7 Wonders / Rezension

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Wir rezensieren das Kennerspiel des Jahres 2011, 7 Wonders von Antoine Bauza (Repos Production/Asmodee) und erklären die Regeln sowie die Spielanleitung. Fotos sowie die Regeln zum Herunterladen findet Ihr unter http://gesellschaftsspiele.spielen.de/neue-brettspiele/7-wonders/, weitere Informationen in der Videobeschreibung.

Unseren Test der Erweiterung „7 Wonders: Leaders“ gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=CU2AvjCLK8k.
Unseren Test der Erweiterung „7 Wonders: Cities“ gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=3ottxwH3EwU.

Kurzbeschreibung

Bei dem Kartenspiel „7 Wonders“ leiten die Spieler die Regierungsgeschäfte einer der sieben großen Städte der antiken Welt. Sie nutzen die Ressourcen Ihrer Ländereien, unterstützen den Fortschritt, bauen Handelsbeziehungen auf und sichern ihre militärische Vorherrschaft.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

31 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ben2

    Stimmt, aber jetzt ist es gleich hochgeladen.

  2. Jochen

    Das Wochenende ist bald vorbei ….

  3. Ben2

    Die Leaders Rezension kommt noch dieses Wochenende.

  4. Jochen

    Noch was: Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg durft ich die 2. Erweiterung „Cities“ anspielen.

    Als Fan von 7 Wonders muss ich sagen, dass Cities mich nicht so begeistert wie Leaders. Ohne die Anführer spielen wir nicht mehr. Bei Cities habe ich Bedenken, dass dieser „must-have-Effekt“ ebenfalls eintreten wird.

  5. Jochen

    Gratulation zu dieser und vielen anderen Eurer Rezensionen. Es macht viel Spass Spiele per Video erklärt zu bekommen und anschließend die Meinung des Rezensenten zu hören.

    Bei 7 Wonders stimme ich in einigen Teilen nicht zu. Die Interaktion beispielsweise finde ich hoch. Eine 4 wäre angebracht. Wir spielen es recht oft (bisher ca. 40x). Auch bei 5-7 Spielern ist es wichtig zu sehen welche Gebäude Spieler bauen die nicht in meiner Nachbarschaft sind. Man muss die Wahrscheinlichkeiten beachten mit welcher man an bestimmte Karten kommt und entsprechend handeln. Deshalb gewinnen manche Spieler niemals und andere Spieler etwa jedes 3. Spiel.

    Es ist glückslastig, dennoch halbwegs berechenbar. Und darin liegt der ganz große Reiz.

    Die Art wie Ihr rezensiert ist sehr gut. Niemals besserwisserisch und auf angenehme Weise schlummert unterschwellig eine hohe Brettspielkompetenz durch. Gefällt mir ausgesprochen gut.

    Noch ein Wort zu dem Preis. Ich hätte für 7 Wonders auch 80? bezahlt. Mit dem Geld honoriere ich die Spielidee und den langfristigen Spielreiz. Ist der hoch, zahle ich gerne.

    Macht bitte weiter so. Eure Rezension zu Leaders erschien noch nicht, oder?

  6. Ben2

    Ein Spiel so zu kritisieren,dass auf Platz 11 auf BGG ist, zeigt, dass wir sehr wohl objektiv sind und uns nicht von Wertungen anderer blenden lassen. sondern unsere Meinung objektiv abgeben losgelöst von etwa BGG Rankings. Und gerade ein gehyptes Spiel wie 7 Wonders zu dekonstruieren, dass wie für mittelmaß! halten fanden wir sehr wichtig – man muss nicht anderen Rezensenten nachplappern. Wenn DU ein Fazit haben möchtest dasss nur 3 Sekunden geht ohne näher auf das Spiel oder die Mechanismen einzugehen – oder den Zuschauern zu erklären warum wir welche Sachen für gut/nicht gut gelungen halten, dann musst du uns ja nicht ansehen. Unsere Zuschauer schätzen unsere augiebigen Fazits.

  7. Elijah

    Das Fazit ist viel zu lang (15 Minuten!?). Eure Geschwätze könnt ihr für euch behalten. In einem Fazit will man kurz die Pro und Contra hören und nicht mehr.
    Inwiefern es dann sinnvoll ist, ein Spiel stark zu kritisiren, das auf Platz 11 auf BGG ist, weiss ich auch nicht so ganz genau. Habt ihr etwa eure Objektivität verloren?

  8. fetzo

    Hehe ;). Ich benutze keine Boxen sondern ein Sennheiser PC 161 ;). Vielleicht höre ich deswegen auch den „Regen“ ^^. Zu gute Qualität des Headsets :).

