Payday loans

extraLama – Spiele aus Polen

5. 4. 2012 | Autor: Basti | 34 Kommentare |

In in unserer neuen Folge extraLama werfen wir einen Blick über den Tellerrand und schauen uns Spiele unserer polnischen Nachbarn an. Zu jedem gibt es eine knappe Vorstellung und einen kurzen Meinungsteil. Viel Spaß damit!


Wir danken Sinonis und Leonardo Games  für die Rezensionsexemplare! / We want to thank Sinonis and Leonardo Games  for the review copies!

  • Schaut rein bei unserem Partner  !

Kommentare

34 Kommentare zu “extraLama – Spiele aus Polen”

  1. Der Siedler
    5. 4. 2012 @ 12:51

    Ich wollte schon fragen, wo das nächste ExtraLama bleibt. Tja, hier ist es ;) Hoffentlich erklärt sich beim Schauen, wieso gerade “Spiele aus Polen”.

  2. H8Man
    5. 4. 2012 @ 14:16

    Ganz einfach Siedler, weil ich und Julian es damals besorgt haben, genau wie Dominant Species und weitere, aber hey, das war eine Geheimoperation, denn offiziell waren wir ja nie im Team! ROFL

    Ahjo, dieser Post wird wohl bald vom “Überwachungsstaat” gelöscht. ;)

  3. Ben2
    5. 4. 2012 @ 15:20

    Richtig, aber nett, dass ihr trotzdem noch Fans seid! Liebe Grüße, Basti und Ben

  4. BogyMan
    5. 4. 2012 @ 18:51

    … die andere Serie mit Knet-Intro, die Ben2 meint, heißt “Hallo Spencer” – da waren sonst aber mehr Stoff-Handpuppen …

  5. Knolzus
    5. 4. 2012 @ 18:51

    “Hallo liebe Freunde von A bis Z, von 1 bis 100, von Norden bis Süden und Osten bis Westen. Hier bin ich wieder – Euer lieber, guter, alter SPENCER!!!!!”
    Hallo Spencer – eine meiner Lieblingssendungen als Kind – eine Willkommene Abwechslung zur Sesamstrasse……

  6. Ben2
    5. 4. 2012 @ 19:39

    aaaah. Hallo Spencer… richtig :)

  7. Zottelmonster
    7. 4. 2012 @ 11:01

    Sehr schöne Idee!

    Finde die Idee ein paar Spiele aus unbekannteren Spielproduktionsländern vorzustellen sehr gut. Aber wenn ihr Polen nehmt, warum spart ihr dann die “großen” Verlage REBEL und Portal aus? Die haben immerhin international erfolgreiche Spiele: Stronghold, 51st State/The New Era, K2, Drako, Pret-a-Porter, Neuroshima Hex, City Tycoon.

    Da gibt es zwar auch die Regelübersetzungsprobleme. Aber vielleicht sind es nochmal andere Eindrücke.

    Oder kommt da noch ein zweiter Teil???

  8. Ben2
    7. 4. 2012 @ 13:32

    Wir hatten diese Spiele noch “über” und fanden es, wie schon gesagt sehr schön sie gemeinsam vorzustellen – diese Spiele sind rein von polnischen Verlagen. Stronghold, etc, wurde auch von europäischen und amerikanischen Verlagen verlegt; das hier ist sozusagen ein Blick über den Tellerrand.

  9. Günter Peter
    7. 4. 2012 @ 14:54

    ..noch ein Familienspiel von Filip Milunski:
    Mali Powstancy > Kleine Aufständische Warschau 1944 + Erweiterung “Liberator”. (Verlag: Egmont).
    Ausprobieren.
    Günter

