Keyflower / Rezension

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Wir testen das Spiel „Keyflower“ von Sebastian Bleasdale und Richard Breese (HUCH! & friends/R&D Games) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung.

Kurzbeschreibung

In Keyflower spielen zwei bis sechs Spieler über vier Runden: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Alle Spieler beginnen mit einem „Hofplättchen“ und einer zufällig zusammengestellten Arbeitermannschaft. Damit erweitern sie ihre Dörfer, gewinnen Rohstoffe, erwerben Fertigkeiten, heuern neue Arbeiter an oder erringen Siegpunkte. Im Frühjahr, Sommer und Herbst treffen weitere Arbeiter an Bord der Keyfl ower und ihrer Schwesterschiffe ein. Einige davon besitzen Fertigkeiten bei der Verarbeitung der wichtigsten Rohstoffe Eisen, Stein und Holz. Im Winter wählen die Spieler Dorfplättchen zur Versteigerung aus und können dabei Siegpunkte für bestimmte Kombinationen aus Rohstoffen, Fertigkeiten und Arbeitern erhalten. Der Spieler, dessen Dorf und Arbeiter die meisten Siegpunkte einbringen, wird Sieger.

10 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Roland W.

    Habe bis auf Keywood alle Keygames (grrr will es…grrr)
    und der Charme war schon immer das Richards Frau dei Gestaltung übernommen hat. Ist halt nicht das typische und finde ich ehrlich gesagt FANTASTISCH…

    Schade das das neue nicht mehr auf 1000 oder weniger limitiert ist^^

  2. Martin

    Also, Keyflower ist das erste Spiel (und wir spielen viele Spiele), was ich von meiner Spielerunde um die Ohren gehauen bekam. Wobei der erste Teil mit der Versteigerung als schöne Neuerung (allerdings ähnlich dem Sechsstädtebund) sehr gut an kam. Es mag den meisten Vielspielern anders gehen als uns – aber ein Spiel sollte nicht aus zu viel Arbeit bestehen. Damit hatte ich schon Probleme bei Agricola – so viel zu lesen und zu beachten.

    Wenn einzelne Elemente weggenommen wären, hätte es das Spiel noch retten können. Es gibt aber viele Karten zu beachten und zu wissen, wann sie ins Spiel kommen. Dann noch die Transportregeln im eigenen Dorf und zu wissen, worauf man zum Ende baut, damit das Schiff stimmt.

    Alles einzeln gesehen sehr nett aber die Masse macht es sehr zäh.

    Der riesige Aufbau und dann doch noch gucken, was hat mein Gegenüber vor sich hat, sorgte für viel Frust. Obwohl viele den Spielen trotz Frust noch eine Chance geben, war hier die einhellige Meinung: Bitte nie mehr mitbringen.

    Ich kann es verstehen – man trifft sich ja zum Spielen und nicht zum Arbeiten.

    Ach ja, das Thema des Spiels hatte nun wirklich keine Rolle gespielt.

  3. Hans

    Streiten möchte ich keinesfalls. Auch möchte ich keinesfalles das grafische Können der Designer in Frage stellen.
    Aber bei deinem Beispiel, also Agricola, zu bleiben. Agricola ist schön und stimmig gestaltet, aber eben auch eher langweilig und nichts besonderes. Das trübt das Spielgefühl sicherlich nicht, aber im Vergleich zu vielen anderen Spielen bietet die Gestaltung kein Alleinstellungsmerkmal. Gerade dieses Alleinstellungsmerkmal hat für mich Keyflower. Innerhalb der Key-Serie sicherlich nichts besonderes, aber im Vergleich zu fast allen aktuellen Spielen sticht die Grafik heraus, für mich auch sehr positiv. Und gerade weil die Gestaltung heraussticht, ist diese nicht langweilig, sondern eher frisch und belebend.

    Sicherlich sind die weißen Kästchen eher schlicht und überdecken einen Großteil der schönen Grafik. Aber man darf auch nicht vergessen, dass ein zentrales Element dieses Spiels genau diese Aktionen auf den Plättchen ist. Und auch die Mitspieler sollen sofort ersehen können, welche Aktionen in meinem Dorf ausgeführt werden können und nicht jedes Mal fragen, weil sie nichts erkennen können, weil alles dezenter oder gut versteckt ist.
    In Anbetracht der Spielmechanik ist also die Wahl der weißen Kästchen und großen Symbole zu Gunsten der Übersichtlichkeit geradezu perfekt.

  4. Hans Huehnchen

    Ich finde Keyflower auch prima gestaltet, allerdings stören mich die dicken weißen Flatschen über den schönen Zeichnungen etwas. Aber es dient wohl der Übersichtlichkeit.