  9. Ben2

    Sicher das du nicht deine Boxen mal austauschen solltest???? Also, dass meine Videos manchmal im Ton rauschen ist richtig – ich habe leider noch kein Geld für ne 1500? kamera die das vernünftig macht – aber basti hast da durch glück viel besseres equipment – meiner Meinung nach. Ja und unsere Räumlichkeiten sind auch nur die, in denen wir wohnen – das merkt man auch im Raumhall -klar. Ich wünschte, das wäre alles besser – aber wenn ich mir vergleichbare deutsche oder amerikanische videos anschaue, dann sind wir schon auf hohem Niveau. Ein Tom Vasel hat da nicht weniger Hall oder „Rauschen“ – und besser geht es erst wenn ich kein Student mehr bin 😉

  10. fetzo

    Ich finde eure Arbeit super klasse, keine Frage. Aber leider hören sich eure Videos immer so an, als ob es bei euch regnet. Und zwar Monsunartig ;).

  11. Ben2

    “Schade für Stefan Feld” – das stimmt wohl

  12. Der Siedler

    Ist aber nicht neu, oder? Ich finds nicht mehr im Online-Shop 🙁 Naja, danke für die Info 😀

  13. Basti

    @ Siedler: Das Hemd ist von Esprit. 😀

  14. Loki

    Wir haben eine größere Spielerunde in der wir die zweite und erste Edition vorliegen haben. Die Qualität der Karten hat sich in der zweiten Edition merklich verbessert.

    Alles hier gesagte entspricht zu einem sehr großen Teil der Wahrheit, eben auch, dass 7Wonders sicherlich nicht das Zeug zu einem „Kennerspiel“ des Jahres besitzt, das Preis/Leistungsverhältnis irgendwie einfach nur daneben ist und das Spiel insgesamt sehr glücksabhängig und dann doch irgendwie recht flach ist.
    Schmerzt schon ein wenig, dass ein mit einem Preis ausgezeichnetes Spiel so negativ auffallen muss, in einer progressiven Brettspielszene die sich mit derzeit wirklich vielen tollen Autoren zur Zeit wirklich sehr positiv entwickelt und tolle Spielideen hervorbringt.
    Wäre da nicht diese Auszeichnung wäre es so einfach dieses Spiel einfach auszublenden.
    „Schade für Stefan Feld“ kann man da nur noch sagen…

  15. Der Siedler

    Genau, Ben, das mein ich:

    „Dann haste schon, hier, äh, Pech gehabt!“ Genial 😉

  16. Knilchi

    Ich habe jetzt das Video zum vierten Mal angesehen, da ich dreimal dabei eingeschlafen bin. Und ich glaube nicht, dass das an euch liegt, da ich sehr gerne eure Rezensionen sehe. Ich fürchte es ist das Spiel, denn je mehr ich darüber höre oder lese, desto weniger reizt es mich. Wenn ich mich zwischen 7 Wonders und den anderen Nominierten des Kennerspiels entscheiden müsste, dann würde ich eher bei Lancaster oder Straßburg zugreifen. Denn da bekomme ich wesentlich mehr für mein Geld.

  17. Ben2

    Siedler, meinst du das „Und dann hat er hier pech gehabt.“ wo ich über die gilden spreche? da hast du recht, da klinge ich wie Stromberg…

  18. H8Man

    „Da bekommt man für 6 Euro ja ein gleichwertiges, vielleicht sogar besseres Spiel“

    Oder auch den Vorläufer, der kaum anders ist und keine große Beachtung bekam –> Fairy Tale

    Daran sieht man wieder was timing, Aufmachung und Marketing so ausmachen kann.

  19. Der Siedler

    So, schneller Rundumschlag zur Rezi. Dabei spare ich Streitfragen, was Strategie oder das Spiel selbst angeht, aus und konzentriere mich auf die Rezi. Den Rest poste ich vllt demnächst mal beim 7 Wonders-Thread, wo man dann darüber diskutieren kann, mit wie vielen Spielern man es am besten spielt.