  10. Braz
    8. 4. 2012 @ 01:21

    Hi,
    also zum Thema Grafik möchte ich mal etwas sagen: Ihr vergelicht hier völlig unterschiedliche Spiele. Hingegen Master of Economy ein Wirtsachftsspiel ist, ist Mare Balticum ein Kinderspiel. Demzufolge ist es mE völlig falsch beide Grafikstile miteinander zu vergleichen. Master of Economy ist eben eine astreine Wirtschaftssimulation und will auch mE nichts mehr sein. Es richtet sich an Spieler über 14 Jahre, hingegen Mare Balticum ab 6 Jahre ist. Klar schaut ein “Piraten, Planken und Peseten” mit einem 3D Schiff besser aus, als z.B. ein “Um Ru(h)m und Ehre” mit einem 2D SPielplan…Also hier wird mE ganz klar Äpfel mit Birnen verglichen: Master of Ecenomy ist schlicht und sachlich gehalten und passt daher zu diesem Spielprinzip.
    Dann zum anderen Punkt “…aber das ist doch San Juan”, sowie der Hinweis auf “geklaute Spielmechanismen”. Eigentlich schon frech sowas zu behaupten, aber nun gut…Wenn`s alleine darum ginge, dürfte es kein Thunderstone, Quarriors, Eminent Domain, Ascension etc. geben, denn alle SPiele beruhen auf dem Deckbuildingmechanismus. Ähnlich beim San Juan: Ich bin frroh, dass es nach San Juan noch ein Race for the Galaxy, Glory to Rome, 51st State gab, denn alle Spiele gefallen mir besser als San Juan. Will ich Puerto Rico spielen, dann pack ich das Brettspiel raus. Ähnlich beim Caylus Magna Carta: Das brauch ich nicht, denn die Spiele gibt`s schon in Brettspielform und als solche gefallen sie mir besser. Hinzu kommt noch, dass gerade beim Alchemicus ja auch die Optik und Haptik eine Rolle spielen und gerade in diesem Fall kann ich es nun i.d.T. mE direkt vergleichen….entgegen dem Kinderspiel Wirtschaftsspielvergleich.

  11. Basti
    8. 4. 2012 @ 07:16

    In gewisser Weise stimme ich dir zu, aber The Arctic ist von der Aufmachung zum Beispiel auch ansehnlich. Warum dann nicht auch bei MoE?
    Bei uns und bei vielen anderen isst das Auge eben mit.

    (Ich mag Magna Carta übrigens, weil es Caylus auf eine sehr angenehme Spielzeit bringt und irgendwie geradliniger ist. Auch bei diesen beiden Spielen ist die Grafik m.E. ein Graus.)

  12. Ben2
    8. 4. 2012 @ 09:27

    “Dann zum anderen Punkt “…aber das ist doch San Juan”, sowie der Hinweis auf “geklaute Spielmechanismen”. Eigentlich schon frech sowas zu behaupten, aber nun gut…Wenn`s alleine darum ginge, dürfte es kein Thunderstone, Quarriors, Eminent Domain, Ascension etc. geben, denn alle SPiele beruhen auf dem Deckbuildingmechanismus. Ähnlich beim San Juan: Ich bin frroh, dass es nach San Juan noch ein Race for the Galaxy, Glory to Rome, 51st State gab, denn alle Spiele gefallen mir besser als San Juan. ”

    Mit frech hat das NICHTS zu tun. Einfach kopieren – ist meiner Meinung nach frech. Man muss etwas frisches an den Tisch bringen. Deine Beispiele haben alle Elemente, die einen neuen Dreh mt ins Spiel bringen: ALLE!
    Bei Alchemicus wird eiskalt kopiert und nichts neu gemacht. NICHTS.

    Ich finde es HART wenn du uns da vorwirfts wir wären frech das zu behaupten.

    Zur Grafik: Ganz unabhängig ob Kinderspiel oder Wirschaftssimulation – hier geht es um “Ansehnlichkeit” Tinners’ Trail von Martin Wallace ist auch eine Wirtschaftssimulation und trotzdem deutlich ansehnlicher.

    Wir haben hir nicht den Grafikstil ( Äpfel und Birnen) sondern die Grafik selbst bemängelt.
    Zu beiden Meinungen stehe ich und lasse mich JEDERZEIT gerne auf eine ausführliche Diskussion ein – wenn es beliebt auch per Mail ;)

  13. Der Siedler
    8. 4. 2012 @ 12:58

    Ich denke auch, dass Ben hier nichts Schlimmes gesagt hat. Zumal die beiden ja auch darauf hinweisen, dass sie nichts dagegen haben, wenn Spielmechanismen weiterentwickelt werden. Nur fehlt ihnen das bei Alchemicus halt. Dann ist es doch nur angebracht, dass zu bemängeln.

  14. Braz
    8. 4. 2012 @ 12:59

    “Ich finde es HART wenn du uns da vorwirfts wir wären frech das zu behaupten.”

