein Fehldruck auf den Karten in der Anleitung stehts richtig!!!

  36. Basti

    Ich habs jetzt nicht gezählt, aber es waren bestimmt 16-20 Std. die ich hinein gesteckt habe. Es kann echt anstrengend sein, wenn man eine Szene zum 15ten mal dreht, es endlich gut läuft (ohne Verhaspeln oder Fehler) und kurz vor Schluss das Telefon klingelt… *argh*

  37. Chutman

    Ich sag auch danke für die viele Arbeit die dieses Review sicher gemacht hat, aber es hat sich echt gelohnt. Ich denke genau so wie du das Interessierte (wie ich) über jede Information und Regelerklärung mehr, dankbar sind. Epische Spiele brauchen eben Epische Reviews. Bin mir sicher das deine Begeisterung für dieses Spiel und wie du dieses erklärst, viele Leute mitreißt und zum kaufen animiert. Leider fehlen mir bis jetzt auch noch die Mitspieler, aber vielleicht kann ich jetzt doch noch den ein oder anderen dafür begeistern.

  38. Paul

    Danke für die klasse Review. Habe richtig Lust bekommen mir das Spiel gleich zu kaufen. Mir gefallen vor allem Spiele bei denen auch das Szenario stimmt und das Spiel nicht nur ein abstrakter Spielmechanismus ist auf den irgendeine Story aufgesetzt wurde. Von daher scheint das genau das Richtige für mich zu sein. Ich werde nur leider Probleme kriegen Mitspieler zu finden. Mal schauen vielleicht kauf ich es mir trotzdem.

  39. Basti

    Ja, ich wollte einen möglichst ausführlichen Einblick bieten. Mir ist klar, dass das viele abschreckt, aber ich denke wirklich Interessierte werden wohl froh sein und auch bei der Stange bleiben.

    Der Gigantismus ist einer der Punkte der für mich den Reiz an Runewars ausmacht. Wenn du lieber Euro-Games magst und dich das Thema und Material nicht ansprechen bzw. kalt lassen, ist wohl Wallenstein die bessere Alternative, da dort der Glücksfaktor wohl auch geringer ist.

  40. Lorion

    Viel zu ausuferndes Review. Dabei wurde anscheinend schon viele Details weggelassen. Helden und Quests wirken zwar ganz nett, aber erhöhen doch auch nur die Anzahl der Möglichkeiten…
    Ist das Spiel auch etwas für mich, wenn ich nicht auf Gigantismus stehe?
    Oder doch lieber Wallenstein und Diplomacy?

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