  5. Markus

    @Hans: Yeah, streiten 🙂
    Also laß es uns noch kurz tun 😉
    Agricola und der Werkstattbericht (online) des Gestalters sind da mein Lieblingsvorbild.
    Ja, natürlich ist es eine/die Kunst Informationen ins Spieldesign einzufügen, Eclipse macht das z.B. auch vorbildlich.
    Aber um historisch und landschaftlich im Thema zu bleiben: Die Sichtschirme finde ich super, aber beim reinen „grafischen Befüllen“ finde ich persönlich bei den Landschaftsplatten von Keyflower die Infos etwas zu „kühl“ auf die Platte gebracht (weiße Kästchen sind die einfachste aller Lösungen), Luna oder Agricola integrieren da meiner Meinung nach…liebevoller :)Und ein bißchen mehr…Liebe und ein Käufer mehr wäre ganz sicher gewesen 🙂

  6. Hans

    @ Markus: Über Geschmack lässt sich sicherlich streiten, keine Frage.
    Allerdings zeigt das Design von Keyflower so viel Liebe zum Detail, wie kein mir bekanntes anderes Spiel. Jedes Plättchen ist anders gestaltet, sogar die Vorder- und Rückseite unterscheiden sich, bei der aufgewerteten Seite kommen tatsächlich optische Verbesserungen an dem Gebäude zum Vorschein. Jeder Sichtschirm ist einzigartig und mit einer eigenen Inneneinrichtung. Das Innere vom Sichtschirm bekommt man während des Spiels noch nicht einmal zu Gesicht! Es sind so viele Kleinigkeiten, auf die Wert gelegt wurde, und das ohne dass das eigentliche Spiel darunter leidet. Sprich: das Spiel ist sehr gut und ZUSÄTZLICH gibt es noch individuelle Grafiken obendrauf.

    Ich persönlich finde die grafische Gestaltung sehr, sehr gut gelungen und es passt meiner Meinung auch gut zum Spiel. Schaue ich mir alleine die Schachteln der Spiele meiner Sammlung an, so sehe ich viele recht ähnliche Grafiken, die alle schon nach Computer aussehen. SOLCHE Grafiken finde ich eher langweilig. Keyflower ist von der Grafik her dagegen sehr frisch und belebend, endlich mal etwas anderes.
    Wenn es einen Preis für die beste grafische Gestaltung eines Spieles geben würde, Keyflower hätte bei mir einen Platz an der Spitze sicher.

  7. Markus

    Wenn ich das Design nicht so langweilig finden würde, hätt ichs schon längst gekauft. Erinnert mich von der Gestaltung an ein Matheübungsbuchbuch aus der 4. Klasse.
    Liebe Spieledesigner, wir sind süchtig und kaufen fast alles was gut ist, besonders wenn ein Spiel wie Keyflower mit interessanten Machanismen punkten kann, aber in der 40?-Klasse gibt es individuell frischere Gestaltungen für meinen Geschmack.

  8. Hans Huehnchen

    Klasse Spiel. Worker Placement und Versteigerung in einem, dass einen frischen Wind ins Genre bringt. Ein klasse Kniff ist die Doppelfunktion der Keyple als Arbeiter und Währung. Trotz der etwas dünnen Sichtschirme klasse Material. Rundum gelungen.

  9. Hans

    Was lange währt, wird endlich gut!

    Lange habe ich auf diese Rezension gewartet und mich darauf gefreut, denn auch ich finde Keyflower sehr, sehr gelungen. Es ist einfach ein fantastisches Spiel. Die (wenigen) Regeln sind recht schnell erlernt und nicht wirklich kompliziert. Leider ist die Anleitung nicht in allen Belangen optimal, aber ich denke spätestens, wenn eine Runde gespielt wurde, versteht man, wie es gemeint war.

    Genug Abwechslung bietet das Spiel auch, denn es kommen immer andere Plättchen ins Spiel, so dass jedes Mal neue Spielsituationen auftreten und nicht immer die gleiche Strategie funktioniert. Es sind auch immer andere Rohstoffe Mangelware und daher muss man sich immer neu auf das Spiel einstellen. Auch kennt man die Plättchen der weiteren Jahreszeiten nicht.

    Ein gewisser Ärgerfaktor kann auch auftreten, wenn jemand gerade ein Plättchen aufgewertet hat und ein Spieler danach dieses Plättchen mit einem grünen Arbeiter benutzt und man selbst keine grünen Arbeiter besitzt um sein eigenes Dorfplättchen ebenfalls zu nutzen. Es gibt einfach viele schöne Momente. 😉

    Insgesamt also eine sehr gutes Spiel mit viel Abwechslung und auch mit viel Interaktion. Die Gestaltung ist auch mehr als gelungen.

  10. Bajang

    So so in beiden Videos (Keyflower,Escape) ist „Schleichwerbung“ vorhanden!! Na wer findet es? Was habt ihr denn dafür bekommen? 🙂

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