    Naja, Basti, es ist eine klare Meinung, so wie ihr sie auch in euren Postings vertretet. Bei dem “einfachen Kopieren” von San Juan möchte ich ganz klar wiedersprechen und habe auch die Deckbuildingbeispiele angefügt. Sorry, ist halt meine Meinung. Ich sehe eure Videos wirklich sehr gerne, aber hier wird mir zu sehr etwas “abgewatscht”. Sorry, wie bereitrs gesagt: Ist meine Meiung.

    “Zur Grafik: Ganz unabhängig ob Kinderspiel oder Wirschaftssimulation ? hier geht es um “Ansehnlichkeit” Tinners’ Trail von Martin Wallace ist auch eine Wirtschaftssimulation und trotzdem deutlich ansehnlicher.”
    Ok, dir geht es um Ansehnlichkeit” mir geht es um “Zewckmaäßigkeit”. Master of Economy verdient sicherlich keinen Schönheitspreis, dennoch ist die Grafik nicht überladen und absolut zweckdienlich. Ich finde sie passend zum Spiel und DAS ist es doch worauf es ankommt, findest du nicht?! Eine Hutzidutzi-ach-wie-süß-Grafik würde nicht zum Spiel passen. Die Grafik stellt ganz klar vor Augen, dass es sich bei dem Spiel um eine Wirtschaftssimulation handeln soll…nicht mehr, aber auch nicht weniger und ich finde, dass man sowas bei einer Gegenüberstellung schon berücksichtigen sollte.
    Wie gesagt: Ich schaue eure Videos SEHR GERNE ! *Thumps up* Auch dieses finde ich sehr gut (!)…..ich bin halt nur anderer Meinung.

    “Zu beiden Meinungen stehe ich und lasse mich JEDERZEIT gerne auf eine ausführliche Diskussion ein ? wenn es beliebt auch per Mail”
    Ich denke, dass das nicht notwendig ist ;)
    Mir ging es darum, dass hier ein Kinderspiel mit Erwachsenenspielen verhlichen wird. Natürlich hat ein Kinderspiel schon einfacherer Regeln, die auch verständlicher sind, als dies bei einer komplexen Wirtschaftssimulation der Fall ist….natürlich hat ein Kinderspiel eine Hutzidutzi-Grafik, die putziger ausschaut, als bei The Arctic oder Master of Economy, aber beide Grafikstile sind zewckdienlich. “Mare Balticum” soll eine Stimmung vermitteln, nämlich das Land von oben und die Schiffe, die darauf fahren. Master of ECenomy soll die Handelsmöglichkeiten darstellen, und das tut es. Keine Frage: MAn hätte die Grafik vielleicht wirklich an der ein oder anderen Stelle besser machen können, aber ich würde mich davor hüten, das eine Spiel in den Himmel zu heben nur weil die Landschaft in KNet dargestellt wurde und das andere Spiel zu verteufeln, weil es eine Grafik besitzt, die einem mißfällt. Es sind halt andere Spiele.

    Sorry, ist eben meine (!) Meinung. ;)

  15. Braz
    8. 4. 2012 @ 13:01

    “Naja, Basti, es ist eine klare Meinung, so wie ihr sie auch in euren Postings vertretet.”

    Sorry, “Ben” meinte ich natürlich ;)

    @ Siedler: Öhm…nö…Schlimm ist es natürlich nicht und es ist völlig legitim das zu behaupten. Ich selbst bin nur anderer Meinung und das ist doch auch legitim, diese bei den “Comments” zum Beitrag zu posten, oder?! ;)

  16. Der Siedler
    8. 4. 2012 @ 13:07

    Ich sehe es immer als Zeichen von Unbegründetheit der eigenen Meinung, wenn man ständig darauf pocht, dass man seine Meinung ja wohl noch äußern darf. Dass du das darfst, steht nicht in Frage. Ob sie richtig ist, dass wird hier diskutiert. Nur, weil es Meinungsfreiheit gibt, heißt das doch nicht, dass man nicht mehr versuchen kann, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.

  17. Ben2
    8. 4. 2012 @ 13:24

    Ich vertrete nur den Standpunkt, dass zweckmäßig auch hübsch sein kann. Aber absolut jeder kann hier seine Meinung äußern, und ich Schätze auch deinen Kommentar, Braz!