    – Ihr habt den Checker-Blick eingebaut. Und zwar beide! Cool 😉 Danke!
    – Ob es sinnvoll ist, die Promo-Erweiterung zu nennen, weiß ich nicht. Für Leute, die das Spiel kennen, ist es sicher interessant, Anfänger könnte es verwirren.
    – Gut fand ich, dass erst der Drafting-Mechanismus, also der Motor für das Spiel erklärt wurde und dann die eigentlichen Spielkomponenten
    – Bei den braunen/grauen Karten wird nur das Bild abgedeckt, der Name links bleibt offen. Das ist wegen der Doppelbau-Regel sehr wichtig!
    – Ich hätte kurz erwähnt, dass du die Sleeves drumgetan hast. Ich meine klar, das sieht man, und du sagst es auch im Fazit, aber eine kurze Info zu Beginn nach dem Motto „Wundert euch nicht, dass die Karten so komisch sind, …“ wäre hilfreich gewesen, zumindest für Anfänger
    – Die einzelnen Übersichten über alle Karten einer Farbe fand ich sehr gut. Hätte man auch so 1 zu 1 auf ein weiteres Übersichtsblatt der Regeln übernehmen können!
    – Ein Wertungsbeispiel gegen Ende wäre cool gewesen, weil man doch recht viele Punkte abarbeiten muss.
    – Ich denke nicht, dass wir in 7W ein Partyspiel vorliegen haben. Partyspiele würde ich anders definieren, da geht es um Kommunikation und nicht um den Aufbau eines kleinen Imperiums, wenn auch etwas stärker glücksangehaucht.
    – Die Qualität der Karten ist jetzt nicht soo schlecht. Ich habe mein 7W auch schon ein paar Mal gespielt, auch noch nicht zehn Mal, aber die Karten fleddern noch nicht. Entweder, die Qualität der zweiten Auflage ist besser, oder Ben mischt falsch 😀
    – Danke, dass ihr meinen Vorschlag aufgenommen habt und schonmal auf die Leaders verwiesen habt. Man merkt, ihr macht euch etwas aus Feedback. Weil ich das weiß, schreibe ich übrigens auch diesen Aufsatz hier 😀

    Jetzt noch zwei unwichtige Sachen:
    – Bei 30:25 hat Ben ganz klar das Stromberg-Syndrom. Eine Sprechweise, die gar nicht zu ihm passt, deshalb aber umso lustiger ist 😀
    – Wo hast du dein Hemd her? Ich finde es echt nice, um mal Moneyboy zu zitieren 😀 Ne, ohne Spaß, es gefällt mir, ich bin Karo-Hemden-Sammler 😉

  20. Mahmut Dural

    Ihr sprecht mir in allen Punkten aus der Seele. Das Spiel hätte sogar eher ne 3 verdient, wegen dem Preisleistungsverhältnis. Für 39 Euro so viel Luft, kaputtes Inlay und dünne Karten. Da bekommt man für 6 Euro ja ein gleichwertiges, vielleicht sogar besseres Spiel mit Bohnanza( mit der Erweiterung auch siebend spielbar).

    Vielspieler? – Kennerspielpreis? – Spiel des Jahres liegt auch seit Jahren daneben, dannn ist es kein Wunder.
    / Wonders ist eher ein Aufwärmer oder Absacker.
    Ein Kennerspiel ist eher: Vinhos, Navegador, Lancaster, Luna, Automobile oder Troyes – aber nicht 7 Wonders.

    BG
    Mahmut

  21. CW

    Ich mag es merkwürdigerweise überhaupt garnicht. Ich finde es auch eher noch komplizierter als es komplex ist. Die mehr als unintuitive Punktabrechnung, bei der Punkte aus allen Himmelsrichtungen zusammensummiert werden macht mir einfach keinen Spaß. Die Art und Weise der Auslage gefällt mir nicht, damit ist es optisch-haptisch auch sehr unattraktiv. Sehr stark Geschmackssache. Auch nach mehreren Spielen habe ich auch keine Lust entwickelt Feinheiten und Strategien zu entwickeln. Ich spiels in großen Runden mit, ist ja dann nämlich auch zum Glück schnell wieder vorbei…

  22. H8Man

    „die 2-Punkte-Wertung bei Interaktion ist in meinen Augen deutlich zu niedrig. Dominion hat da schließlich 3 Punkte und da sehe ich wesentlich weniger Interaktion.“

    Find ich auch. Lass uns Dominion dahinstellen wo es hingehört und eine 1 setzen. 😎

  23. Ben2

    Alles klar, Zottelmonster ;-)Ich kann deine Argumentation zu den Karten nachvollziehen.
    Allerdings ist unser Kritikpunkt was Glück anbelangt eher in Richtung von Kontrolle der Karten die bei MIR wieder ankommen. Da kann ich freilich drauf spekulieren und hoffen, dass zum Beispiel eine grüne noch durchkommt. Aber da wenn ich darauf hoffe, und das nicht der Fall ist – wars das eben. Oder es passiert eben und ich habe Glück gehabt.