  18. Braz
    8. 4. 2012 @ 13:41

    @ Siedler: “Ich sehe es immer als Zeichen von Unbegründetheit der eigenen Meinung, wenn man ständig darauf pocht, dass man seine Meinung ja wohl noch äußern darf.”

    Naja “ständig darauf pochen” halte ich für übertrieben, wenn ich einmal darauf hinweise, dass ich eine andere Meinung wie im Video vertrete und begündet habe ich diese Meinung auch, auch wenn du von “Unbegründetheit” sprichst. Anscheinend hast du mein Posting nicht oder nur zum Teil gelesen.

    “Ob sie richtig ist, dass wird hier diskutiert” Stimmt…..ich bin ja Teil der Diskussion. Danke für den Hinweis ;)

    @Ben2: “Ich vertrete nur den Standpunkt, dass zweckmäßig auch hübsch sein kann.”
    Volle Zustimmung! Mir war/ ist es nur ein Anliegen, dass man nicht die Spielegrafiken beider Spiele in einen Topf wirft und miteinander vergeleicht. So kommt bzw. kam es zumindest bei mir rüber, denn beide sind von Natur aus unterschiedliche Spiele: Kinder- versus Wirtschaftssimulation. Als Wirtschaftssimulation erwarte ich (!) ein übersichtlich strukturierstes Spielbrett mit meinen Aktionen und das macht MoE. Vergleichbar wäre es vielleicht in Ansätzen mit “Container” und da hat “Container” mE eine vergleichbare Grafik….
    Ich stimme euch ja zu: MoE verdient beleibe keinen Schönheitspreis, aber die Grafik ist dennoch zweckdienlich, findest du nicht?!
    Und zum Spiel selbst: Klar hat das Spiel mehr Ecken und Kanten als das Familienspiel “Mare Balticum”, das liegt aber wiederum auch wieder in der Natur der Sache FamilienSPIEL versus WirtschaftsSIMULATION.
    Viele Grüße
    Braz

  19. Ben2
    8. 4. 2012 @ 13:50

    Richtig, was mir nur so widerstrebt ist etwa das grausige Farbschema und die vorsintflutliche pseudo 3D Grafik. Das schmerzt in meinem Auge. Tinner’s Trail gewinnt gewiss auch keinen Schönheitspreis aber es ist zweckdienlich und es ist keine Beleidigung fürs Auge.

    Das wir nicht Knetgrafik und zweckdienlich nich direkt gegenüberstellen – das kam leider im Video nicht so gut rüber.

  20. Antypirx
    11. 4. 2012 @ 22:32

    Mario, I love you ;)

  21. Oli
    15. 10. 2012 @ 15:37

    Weiß jemand von euch, wo ich “Mare Balticum” noch für einen einigermaßen akzeptablen Preis erstehen kann, bzw. wer das Game überhaupt noch vertreibt?

  22. Ben2
    15. 10. 2012 @ 16:15
  23. Oli
    15. 10. 2012 @ 21:08

    Danke für den Link! Anfrage ist raus… :-)

  24. Ben2
    15. 10. 2012 @ 21:45

    Gerne!

  25. Sebastian
    13. 6. 2013 @ 13:12

    Ich habe diesen Beitrag wohl damals nicht wahrgenommen, schade. Trotzdem muss ich noch etwas ergänzen, auch wenn es spät kommt:

    Show Business ist meiner Meinung nach nicht so schlecht, wie es hier gemacht wird! Ich habe besitze das Spiel, habe es (zwar nur, aber immerhin) einmal gespielt und für so gut befunden, dass ich es bahalten wollte. Mein Spielmaterial war nicht defekt, die Würfel waren vollkommen in Ordnung. Zugegeben, die Anleitung ist wirklich am unteren Ende des möglichen anzuordnen, aber nachdem ich die deutsche und englische Version gelesen hatte, konnte ich das Spiel spielen. Ehrlich, Ben, das hättest Du auch schaffen können. Da erscheint es mir, dass Du durch das schlechte Deutsch so erbost warst, dass Du Dich nicht 100%ig bemüht hast. Es blieben zwei oder drei Unklarheiten, aber das hat man doch auch bei anderen Spielen. Die Antworten habe ich umgehend über den Verlag oder Autor bei BGG bekommen – das fand ich akzeptabel.
    Die vielen Mechanismen im Spiel sind spannend und wir haben im ersten Spiel nicht ansatzweise die Möglichkeiten ausgeschöpft.