  24. Zottelmonster

    Alles klar, dass der Fehler in der erstsan Auflage mehrfach aufgetreten ist, wusste ich nicht. Hab vorher nichts davon gehört und im Fazit kommt das nicht raus, dass das ein mehrfacher Fehler ist.

    Das mit dem Spekulieren ist nicht wirklich Glückssache. Wenn ich eine Karte raussuche, die meine Nebenleute nicht gebrauchen können, beziehungsweise eine Karte in der Hand ist, die diese deutlich besser gebrauchen können, dann hat das Spekulieren wenig mit Glück zu tun. Dann kann ich mit Karten, die ich einmal rumgehen lasse, meine Mitspieler eben auch unter Druck setzen, dass sie diese rausnehmen müssen. Und wenn das Glück ist, dass ist jegliche Interaktion mit den Mitspielrn Glück.

    Aber im Endeffekt find ich die 4-Punkte-Wertung schon passend. Nur das Fazit klingt eher nach 2-3 Punkten, war glaub ich schonmal so (Descent), und die 2-Punkte-Wertung bei Interaktion ist in meinen Augen deutlich zu niedrig. Dominion hat da schließlich 3 Punkte und da sehe ich wesentlich weniger Interaktion.

  25. Basti

    Stimme Ben zu.

    Zu den Spielerzahlen:
    Klar ist das Spiel wenn ich es zu 3-4 spiele taktischer, vielleicht einen Tick berechenbarer, aber, da kann ich dir auf Anhieb 20 Spiele nennen die das in der Spielzeit von 30-60 Minuten deutlich besser machen.

    Denke das Alleinstellungsmerkmal des Spiels ist es, dass es mit 5-7 Spieler in kurzer Zeit gespielt werden kann. Das allein reißt es raus. nur leider leidet eben hier die Planbarkeit.

  26. Ben2

    „Aber sich in einer Rezension über ein zerdrüpcktes Inlay auslassen ist nicht sonderlich professionell. Das kann nun wirklich bei jedem Spiel passieren.“

    Doch ist es, da das Inlay Problem der Erstauflage eine Epidemie war, und bei fast jedem Exemplar auftrat. Die einschlägigen Foren bestätigen das. Das ist eine Produktions/Preis-Leistungsqualität, die ich sogar ansprechen MUSS, wenn ich auch nur einen Hauch professionell sein will. Und es ist ein weiter Schritt in der Qualitätskontrolle, der gerade bei diesem Preis genannt werden muss. Das hier nichts gelernt wurde zeigt ja die Produktionschwäche der Leaders Erweiterung sehr schön.

    „und kann drauf spekulieren“
    Das ist bei mir praktisch teil der Grunddefiniton von Glück und „zocken“. Oder wie siehst du das?

  27. Jordan Kane

    Schönen Dank für die Rezi … aber für ich immer zu viel Karten Erklärung (Karte A hat die Funktion und Karte B hat diese und und und … achso ich wollte ja zum Fazit springen)

    .. Aber trotzdem Danke und Weiter SO !!!

    Spielt auf BSW !!! Das lernt kennen 😉

  28. Zottelmonster

    Hab’s bisher nur zu dritt und viert gespielt.

    Bei der Preis- und Schachtelgrößekritik bekommt ihr vollkommen Zustimmmung. 40? für ein reines Kartenspiel sind einfach zu viel und ich hätte es mir ohne Gutschein auch nicht gekauft. Auch die Schachtelgröße ist arg übertrieben…

    Aber sich in einer Rezension über ein zerdrüpcktes Inlay auslassen ist nicht sonderlich professionell. Das kann nun wirklich bei jedem Spiel passieren.

    Bei der Kritik zur Glücksabhängigkeit kann ich bisher für das 3-4-Speilerspiel nur wiedersprechen. Man weiß, dass zwei oder drei Kartenhände wieder zurückkommen und kann drauf spekulieren, dass bestimmte Karten wieder auftauchen, wenn man eben die drin lässt, die die Mitspieler nicht brauchen. Gerade dieser Aspekt hat eine unheimlich hohe Interaktivität. Ihr sagt das ja selbst, dass man sich entscheiden muss, ob man seinem Mitzspielr die 10 Punkte gönnt oder selbst nur 6 nimmt. Wieso bekommt das Spiel dann nur 2 Punkte bei Interaktivität? Bei 5-7 Spieler mag das anders sein. Aber hey, dann spielt man mit so vielen Leuten ein schnelles komplexes Spiel.