    Zum Glück und den Songs: Klar, es wird gewürfelt, einmal am Anfang, aber das ist doch nicht alles! Gut, wenn Du die Regeln nicht gelesen hast, kannst Du es nicht wissen. Das ist nur das Setup, danach geht das Spiel weiter. Ich kann durch das Ausspielen von Karten den erwürfelten Trend beeinflussen und die Würfel beliebig drehen – durch Werbung, Promotion, Meinungsmache. Außerdem bin ich in der Komposition meiner Songs durch die Fähigkeiten/Neigungen meiner Band eingeschränkt. Ich kann also abschätzen, was meine Gegner wollen, was sie können und ihnen in die Suppe spucken. Ich kann Musiker vom Gegner abwerben, schlechte Stimmung in die Band des Gegners bringen etc. Ich habe sehr viele Möglichkeiten, den erwürfelten Trend für meine Zwecke abzuändern. Spätestens beim zweiten Song ist der NUR EINMALIG ERWÜRFELTE Trend ja auch bekannt undich kann mich danach richten – wenn ich denn die richtigen Musiker eingestellt habe. Das Spiel kann sehr interaktiv gespielt werden und das Glücknimmt nach dem Setup extrem ab. Alle Mitspieler können den Trend beeinflussen, aber ich kann vorhersehen, was für meine Konkurrenten Sinn macht. Außerdem nehme ich mir Karten aus einer offenen Auslage, habe also eine vernünftige Auswahl, was deutlich weniger glückslastig ist als das blinde nachziehen von einem Stapel. nach meiner Erinnerung liegen immer fünf oder sechs Karten aus.

    Also mein Fazit: Die Regel ist schlecht, da muss man sich durcharbeiten. Im Spiel gibt es nur kleinere Schwächen. Die Mechanismen sind vielzählig und interessant, man kann immer aus einer Fülle an Aktionen wählen. Die Interaktionsmöglichkeiten sind sehr hoch, da man den Gegner auch direkt angreifen kann. Alles wird umhüllt von einem extrem starken Thema.

    Wer bereit ist, etwas Zeit in das Lernen des Spieles zu stecken (das muss nur der Erklärer, danach kann man es in vernünftiger Zeit anderen vermitteln) und wen das Thema (managen einer Band und diese in den Charts nach oben zu bringen) interessiert, der wird mit einem anspruchsvollen unverbrauchten Spiel belohnt.

    Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

  26. Ben2
    13. 6. 2013 @ 15:49

    Wenn ich – wie du anmerkst – etliche Zeit in das Spiel stecken muss um es zu begreifen, dann macht das Spiel elementar etwas verkehrt. Das kann man nicht erwarten, fordern und erst recht nicht fördern. Das da irgendwo ein gutes Spiel drin steckt, bezweifle ich nicht. Aber da vergeht einem das Suchen.

    Die Regel ist und bleibt das Herzstück des Spiels und so wie das Ganze hier präsentiert wird, werde ich ein solches Spiel gewiss nicht empfehlen sondern stark davon abraten. In so einem Zustand DARF ein Spiel nicht auf den Markt ( auf den Deutschen ) kommen dürfen.

  27. Sebastian
    13. 6. 2013 @ 16:41

    Ich muss Dir leider widersprechen. Nicht das Spiel macht etwas falsch, sondern das Regelwerk. Das Spiel ist in Ordnung. Es ist nun einmal ein kleinerer Verlag. Ich habe auch beim Lesen der deutschen Anleitung mehrfach die Faust geballt, mir dann aber gesagt:”Hey, das sind halt Amateure – aber dafür scheinbar mit sehr viel Herzblut”. Die deutsche Anleitung wurde von einer/einem Polen geschrieben, der/die in Deutschland geboren ist – vielleicht war das zu lange her…

    Das mir lieber, als dass ein deutscher Verlag ein völlig langweiliges und überflüssiges Spiel in hoher Qualität hinrotzt – was oft genug passiert. Sprich mal Deine neuen Kollegen auf “Gefangen in der Geisterbahn” an :-)

    Es ist vollkommen in Ordnung, das Regelwerk stark zu kritisieren, trotzdem fand ich es überraschend, dass Du trotz der Regel von Russ Williams von BGG, die ich selber nie gelesen habe, das Spiel nicht spielen konntest. Mir reichten die mieserablen (das trifft es wohl ganz gut) mitgelieferten Exemplare. Und ich habe im Studium keine nennenswerten Englischerfahrungen gesammelt.

    Dann hättest Du aber auch die Rezension abbrechen können und sagen: “Sorry, ich kann Euch über den Inhalt nicht viel sagen, da ich die Anleitung nicht verstanden habe.”

    Du bist dann aber auf den Inhalt eingegangen und hast da elementare Fehler gemacht – darauf wollte ich nur hinweisen.

    Das Glück ist ganz sicher nicht das entscheidende Element in diesem Spiel. Man verfügt über eine Hülle von Einflussmöglichkeiten, die richtig Spaß machen. Bei BGG hat das Spiel immerhin über 7 Punkte.

    Als Fazit fände ich angemessen:
    “Die Regeln sind extrem schlecht geschrieben und häufig muss man überlegen, was der Autor mit bestimmten Passagen meint. Wen das abschreckt, der sollte dringend die Finger von diesem Spiel lassen. Wenn man allerdings bereit ist, hier etwas Zeit zu investieren und über einige Unzulänglichkeiten hinweg zu sehen, erwartet einen ein interessantes und spannendes Spiel, das neben dem frischen und starken Thema viel direkte Interaktion und eine Fülle an Mechanismen und Aktionsmöglichkeiten bietet.” Das Spiel ist auf jeden Fall ein Vielspieler-Spiel, Gelegenheitsspieler werden anfangs aufgrund der Fülle an Möglichkeiten Probleme bekommen. Bei BGG ist es mit Schweregrad 4 von 5 eingestuft, viel weiter würde ich da auch nicht runtergehen. Das quietschbunte Material täuscht da gewaltig.

  28. Sebastian
    13. 6. 2013 @ 16:45

    Ach, Ben: Vielen Dank für die schnelle Antwort! Allgemein wollte ich noch sagen, dass Ihr hier generell großartige Arbeit abliefert und ich Dir zu Deinem neuen Job nur gratulieren kann – beneidenswert.

    Bei Deinem hohen Anspruch und teils barscher Kritik können wir uns ja sicherlich auf einige Perlen aus dem Hause Pegasus freuen – und vor allem auf die besten Inlays aller Zeiten!

    :-)

  29. Ben2
    13. 6. 2013 @ 16:49

    Ach ja die Inlays…. My Quest continues…..

  30. Sebastian
    13. 6. 2013 @ 17:23

    Und der richtige Beitrag? Kannst Du Dich damit arrangieren?

  31. Ben2
    13. 6. 2013 @ 20:23

    Generell ändere ich keine Fazits mehr. Und auch wenn ich deine Meinung nachvollziehen (und verstehen) kann ist ein Spiel wie das solche für mich nach wie vor vollständlich unzulänglich. Und ich werde für so eine Produktion nach wie vor keine Empfehlung aussprechen. Nicht mal im Ansatz.

  32. Moritz
    30. 12. 2013 @ 19:53

    Schöner Beitrag!

    Hätte aber hier nicht auch das Spiel Kolejka (Warteschlange) vorgestellt werden müssen?

    Ist, glaub ich, Spiel des Jahres 2012 in Polen.

    Das Spiel hat 6 (dicke) Handbücher in verschiedenen Sprachen. In jedem Handbuch sind dann in der jeweiligen Sprache Aufkleber um die in polnisch gehaltenen Karten in seine Muttersprache zu überkleben, was ja schon sehr viel Herzblut beweist. Spiel an sich ist nicht schlecht.

  33. Basti
    31. 12. 2013 @ 09:23

    @ Moritz, das genannte Spiel lag uns nicht vor und ich kenne es auch nicht. Werd es mir aber bei nächster Gelegenheit mal genauer ansehen!

    LG Basti

  34. Sebastian
    31. 12. 2013 @ 11:19

    Mehr über das Spiel “Kolejka” erfahren Interessierte zum Beispiel auf Welt Online unter http://www.welt.de/politik/ausland/article108949718/Das-Spiel-bei-dem-man-den-Sozialismus-hassen-lernt.html

Schreib einen Kommentar!