    Und zum Titel Kennerspiel: Mag man drüber streiten. Aber meine Erfahrung war, dass Nicht-Spieler doch arg Probleme mit den Ressourcenmechanismen und der Wertung der Wissenschaftskarten haben. Sicherlich ist das Spiel nicht kompliziert. Komplex würde ich es aber schon nennen. Und dass es dabei noch eine so kurze Spielzeit einhält und das bei allen Spielerzahlen ist wirklich beachtlich. Die Regelerklärung (hab sie mir nicht angesehen, weil cih das Spiel kenne) dauert auch deutlich länger als bei Troyes, welches ihr wesentlich komplexer eingesutft habt.

    Ich kann verstehen, dass man das Spiel nicht mag und dass man es als zu leicht für ein „Kenner“spiel empfindet. Aber die Kritikpunkte kann ich nicht ganz nachvollziehen.

  29. Dirk

    Überbewertet und viel zu teuer. Wenn ich mal mit anderen reinen Kartenspielen ( „Dominion“ oder „Thunderstone“ z.B.) im Bereich Preis und Qualität vergleiche eigentlich schon eine Frechheit. Von einer Perle wie Ruhm für Rom mal ganz zu schweigen.

    Wie ihr schon bemerkt habt, etwas das in anderen Spielen nur als Hilfs- oder Verteilmechanismus dient als Hauptspiel zu verkaufen ist schon etwas dünn. Für 20 ? würd ich´s mir vieleicht noch kaufen ( auch weil das Artwork klasse ist ), aber so? Nein Danke. Und über die Nominierung zum KSdJ und dann auch noch Platz 1 kann man schon zweifeln. Aber man weiss ja auch nicht unter welchen Gesichtspunkten die Jury da urteilt. Da spielt meiner Meinung nach der Hype auch eine gewichtige Rolle.

    P.S.: Hier war der Sound wieder besser. 😉

  30. Seb

    Servus zusammen.

    Also ich mus Euch zustimmen und Euch gleichzeitig widersprechen.

    Ich habe auch die erste Auflage des Spiels gekauft. Klar war es teuer, aber wenigstens waren da noch die Holzscheiben dabei. Das diese bei der weiteren Auflage durch Pappchips ersetzt wurden ist eine Frechheit. Auch das dann (natürlich folgerichtig zur zweiten Auflage) die Leaders Erweiterung nur pappchips enthält ist leider nicht wirklich zufriedenstellend für einen ebsitzer der ersten Auflage. Hinzu kommt das die Gildenkartenrückseiten wohl farblich von denen der ersten Auflage zu unterscheiden sind. Mag die meisten jetzt nicht stören – mich jedoch schon. All das ist auch der Grund, warum ich mir Leaders bisher nicht zuleget habe. Aber nun genug zu der Erweiterung, ich wollte ja meinen Senf zum eigentlichen Spiel abgeben. Mein Inlet sah ähnlich aus, wie Ben2 das beschrieben hat. Total verbeult und vzerknickt. Eine absolute Frecheit. Nach einer Not-OP mit Klebestreifen ging es dann wieder einigermaßen. Für mich persönlich ist 7 Wonders ein wunderbares „Filler“-Spiel. Schnell gespielt. Bei mir am liebsten in der Besetzung 3-4 Spieler. Warum?! Weil es berechenbar ist und bleibt. Die Interaktion ist gegebne. Ich kann meine Strategie entsprechend dem Weltwunder ausrichten und ich weiß welche Karten bei mir vorbeikommen und wie oft das bei entsprechender Kartenanzahl noch sein wird. Ich spiele online auf der Seite jeuxsurplateau und habe dort jetzt gut 250 Spiele hinter mir. Von der 5-Spieler-Variante bin ich dort jedoch abgerückt. Warum?!
    Bei 5+ Spielern wird es nur noch zufällig. Die Leute auf der anderen Tischseite können machen was Sie wollen – ich krieg davon nichts mit und das muss ich auch nicht.

    Eurer Bewertung bzw. der Kritik zum Titel „Kennerspiel“ schließe ich mich vollkommen an. Es ist kein Vielspielerspiel. eher ein Familienspiel. Schnell erklärt (auch wenn das mit den Ressourcen tatsächlich oft Probleme gibt) und gespielt.

    Da hätte es andere Spiele gegeben denen der Titel besser gepasst hätte. Und der Preis…naja das Thema lassen wir lieber. Sonst krieg ich noch Ausschlag. Übrigens auch ein Grund, warum ich die Erweiterung nicht gekauft habe.

    Euch auch noch einen schönen Feiertag und bis die Tage.

    Gruß, Sebastian

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